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Indien – Udaipur (Rajasthan)

 
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Projekte in Udaipur / Rajasthan

Hier findest du eine Übersicht der Einführungswoche, Projekte und des Special Body & Mind in Udaipur.

Udaipur wird oft als das Venedig des Ostens und die "Stadt der Seen" bezeichnet. In Udaipur gibt es alte Tempel, spannende Architektur und Kunst. Der Jag Niwas (ein Palast) in der Mitte des Pichola Sees ist ein architektonisches Wunder. Der große Stadtpalast am Ufer des Sees sowie der Monsoon Palast Sajjan Garh auf dem Berg über der Stadt machen die Schönheit von Udaipur vollkommen. Da Rajasthan noch hohen Wert auf Traditionen legt, bekommst du hier einen großen Einblick in die Kultur des Landes. Die bunten Farben der Kleidung, zusammen mit den alten Tanz-/ und Musikkünsten, werden dich bei der Kulisse von Nächten in 1001 Nacht träumen lassen.

Die Sommermonate (Mitte März-Juni) sind mit Temperaturen bis zu 45 Grad sehr heiß. In der Monsunzeit (Juli-September) gibt es nicht allzu starke Regenfälle, es ist jedoch sehr feucht. Im Winter (Oktober-Februar) ist es sehr angenehm, die Temperaturen steigen selten über 32 Grad und nachts kühlt es sich ab.

Unterkunft

Der Center unserer Partner befindet sich in einer sehr guten Gegend der Surya Wohngesellschaft, mit einem wunderschönen Blick auf die umliegenden Berge. In dieser Gated Community fühlt man sich besonders sicher. Die Nachbarn kennen sich alle gegenseitig und Fremde werden nicht hinein gelassen. Nachts steht sogar ein Nachtwächter am Eingang und kontrolliert Besucher. Man erlebt hier das echte Mittelklasseleben von Indien etwas ausserhalb des Trubels und trotzdem kann man ganz schnell in der Stadt selber sein. In 15 Minuten erreicht man das Zentrum und die Bahnstation.

Freiwillige schlafen in sauberen, einfachen Mehrbettzimmern. Es gibt drei Badezimmer mit westlichen Toiletten und fließendem Wasser. Das Haus hat zwei Stockwerke, ein großes Wohnzimmer, ein Esszimmer, eine Küche sowie drei Schlafzimmer für bis zu 12 Personen. Des weiteren gibt es TV, Dvd, Wifi, Computer, eine Kaffeemaschine, Toaster und einen Kühlschrank. Alle Einrichtungen können von den Freiwilligen genutzt werden. Besonders schön ist auch die große Dachterrasse und der eigene Garten, in dem die Freiwilligen gerne zusammen Volleyball spielen.

Verpflegung

Freiwillige bekommen 3 Mahlzeiten am Tag von Montag - Freitag von der eigenen Köchin zubereitet. An den Wochenenden gibt es Brunch und Abendessen. Es gibt Indisches und Europäisches Essen, hauptsächlich vegetarische Gerichte mit Reis und Gemüse. Zweimal in der Woche gibt es Hühnchen.


Feiertage

• 11. Mai - 2. Juni, Sommerferien: in dieser Zeit findet das Gemeindeprojekt morgens und nachmittags
• 16 Oktober - 30. November ist Diwali Holiday in Udaipur: in dieser Zeit findet das Gemeindeprojekt morgens und nachmittags
• 23. Dezember - 7. Januar, Winterferien Winter in Udaipur: die Gemeindearbeit findet nur nachmittags ab


Einführungswoche

Wochenplan (Änderungen sind möglich):
Montag

Frühstück, Einführungsveranstaltung über das Programm, Do’s und Don’ts, Kulturschock, Indiens Kultur und Religion, Teepause, Diskussion und Information über Sicherheit in Indien, alleinreisende Frauen, Verkehrsmittel, Mittagessen, Besuch der Innenstadt, Welcome-Dinner.

Dienstag

1 Stunde Yoga, Frühstück, Informationen über die verschiedenen Projekte, Sprachkurs, Mittagessen, Besuch des Nehru Parks, Bootstour auf dem Fateh Sagar See, Besuch des Prathap Denkmals, Abendessen

Mittwoch

1 Stunde Yoga, Frühstück, Besuch des Gemüsemarktes, Kochkurs, Mittagessen, Besuch des Monsoon Palastes und des Sajjan Gargh Forts, Abendessen

Donnerstag

Frühstück, Diskussion Indiens Religion, Besuch eines lokalen Marktes, Mittagessen, Besuch des Sas Bahu Tempelsund des Shilpgram Museums, Bollywood Movie, Abendessen

Freitag

Frühstück, Sprachkurs, Besuch eines Gewürzmarktes, Mittagessen, Besuch des Pichola Sees sowie des Jagadish Tempels, Abendessen, Auswertung der Woche

Die Wochenenden sind immer frei.


Projektarbeit

Die Projekte in Udaipur sind so persönlich, genau wie das Programm an sich. Die Auswahl ist bewusst limitiert, damit die bestehenden Projekte konstante Unterstützung erhalten. Unsere Partner haben über die Zeit eine Kombination aus Unterrichten und Gemeindearbeit erarbeitet. Diese Kombi gibt zum einen den Projekten die Möglichkeit, sich am erfolgreichsten zu entwickeln, zum anderen hast du den ganzen Tag eine Aufgabe und kannst dich vielfach einsetzen.

Schulprojekt

Grundsätzlich gehst du morgens in eine lokale Schule, die aus zwei Teilen besteht: einmal die Schule für gehörlose Kinder und direkt daneben die Schule für Kinder mit einer Behinderung. Du kannst dir aussuchen, in welchem Bereich du lieber mit machen möchtest.

In der Schule für taubstumme Kinder assistieren die Freiwilligen den Lehrern in der täglichen Arbeit mit den Kindern und beschäftigen sich mit ihnen. Da die wenigstens Freiwilligen Zeichensprache beherrschen, läuft im Unterricht viel über die schriftliche Kommunikation. Du lernst die Basics der Gebärdensprache, damit du dich besser um die Kinder kümmern kannst.

In der Schule für die Kinder mit einer Behinderung kannst du auch im Unterricht assistieren. Hier ist der Unterricht nicht so förmlich wie nebenan und zu Teilen geht es darum, die unterschiedlichen Kinder mit sehr verschiedenen Behinderungen zu fördern. Die drei festangestellten Lehrer können hier immer eine helfende Hand gebrauchen! Neben ihnen ist auch einer der Koordinatoren unserer Partner mit dir im Projekt. Er kann dir gut alles zu den Kids erklären und bei Fragen weiterhelfen.

Mittags wird man dann wieder von den Tuktuk Fahrern unserer Partner abgeholt und zum Mittagessen zurück nach Hause gebracht. Die beiden Fahrer stehen den Freiwilligen auch so jederzeit zur Verfügung und geben einem ein besonderes Gefühl der Sicherheit, denn wer sich nicht mit dem Verkehrschaos in Indien auseinander setzen möchte, kann einfach einen der beiden anrufen.


Slumprojekt

Nach der Mittagspause gehen dann alle Freiwilligen zusammen mit den Koordinatoren in das Slum Projekt. Der Slum liegt ganz nah zu der Unterkunft und ist zu Fuß zu erreichen. Die meisten Bewohner hier haben nur kleine Jobs oder nur einer ernährt die gesamte Familie. So wohnen hier zum Beispiel auch die Familien der Tuktuk Fahrer, der Köchin und die Putzfrau des Freiwilligenhauses.

Dadurch entsteht ein enges Verhältnis zwischen den Familien und den Freiwilligen und man lernet sich noch besser kennen. Freiwillige unterrichten hier die Kinder aus den Slums, deren Eltern sich keine gute Schulbildung für sie leisten können. Es wird meistens unter freiem Himmel unterrichtet. Neben dem regulären Inhalt, werden auch Sport und Spiele mit den Kindern gemacht. Dadurch, dass unsere Partner dieses Projekt selber aufgebaut haben, können sie hier ganz direkt die Verbesserung und Entwicklung der Kinder sehen. Um eine konstante Förderung zu gewährleisten, haben unsere Partner hier auch eine eigene Lehrerin eingestellt, damit das Projekt auch läuft, wenn mal kein Freiwilliger vor Ort ist.

Ferien: Schulen sind von Mai-Juli, 10 Tage im Herbst und 13 Tage um Weihnachten geschlossen.


Sport Coach

Wenn du gerne Sport machst und Kinder trainierst, dann bist du in diesem Projekt genau richtig!

Das Sportprojekt findet in zwei lokalen Schulen in Udaipur statt. Da die Kinder im aktuellen Lehrplan nur eine Stunde Sport in der Woche haben, bieten unsere Partner dieses zusätzliche Sportprogramm dort an.

Durch den Sport sollen den Kindern auch wichtige Skills wie Teamwork, die Fähigkeit Entscheidungen zu treffen etc. vermittelt werden. Zusätzlich zum Sport werden Workshops zu Ernährung, Persönlichkeitsentwicklung, Kinderrechte etc. organisiert. Des weiteren lernen die Kinder so Sportarten kennen, über die sie sonst nie etwas erfahren hätten. Sie nehmen immer mit großer Begeisterung an dem Programm teil. Aktuell werden Sportarten wie Fussball, Volleyball, Hockey und Gymnastik angeboten.

Du arbeitest mit dem lokalen Team zusammen und gibst, je nach Stundenplan, 1-2 Trainings am Tag. Nachmittags gegen 15:30 Uhr werden zusätzliche Angebote für die Kinder organisiert. Am Montag bekommst du eine Einführung in das Programm, lernst die anderen Teilnehmer und das Team kennen. Es wird besprochen, wer welche Sportarten übernimmt, welche Workshops plant etc. Eigene Ideen sind herzlich willkommen.

Du solltest Spaß an Sport haben, gerne selber Sport machen, gut organisieren können und eine positive Ausstrahlung haben.


Body & Mind

In dieser Woche geht es um die Entspannung von Körper und Seele. Du lernst alles über Yoga, Meditation und Ayuverda. Das Ziel ist es, den Teilnehmern einen Anstoß zu einer gesünderen, positiveren Lebensweise zu geben.

Wochenplan (Änderungen sind möglich):

Was unsere Partner von dir erwarten:


Das Voluntourismus-Programm versteht sich als interkultureller Austausch. Es richtet sich an Leute, die Urlaub mit ehrenamtlicher Arbeit verbinden und die lokale Bevölkerung ein wenig unterstützen möchten. Du solltest dich auf die Kultur und Lebensweise Indiens einlassen, Eigeninitiative mitbringen und Spaß an der Arbeit mit Menschen haben. Die Wochenpläne, Arbeitszeiten und -bedingungen sind flexibel und können Änderungen unterliegen. In Indien ist es teilweise schwer, zu planen, deshalb ist Flexibilität bei den Teilnehmern so wichtig. Aber genau das macht ja solch einen Aufenthalt aus: das Eintauchen in ein neues Land mit all seinen Gegebenheiten und Besonderheiten.

 
 
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