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Namibia – Wildlife Sanctuary: Forschung

 
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Forschung

Wenn du dich für Forschung, Biodiversität, das Ökosystem, Tierwanderungen, Konflikte zwischen Mensch und Tier etc. interessierst, ist dieser Programmbereich genau der richtige für dich. Du wirst Eindrücke bekommen, die du so schnell nicht vergisst!

Du hast die einmalige Gelegenheit in dem Forschungscamp, der Forschungsbasis oder der Forschungsstation des Projekts mitzuarbeiten. Du wirst dort alles über GPS Systeme, Kameraüberwachung, Tierzählungen, Datensammlungen, Kartografie etc. lernen. Du erfährst zudem alles über die Flora, Fauna und die Tierwelt Namibias.

Bitte gib in deiner Anmeldung an, in welchem Bereich du arbeiten möchtest:

1) Forschungsbasis

Die Forschung findet in einem riesigen, 350m2 großen Wildlife Reservat statt und liegt in einer Landschaft, die man kaum mit Worten beschreiben kann. Dort findest du die berühmten Namibischen Sanddünen, endlose Weiten und Wüste. Die Forschung ist auf Geparden, Hyänen, Leoparden und andere Raubtiere, die in der Wüste leben, spezialisiert.

Viele Tiere werden mit Hilfe von GPS Sendern beobachtet, ihr Verhalten wird studiert und dient als wichtige Grundlage für weitere Forschung für den Schutz der Tiere. Diese Aufzeichnungen reichen aber nicht aus, um den Gesundheitszustand, das Paarungsverhalten und andere ökologische Parameter festzustellen. Deshalb sind direkte Beobachtungen ebenfalls sehr wichtig. Arbeitstage können sehr lange und warm sein und es wird einiges gelaufen. Du solltest also körperlich fit sein. Die Belohnung ist dafür aber unbeschreiblich - du wirst die wilden Tiere aus der Nähe sehen und wichtige Informationen herausfinden, die ihrem Schutz dienen.

Ebenfalls zu den Aufgaben im Projekt gehören Tierzählungen. Genau wie die Kameraaufzeichnungen liefern Tierzählungen wichtige Informationen über das Verhalten der Tiere.

Aktuell leben dort fünf Geparden, die von der Auffangstation wieder ausgewildert werden konnten. Du kümmerst dich um die Futterzubereitung und Fütterung der Tiere.

Natürlich muss das Camp auch in Stand gehalten werden. Solche Arbeiten gehören ebenfalls dazu. Die Wasserstellen müssen auch regelmäßig gecheckt und ggf. ausgebessert werden.

Du wirst an Nachtpatroullien teilnehmen um nachtaktive Tiere zu sehen. Das unvergesslichste Erlebnis wird sicherlich der sun-downerdrive sein. Den Anblick der untergehenden Sonne in Verbindung mit den Sanddünen wirst du so schnell nicht vergessen.


Arbeitszeit

In der Regel arbeitet man ca. 8 Stunden am Tag, mit genügend Pausen. Es kommt aber immer auf die aktuelle Situation und die anfallenden Aufgaben im Projekt an. Den genauen Arbeitsplan besprichst du vor Ort.

Unterkunft und Verpflegung

Du wohnst in einem renovierten Farmhaus und teilst dir ein Zimmer mit anderen Freiwilligen (2 Personen/Zimmer). Insgesamt können 6 Freiwillige gleichzeitig mitarbeiten. Das garantiert eine familiäre Atmosphäre und einen individuellen Einblick in die Arbeit. Zu bestimmten Jahreszeiten können auch Zelte zur Verfügung gestellt werden. Bettzeug und Handtücher werden gestellt, du soltest aber einen Schlafsack mitbringen. Es gibt Elektrizität, allerdings keinen Handyempfang. Man bekommt drei Mahlzeiten am Tag. Vegetarisches Essen ist verfügbar, muss aber vorher angemeldet werden.


2) Forschungscamp

Das Camp umfasst ein Gebiet von knapp 14.500 Hektar und wurde 1998 mit der Intention des Weinanbaus gekauft. Mittlerweile spielt die Forschung an Raubtieren in der Gegend eine ebenso wichtige Rolle. Das Reservat grenzt im Norden an die Naukluft Gebirgskette und das Tsauchab Flusssystem, welches in das Sossusvlei Becken mündet.

Freiwillige unterstützen das Team bei Tierbeobachtungen und -zählungen, der Überwachung und Auswertung von GPS Daten und bei allen anderen Aufgaben, die im Wildlife Management anfallen. Die Aufgaben sind ähnlich wie in der Basis (siehe oben).

Es werden dort zwei Sorten von Wein hergestellt. Du hast die Möglichkeit bei der Traubenernte, der Abfüllung, Etikettierung etc. mitzuhelfen und den gesamten Ablauf der Weinherstellung kennen zu lernen. Alles wird dort noch per Hand gemacht.

Ein Highlight ist sicherlich ein Ausflug zu den Sossusvlei Sanddünen (optional, gegen eine geringe Gebühr) - ein absolutes Must-See in Namibia!

Unterkunft und Verpflegung

Du wohnst in einem Zeitcamp, welches direkt gegenüber einer natürlich Quelle liegt. Es gibt sechs Zelte für jeweils 2 Personen. Die Badezimmer werden geteilt. Es gibt einen Swimming-Pool und eine BBQ-Area. Es können 12 Freiwillige gleichzeitig an dem Projekt teilnehmen. Dadurch wird eine familiäre Atmosphäre garantiert. Man bekommt auch dort drei Mahlzeiten am Tag. Vegetarisches Essen ist verfügbar, muss aber vorher angemeldet werden.


3) Forschungsstation

Die Forschungsstation befindet sich in einem riesigen, 2000 km2 großen Gebiet, worunter auch der Mangetti National Park fällt. Die Vegetation ist dicht und erlaubt sogar der größten Tierart direkt vor deinen Augen zu verschwinden.

Das Projekt nimmt Kontakt zu namibischen Grundbesitzern und Farmern auf, um den Konflikt zwischen Mensch und Tier zu lösen. Denn der Einfluss von menschlichen Aktivitäten auf die Natur Namibias und die Jagd auf Tiere gefährden vor allem zwei Spezies: den afrikanischen Elefanten und den afrikanischen Wildhund.

Alle Vorfälle, die zu einem Konflikt zwischen den Menschen und Tieren geführt haben, werden haargenau erfasst. Darunter fällt beispielsweise auch die Beschädigung der Infrastruktur durch die Elefanten oder die Plünderung des Viehbestandes durch die Wildhunde. Auch die Sichtweisen der Farmer besser zu verstehen spielt hier eine wichtige Rolle. Erst wenn man deren Standpunkte versteht, kann ein Plan erstellt werden, wie der Schutz der Tiere und das Zusammenleben von Mensch und Tier in Zukunft sichergestellt werden kann.

Du unterstützt die Forscher und Angestellten in dem Projekt, indem du die Bewegung und Aktivitäten der Elefanten und Wildhunde ermittelst und dokumentierst. Dies geschieht durch die Benutzung von GPS Systemen, moderner Kameraüberwachung sowie durch traditionelles Fußspuren lesen. Aufgrund der Beobachtung der Tiere mit Hilfe von GPS Sendern, wird ihr Verhalten studiert und dient daher als wichtige Grundlage für die Konfliktlösung. Darüber hinaus gehen Freiwillige mit den Forschern in die betroffenen Gemeinden oder Farmen, um dort mit den Menschen zu reden und um eine Lösung zu finden, die in beiderseitigem Interesse ist.

Du wirst während der Zeit in der Forschungsstation viel draußen unterwegs sein, daher ist es wichtig, dass du körperlich fit bist. Die Belohnung ist dafür aber unbeschreiblich - du wirst die wilden Tiere aus der Nähe sehen!

Arbeitszeit

In der Regel arbeitet man ca. 8 Stunden am Tag, mit genügend Pausen. Es kommt aber immer auf die aktuelle Situation und die anfallenden Aufgaben im Projekt an. Den genauen Arbeitsplan besprichst du vor Ort.

Unterkunft und Verpflegung

Du wohnst in einem der Verwaltungshäuser in der Gemeinde. Die Unterkünfte teilst du dir mit anderen Freiwilligen und den Forschern. Bettzeug und Handtücher werden gestellt, du solltest aber einen Schlafsack mitbringen. Es gibt Elektrizität und heißes Wasser, allerdings kein Internet (nur für Notfälle). Man bekommt drei Mahlzeiten am Tag. Vegetarisches Essen ist verfügbar, muss aber vorher angemeldet werden. Das Abendessen wird abwechselnd abends zusammen gekocht. Es findet auch ein traditionelles „Braai“ an einem Abend statt.

Hinweis

Von November bis März ist das Gebiet der Forschungsstation einem hohen Malaria-Risiko ausgesetzt, daher empfiehlt das Projekt dringend für diesen Zeitraum eine Malariaprophylaxe mitzunehmen. Die Teilnahme an der Forschungsstation startet jeden Mittwoch.


Weitere Infos:

Hinweis: das Projekt empfiehlt eine Tetanus- und Tollwutimpfung

Bitte beachte, dass du teilweise unter extremen Wetterbedingungen arbeitest. Bitte informiere dich vorher über die Klimabedingungen in deiner gewünschten Reisezeit.


Zusatzkosten für dieses Projekt

2017: NAM 5600/Woche (ca. 410€) für Unterkunft und Verpflegung

Nach erfolgreicher Platzierung ist innerhalb von 3 Wochen eine Anzahlung von 50% der Zusatzkosten notwendig. Die anderen 50% sind spätestens 28 Tage vor Programmstart zahlbar.

Wenn du dich weniger als 28 Tage vor Programmstart anmeldest, sind 100% der Zusatzkosten innerhalb von 3 Tagen nach erfolgreicher Platzierung zahlbar.

Stornobedingungen: Die gesamten Zusatzkosten müssen spätestens 4 Wochen vor Programmstart überwiesen sein. Bei einer Stornierung weniger als 4 Wochen vor Projektbeginn fallen 100% der Zusatzkosten als Stornogebühren an. Solltest du sie bis dahin nicht überwiesen haben, müssen sie nachgezahlt werden. Wenn du eine Anzahlung gemacht hast und > 4 Wochen vor Projektbeginn stornierst, wird die Anzahlung (50%) einbehalten.

Achtung: diese Angabe ist unter Vorbehalt – die Projekte können die Regelung ändern und unsere Partner bzw. uns erst ein paar Tage später informieren.

 
 
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