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Community Center für Roma-Kinder

Termine

Oktober
  • 24. Oktober, 15-18 Uhr, „Nix wie weg!“, Hamburg
November
  • 8. November, 16 Uhr, Online-Infoabend
  • 10. November, 9-16 Uhr, Bildungsmesse Göppingen
  • 17. November, 10-16 Uhr, Jugendbildungsmesse Bonn

Weitere Termine findest du hier!

 
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Dieses Projekt liegt in einem sehr armen Stadtteil von Tirana, in dem nur Roma leben. Es gibt teilweise keinen Strom und kein fließendes Wasser. Die Roma leben dort sehr isoliert, sie sind nicht in die Gesellschaft integriert. Kaum einer hat Arbeit, viele Erwachsene haben nie eine Schule besucht und erkennen der Wert von Bildung für ihre Kinder nicht. Sie schicken sie lieber zum Betteln oder Plastikflaschen Sammeln auf die Straße. Um diesen Kreislauf und diese Aussichtslosigkeit zu unterbrechen hat die deutsche Regierung dieses Gemeindeprojekt ins Leben gerufen. Es wird von der Caritas geführt und unterstützt.

Es gibt in dem Zentrum drei Räume für die Kinder sowie eine Küche, in der das tägliche Mittagessen zubereitet wird, und ein kleines Aussengelände, auf dem gespielt und getobt werden kann. Die Kinder sind im Vorschul- und Schulalter und kommen in zwei Schichten in das Projekt: von 8:30 bis 12:00 und von 12:00 bis ca. 16Uhr. Mittags bekommen sie eine Mahlzeit, für manche die einzig richtige am Tag. Die meisten kommen aus dem armen Romaviertel, andere aber auch von ein wenig weiter weg. Aktuell kommen täglich ca. 50 Kinder in das Projekt.

Es werden verschiedene Aktivitäten mit den Kindern gemacht. Viele müssen ihre Hausaufgaben machen, weil sie zu Hause keine Möglichkeit dazu haben, es fehlt ein Tisch oder ist einfach zu laut. Ihnen wird auch spielerisch Englisch beigebracht, damit sie es in der Schule nicht so schwer haben. Des weiteren gibt es Workshops zu verschiedenen Themen, zu den sogenannten „Life Skills“. Als ich dort war wurde eine Gruppe Mädchen gerade über die weibliche Periode aufgeklärt. Zudem arbeitet das Projekt eng mit und für die Gemeinde. Es werden verschiedene Programme organisiert um das Leben der Roma in dem Viertel zu verbessern.

Als Volontär hast du in diesem Projekt die Möglichkeit wirklich etwas zu bewegen und dich für diese Kinder einzusetzen. Eine Gruppe Jungs erzählte ganz stolz, dass sie durch die Hilfe von einer Freiwilligen auf Englisch zählen können. Die Wand des Aussengeländes wurde von mehreren Freiwilligen bunt gestrichten und es wurde ein Sonnendach errichtet, damit die Kinder auch unter der brennenden Sonne draußen spielen können.

Du kannst verschiedene Aufgaben übernehmen, je nachdem, was dir am meisten Spaß macht bzw. am ehesten liegt. Zu Beginn setzt du dich mit der Koordinatorin Lidia, eine sehr engagierete Albanerin, zusammen und ihr besprecht gemeinsam, was du machen wirst. Du kannst bei den Hausaufgaben helfen, mit den Kindern Englisch üben, mit ihnen Malen, Spielen, kreative Workshops anbieten oder bei den Aufklärungsprogrammen helfen.

Die Kinder freuen sich immer so sehr über Freiwillige, weil sie dadurch das Gefühl haben, dass sich jemand für die interessiert, dass sie als auch zumindest ein bisschen wichtig sind. Als ich in den Raum rein kam, stand ein Mädchen auf, kam auf mich zu und umarmte mich einfach. Dann setzte sie sich wieder auf ihren Platz.

Die Kinder haben es nicht leicht, sie werden nirgends akzeptiert und kämpfen überall mit Ablehnung. Eine britische Freiwillige erzählte, dass sie eine Gruppe Kinder am ersten Tag nach den Ferien zur Schule begleitet hat und diese die Kinder nicht aufnehmen wollte. Sie wären dreckig und würden die Schule ja eh nicht schaffen. Die Kinder hatten sich, wie alle anderen Kinder, auf ihren ersten Schultag gefreut und kämpften mit den Tränen, einige weinten. Die Koordinatorin und die Freiwillige ließen nicht locker bis alle in die Schule durften. Es gibt in dem Projekt noch viel zu tun, aber mit deiner Hilfe kann das Leben ein paar Kinder verbessert werden.

Lidia, die Koordinatorin spricht sehr gutes Englisch, die anderen Mitarbeiter ebenfalls ein wenig. Du wirst also gut mit Englisch zurecht kommen.

Transfer

Du wirst morgens an der Freiwilligenunterkunft mit einem Minivan abgeholt und zum Projekt gefahren. Nachmittags wirst du wieder zurück gebracht. Die Fahrt dauert ca. 10 Minuten.

Du wohnst in einer Wohnung, ggf. mit anderen Teilnehmern zusammen, in der es zwei Schlafzimmer mit jeweils einem Stockbett und zwei normalen Einzelbetten, zwei Badezimmer und einen großen Raum mit offener Küche, einem Esstisch sowie einem Sofa gibt. Es gibt eine Waschmaschine und Internet (WLAN). Du musst nur Handtücher mitbringen; Bettlaken etc. werden gestellt. Geputz wird selber, in der Regel machen sich die Teilnehmer einen Putzplan und teilen sich die Aufgaben. Über der Wohnung befindet sich das Büro der Partnerorganisation und darüber die Wohnung unseres Partners. Bei einem dringenden Problem kann man also einfach hochgehen und bei ihm klingeln.

Du verpflegst dich selbst. Du kannst dir in der Wohnung etwas kochen, bestellen oder in einem der zahlreichen günstigen Resturants essen gehen. Direkt hinter dem Haus befindet sich eine Mall mit einem großen Supermarkt. Dort gibt es alles, was man braucht. Zudem findest du an jeder Ecke Obst- und Gemüsestände, am denen es unglaublich günstige Trauben, Äpfel, Bananen, Tomaten etc. gibt.

Wenn du in einem Einzelzimmer wohnen möchtest, frag am besten bei uns an, wie viele Freiwillige für deinen gewünschten Zeitraum angemeldet sind. Vielleicht seid ihr ja nur zu zweit, dann kann jeder eines der Zimmer bewohnen. Alternativ kann unser Partner ein Hostel oder eine Gastfamilie organisieren (evtl. gegen einen kleinen Aufpreis). Sprich uns einfach darauf an.

Du kannst das ganze Jahr über mithelfen, allerdings findet das Projekt von Juni bis August täglich nur von 8:30 bis 12Uhr statt. Zudem gibt es zwei Wochen Sommerferien. Wenn du in diesen Monaten mitmachen möchtest, kontaktiere uns am besten vorher, dann schauen wir, ob es an deinen gewünschten Daten geöffnet ist.

 
 
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Oktober
  • 24. Oktober, 15-18 Uhr, „Nix wie weg!“, Hamburg
November
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  • 17. November, 10-16 Uhr, Jugendbildungsmesse Bonn

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