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Rundreise Thailand - Laura

 
Reisebericht Thailand

Vor meiner Reise war ich ziemlich aufgeregt, es war ja schließlich meine erste Reise alleine in ein nicht europäisches Land. Ich hatte ziemlich viele Fragen und nutze das Angebot der Agentur gerne Fragen zu stellen. Die wurden auch immer sehr kompetent beantwortet.

Da ich alleine startete freute ich mich umso mehr, als ich hörte, dass noch ein weiteres Mädchen aus Deutschland die Reise gebucht hatte. Also jedem der alleine reist und gerne schon vorab Kontakt zu anderen Freiwilligen haben möchte, dem empfehle ich seine E-Mail Adresse bei der Anmeldung weiterzugeben. Wir tauschten auf jeden Fall Handynummern aus und da ich meinen Flug schon gebucht hatte, buchte sie einfach denselben.

Gepäckmäßig hatte ich so meine Probleme. Empfohlen war ein Rucksack auf Nachfrage wäre aber auch ein Koffer möglich. Ich gehöre leider zu den Menschen die gerne mal viel zu viel einpacken. Ich entschied mich für einen Kompromiss. Einen Rucksackkoffer. Leider war der viel zu schwer um ihn auf dem Rücken zu tragen. Aber es ging auch wirklich gut mit einem Koffer rumzureisen. Jetzt im Nachhinein kann ich aber sagen, dass mir ein Rucksack locker gereicht hätte. Also manchmal ist wirklich weniger mehr! ☺
In Thailand angekommen hatten wir zum Glück keinen Jetlag. Wir sind nach thailändischer Zeit abends gelandet und konnten dann nach unserer Ankunft gleich schlafen gehen.

Nach meiner ganzen Reise kann ich nur sagen, dass mir die Städte und Orte abseits von dem ganzen Touri- Gewimmel deutlich besser gefallen haben. Hier spricht zwar wirklich nur ein seeeehr winziger Teil der Menschen Englisch, aber man hat ja seinen Koordinator ☺ Die Besonderheit an diesen Orten ist einfach, dass man der thailändischen Kultur viel näher ist. Gerade auf Koh Samui war ich sogar etwas enttäuscht. Ja das Meer ist immer schön und man freut sich darauf und es gibt auch sonst natürlich schone Fleckchen. Aber im Großen und Ganzen ist kaum mehr etwas von der thailändischen Kultur übrig. Touri- Hochburg eben.
Entschädigt dafür haben die Tage in Ban Saphan. Super schöner Ort im Süden! Sehr abgelegen. Menschenleerer Strand, super Hotel.
Sollte man sich für Tiere, insbesondere für Elefanten interessieren kann ich das Projekt in Kanchanaburi wirklich nur weiterempfehlen. Ich hatte ursprünglich ein anderes Projekt gebucht und war natürlich dementsprechend enttäuscht als es dann nicht mehr verfügbar war. Aber dort angekommen war die Enttäuschung verflogen. Ein super schönes Projekt, in dem man viel lernt und auch viel mitmacht. Die Umgebung ist super schön und die Elefanten sind einfach faszinierende Tiere. Diese Woche hat mir mit Abstand am besten gefallen!

Zur Projektarbeit kann ich nur sagen, dass sie auf jeden Fall Spaß macht, vor allem die Arbeit im Kinderheim hat mir sehr gut gefallen. Trotzdem bleibt alles sehr oberflächlich, weil man nie lange an einem Ort bleibt. Das war teilweise etwas schade, aber auch verständlich wenn man eine Rundreise bucht.

So einen richtigen „Kulturschock“ hatte ich eigentlich nicht. Einmal waren wir auf einem Markt auf dem Insekten verkauft wurden. In Deutschland noch hatte ich mir fest vorgenommen einmal etwas Außergewöhnliches zu probieren, aber wenn als ich dann diese Insekten vor mir gesehen habe konnte ich mich leider nicht überwinden…

An was man sich gewöhnen sollte ist das Zeitverständnis. Besonders bei öffentlichen Verkehrsmitteln. Also entweder es geht alles sehr, sehr schnell oder man muss Ewigkeiten warten. Meistens eher lange warten. Auch die Menschen nehmen es mit der genauen Zeitplanung nicht so genau. Also gilt es ruhig bleiben und abwarten ☺

„Schockiert“ war ich nur ganz zu Beginn über die Toiletten. Ich wusste ja, dass die Unterkünfte nicht immer den europäischen Standards entsprechen sollten. Etwas blauäugig war ich dann aber davon ausgegangen, dass es dieselben Toiletten gibt wie hier in Deutschland. Zum Sitzen und mit richtiger Spülung. Dementsprechend war ich dann erstmal überrumpelt als ich die Stehtoilette mit Wassergefäß und Schöpfkelle daneben vorfand. Aber man gewöhnt sich schnell daran und keine Sorge in den anderen Unterkünften hat man immer eine „normale“ Toilette. Kleiner Tipp: auf öffentlichen Toiletten gibt es nie Klopapier, also kauft euch am besten irgendwo im 7/11 Papiertücher.

Zusätzliche Tipps wären auf jeden Fall etwas gegen Durchfall mitzunehmen. Ich hatte zum Glück keine Probleme damit, aber habe es ziemlich häufig mitbekommen und sicher ist sicher.

Zum Thema Telefon kann ich nur sagen, dass ich keine thailändische SIM Karte hatte und ich habe sie auch nicht benötigt. In den Unterkünften hat man eigentlich immer freies WIFI.

Die Unterkünfte waren meiner Meinung nach immer in Ordnung (ihr solltet aber keine Angst vor kleineren Krabbeltieren haben). Zu den Krabbeltieren ein Tipp: Niemals Essen offen rumliegen lassen. Auch wenn ihr in einem Hotelzimmer seid, dass richtig sauber aussieht. Die Ameisen freuen sich.

Die Reise hat mich sehr geprägt, ich habe viele neue Freundschaften überall auf der Welt geschlossen und sie hat mich sogar bei meiner Berufsfindung unterstützt.

Man sollte die Offenheit und die Gastfreundschaft der Menschen dort kennenlernen und die vielen Möglichkeiten nutzen sich über diese durchaus faszinierende Kultur zu informieren.

Es war eine super Erfahrung und ich würde die Reise genauso sofort nochmal machen.


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