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Termine

November
  • 17. November, 10-16 Uhr, Jugendbildungsmesse Bonn
Dezember
  • 5. Dezember, 18 Uhr, Infoabend in Köln
  • 6. Dezember, 16 Uhr, Online-Infoabend

Weitere Termine findest du hier!

 

Rundreise Thailand - Laura

Reisebericht Thailand

Vor meiner Reise war ich ziemlich aufgeregt, es war ja schließlich meine erste Reise alleine in ein nicht europĂ€isches Land. Ich hatte ziemlich viele Fragen und nutze das Angebot der Agentur gerne Fragen zu stellen. Die wurden auch immer sehr kompetent beantwortet.

Da ich alleine startete freute ich mich umso mehr, als ich hörte, dass noch ein weiteres MÀdchen aus Deutschland die Reise gebucht hatte. Also jedem der alleine reist und gerne schon vorab Kontakt zu anderen Freiwilligen haben möchte, dem empfehle ich seine E-Mail Adresse bei der Anmeldung weiterzugeben. Wir tauschten auf jeden Fall Handynummern aus und da ich meinen Flug schon gebucht hatte, buchte sie einfach denselben.

GepĂ€ckmĂ€ĂŸig hatte ich so meine Probleme. Empfohlen war ein Rucksack auf Nachfrage wĂ€re aber auch ein Koffer möglich. Ich gehöre leider zu den Menschen die gerne mal viel zu viel einpacken. Ich entschied mich fĂŒr einen Kompromiss. Einen Rucksackkoffer. Leider war der viel zu schwer um ihn auf dem RĂŒcken zu tragen. Aber es ging auch wirklich gut mit einem Koffer rumzureisen. Jetzt im Nachhinein kann ich aber sagen, dass mir ein Rucksack locker gereicht hĂ€tte. Also manchmal ist wirklich weniger mehr! â˜ș
In Thailand angekommen hatten wir zum GlĂŒck keinen Jetlag. Wir sind nach thailĂ€ndischer Zeit abends gelandet und konnten dann nach unserer Ankunft gleich schlafen gehen.

Nach meiner ganzen Reise kann ich nur sagen, dass mir die StĂ€dte und Orte abseits von dem ganzen Touri- Gewimmel deutlich besser gefallen haben. Hier spricht zwar wirklich nur ein seeeehr winziger Teil der Menschen Englisch, aber man hat ja seinen Koordinator â˜ș Die Besonderheit an diesen Orten ist einfach, dass man der thailĂ€ndischen Kultur viel nĂ€her ist. Gerade auf Koh Samui war ich sogar etwas enttĂ€uscht. Ja das Meer ist immer schön und man freut sich darauf und es gibt auch sonst natĂŒrlich schone Fleckchen. Aber im Großen und Ganzen ist kaum mehr etwas von der thailĂ€ndischen Kultur ĂŒbrig. Touri- Hochburg eben.
EntschĂ€digt dafĂŒr haben die Tage in Ban Saphan. Super schöner Ort im SĂŒden! Sehr abgelegen. Menschenleerer Strand, super Hotel.
Sollte man sich fĂŒr Tiere, insbesondere fĂŒr Elefanten interessieren kann ich das Projekt in Kanchanaburi wirklich nur weiterempfehlen. Ich hatte ursprĂŒnglich ein anderes Projekt gebucht und war natĂŒrlich dementsprechend enttĂ€uscht als es dann nicht mehr verfĂŒgbar war. Aber dort angekommen war die EnttĂ€uschung verflogen. Ein super schönes Projekt, in dem man viel lernt und auch viel mitmacht. Die Umgebung ist super schön und die Elefanten sind einfach faszinierende Tiere. Diese Woche hat mir mit Abstand am besten gefallen!

Zur Projektarbeit kann ich nur sagen, dass sie auf jeden Fall Spaß macht, vor allem die Arbeit im Kinderheim hat mir sehr gut gefallen. Trotzdem bleibt alles sehr oberflĂ€chlich, weil man nie lange an einem Ort bleibt. Das war teilweise etwas schade, aber auch verstĂ€ndlich wenn man eine Rundreise bucht.

So einen richtigen „Kulturschock“ hatte ich eigentlich nicht. Einmal waren wir auf einem Markt auf dem Insekten verkauft wurden. In Deutschland noch hatte ich mir fest vorgenommen einmal etwas Außergewöhnliches zu probieren, aber wenn als ich dann diese Insekten vor mir gesehen habe konnte ich mich leider nicht ĂŒberwinden


An was man sich gewöhnen sollte ist das ZeitverstĂ€ndnis. Besonders bei öffentlichen Verkehrsmitteln. Also entweder es geht alles sehr, sehr schnell oder man muss Ewigkeiten warten. Meistens eher lange warten. Auch die Menschen nehmen es mit der genauen Zeitplanung nicht so genau. Also gilt es ruhig bleiben und abwarten â˜ș

„Schockiert“ war ich nur ganz zu Beginn ĂŒber die Toiletten. Ich wusste ja, dass die UnterkĂŒnfte nicht immer den europĂ€ischen Standards entsprechen sollten. Etwas blauĂ€ugig war ich dann aber davon ausgegangen, dass es dieselben Toiletten gibt wie hier in Deutschland. Zum Sitzen und mit richtiger SpĂŒlung. Dementsprechend war ich dann erstmal ĂŒberrumpelt als ich die Stehtoilette mit WassergefĂ€ĂŸ und Schöpfkelle daneben vorfand. Aber man gewöhnt sich schnell daran und keine Sorge in den anderen UnterkĂŒnften hat man immer eine „normale“ Toilette. Kleiner Tipp: auf öffentlichen Toiletten gibt es nie Klopapier, also kauft euch am besten irgendwo im 7/11 PapiertĂŒcher.

ZusĂ€tzliche Tipps wĂ€ren auf jeden Fall etwas gegen Durchfall mitzunehmen. Ich hatte zum GlĂŒck keine Probleme damit, aber habe es ziemlich hĂ€ufig mitbekommen und sicher ist sicher.

Zum Thema Telefon kann ich nur sagen, dass ich keine thailĂ€ndische SIM Karte hatte und ich habe sie auch nicht benötigt. In den UnterkĂŒnften hat man eigentlich immer freies WIFI.

Die UnterkĂŒnfte waren meiner Meinung nach immer in Ordnung (ihr solltet aber keine Angst vor kleineren Krabbeltieren haben). Zu den Krabbeltieren ein Tipp: Niemals Essen offen rumliegen lassen. Auch wenn ihr in einem Hotelzimmer seid, dass richtig sauber aussieht. Die Ameisen freuen sich.

Die Reise hat mich sehr geprĂ€gt, ich habe viele neue Freundschaften ĂŒberall auf der Welt geschlossen und sie hat mich sogar bei meiner Berufsfindung unterstĂŒtzt.

Man sollte die Offenheit und die Gastfreundschaft der Menschen dort kennenlernen und die vielen Möglichkeiten nutzen sich ĂŒber diese durchaus faszinierende Kultur zu informieren.

Es war eine super Erfahrung und ich wĂŒrde die Reise genauso sofort nochmal machen.


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