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Rundreise Südafrika - Sabrina

 
Feedbackbericht Rundreise

Die Rundreise in Südafrika war eine unglaublich tolle Zeit, die viel zu schnell vorbei war!

Nachdem ich in Kapstadt gelandet bin, wurde ich gemeinsam mit drei weiteren Teilnehmerinnen am Flughafen abgeholt und in unser Hostel Never @ Home gebracht. Wir wurden in 8- oder 10-Bettzimmer untergebracht, es gab eine Bar mit Restaurant und einen kleinen Pool zur Abkühlung. Den Nachmittag und Abend hatten wir dann Zeit, auf alle Rundreise-Teilnehmer zu treffen, konnten uns schon mal kennenlernen und unseren Liebsten zu Hause von der südafrikanischen Sonne vorschwärmen.

Am nächsten Tag begann dann das sehr vielseitige Programm der Rundreise: Waterfront-Tour (zu Fuß nur 15 Minuten entfernt vom Hostel, leckerer Foodmarket oder auch das Two Oceans Aquarium), Tour zum Kap der guten Hoffnung, Stadttour, Löwen- & Affenpark, Weintasting-Tour und die emotionale Township Tour.

Am besten hat mir unsere viertägige Garden Route Tour gefallen, bei der wir unter anderem in einem Safari Park in kleinen Lodges (2 Personen pro Hütte) übernachtet haben, zwei Safari Tours gemacht haben und so die Big 5 in freier Wildbahn bewundern konnten. Sehr eindrucksvoll, wenn plötzlich eine Giraffe direkt vor dem Auto steht oder die Löwen interessiert vom Schatten aus beobachten, wie wir sie fotografieren.

Bei der Township Tour wurde einem die Armut, die man in Kapstadt auf der Straße jederzeit sehen kann, wenn bettelnde Menschen, sogar Kinder, an Autoscheiben klopfen, um nach Geld zu fragen, nochmal richtig bewusst. Es ist leider sehr schockierend, zu sehen, wie ärmlich viele Menschen leben müssen, da es nicht mit Deutschland vergleichbar ist. Ich war vorher sehr skeptisch, da man in die Häuser der Einwohner geht und sie sich anschaut, aber ich finde es sehr wichtig, dass man auch diesen Teil Afrikas kennenlernt. Und auch diesem Ausflug konnten wir etwas positives abgewinnen, als wir einen Kindergarten im Township besuchten und die Kinder für uns Lieder gesungen, für uns getanzt und mit uns gespielt haben, obwohl man nicht die gleiche Sprache spricht!

Die Kombination aus geplanten Ausflügen und Freizeit (das letzte Wochenende) war super, da wir so wirklich alles gesehen haben (wahrscheinlich viel mehr, als wenn man die Reise alleine plant) und am Ende mit eigenen Wünschen abrunden konnten. Wir schlossen uns in kleinen Gruppen zusammen und so ging es für mich zu zwei weiteren Highlights: White Shark Cage Diving - ein unglaubliches Erlebnis, bei dem man den riesigen Haien sehr nahe kommt, aber bitte Übelkeitstabletten nicht vergessen ;) - und Paragliding - eine Runde am Meer "Fliegen" mit Blick auf Kapstadt und den Tafelberg.

Unsere Gruppe aus neun Leuten hat sich wirklich super verstanden, wir sind fast wie eine kleine Familie gewesen und es haben sich einige Freundschaften gefunden. Als es schließlich dem Ende zu ging, fiel es mir sehr schwer, mich von allen zu verabschieden. Wir haben zwei Wochen lang jeden Tag miteinander verbracht, da wurde man dann doch ziemlich traurig, als der letzte Tag tatsächlich gekommen war. Für den letzten Abend haben wir uns dann aber noch etwas besonderes überlegt: Wir schauten uns den Sonnenuntergang vom Lion's Head mit Blick auf's Meer und Kapstadt an - ein wahnsinniger Moment, der uns allen die Sprache kurz verschlagen hat.

Die Betreuung vor der Abreise durch "Auszeit-weltweit" war super, da man jede Frage ob telefonisch oder via Mail loswerden konnte und die Organisation jederzeit erreichbar ist. Außerdem waren wir noch gar nicht richtig in Afrika angekommen, da hat "Auszeit-weltweit" sich schon erkundigt, ob wir gut angekommen sind und hat auch zwischendurch immer wieder gefragt, wie es läuft. Auch vor Ort wurden wir von sehr engagierten und freundlichen Mitarbeitern betreut, die jederzeit erreichbar waren und uns immer geholfen haben, Ausflüge zu organisieren oder mit Tipps zur Seite standen.


Feedback Projektarbeit

Nachdem ich an der zweiwöchigen Südafrika-Rundreise teilgenommen hatte, ging es für mich in die Bird & Wildlife Sanctuary nach Jeffrey's Bay. Das bedeutete: 750 Kilometer = 11 Stunden Busfahrt. Hört sich jedoch schlimmer an, als es war, denn der Bus war wirklich sehr komfortabel - sogar bequemer als die deutschen Reisebusse! Angekommen in Jeffrey's Bay wurde ich von Ali, einer der Managerinnen im Park, abgeholt und wir fuhren circa 20 Minuten zu dem Ort, der für die nächsten vier Wochen mein Zuhause sein würde.

Dort angekommen wurde ich gleich von allen Freiwilligen begrüßt. Unsere Gruppe bestand im Schnitt aus 25 bis 30 Personen. Wir waren alle gemeinsam in einem kleinen Camp untergebracht, dass aus mehreren Holzhütten bestand, in denen zwei bis drei Personen unterkamen. Die Umstände waren generell recht einfach, aber alles in allem hatten wir eine gemütliche Atmosphäre.

Die Arbeit im Park mit den Tieren hat mir sehr viel Spaß gemacht. In der ersten Woche wusste man noch nicht so recht, was vor sich geht, aber da man mit "experienced volunteers" mitläuft, lernt man alles relativ schnell kennen. Der Tagesablauf war grundsätzlich immer der gleiche, die Aufgaben haben jedoch immer gewechselt: Morgens hieß es um 7.30 Uhr Fütterung der Tiere. Es gab immer verschiedene Fütterungsrouten, in die man eingeteilt wurde (meist in Zweierteams, ab und zu auch alleine) und die man dann abgelaufen ist.
Nach dem Frühstück wurden wir immer in Teams eingeteilt (auch hier immer zu zweit) und haben einerseits Jobs schon zugeordnet bekommen und konnten andererseits aus einer Liste aus Jobs für den Tag uns Jobs aussuchen - von Gehegen sauber machen über weiteres Futter verteilen bis hin zu "Monkey love", was bedeutete, dass man mit den Tieren spielt, war alles dabei.

Nachdem man seine Jobs beendet hatte, konnte man bis zum Mittagessen um 12:30 Uhr ins Volunteercamp gehen. Die Arbeit ging dann um 14 Uhr mit einer weiteren Fütterungstour in die zweite Runde. Danach gab es, wie schon am Vormittag, noch Nachmittagsjobs oder man hatte frei, konnte mit den Tieren spielen oder sich im Camp in die Sonne legen, ein Buch lesen und Zeit mit den anderen Voluntären verbringen, bevor es um 18:00 Uhr Abendessen gab.

Grundsätzlich hat man sehr viel Kontakt mit den Tieren. Man kann in fast jedes Gehege zu jederzeit reingehen, mit den Tieren spielen, kuscheln oder sie einfach beobachten. Auch bei den Fütterungen kann man sich immer einen Moment Zeit nehmen. Der Park besteht zum Großteil aus Vögeln, aber es gibt auch kleine Affen, Servalen, Lüchse und Cheetahs. Die Cheetah-Fütterung ist mit das aufregendste Erlebnis, das ich in Afrika hatte, da man hautnah bei den Wildkatzen ist. Auch die kleinen Squirrel Monkeys sind super süß, da sie auf die Schulter springen und immer ganz neugierig sind, wenn man ins Gehege kommt. Letztlich habe ich auch viel Zeit im Servalengehege verbracht und hätte am liebsten einige Tiere in meinem Koffer mit nach Hause genommen! :)

An unseren freien Tagen, die man sich ab der zweiten Woche selbst wählen kann, um sich mit anderen für Ausflüge zusammenzuschließen, sind wir eigentlich immer unterwegs gewesen. Ein Muss ist natürlich Jeffrey's Bay (J-Bay), wo man sich einfach an den Strand legen, Surfunterricht nehmen oder in den Outlets shoppen gehen kann. Wir sind außerdem auch einen Tag nach Plettenberg Bay gefahren, wo wir mit Seelöwen schwimmen - ein absolutes Highlight, weil die Seelöwen überall um einen herum schwimmen - und in der Monkey Foundation waren. Ein weiterer Ausflug ging ins Stormsriver Village, wo wir Blackwater Tubing testeten. Hier setzt man sich in einen großen aufgeblasenen Ring, paddelt den Fluss entlang, springt von kleinen Klippen in seinen Ring und fährt über kleine Ströme. Wir waren auch zweimal in Port Elizabeth, wo wir in einer Poolarea mit Blick aufs Meer waren.

Es gibt also viele Optionen, man sollte sich jedoch immer in Gruppen zusammenschließen, da man immer mit dem Taxi fahren muss, weil das Projekt doch sehr außerhalb ist. Einfach mal zum Strand am Nachmittag nach der Arbeit gehen, ist deshalb leider nicht möglich.
Das Essen im Camp war grundsätzlich okay, mal besser, mal schlechter, aber man gewöhnt sich dran und wenn man nicht gerade mit der Erwartung hinkommt, dass man ein 5-Sterne-Essen vorgesetzt bekommt, kann man sich schnell damit arrangieren. Zum Frühstück haben sich einige dann in der Stadt noch etwas dazugekauft, um mehr Abwechslung zu haben. Wir haben unter uns Voluntären zusätzlich etwa einmal pro Woche einen Braai (afrikanisches Wort für Barbecue) in Eigenregie organisiert, für den wir dann einkaufen waren und abends über einem Lagerfeuer gegrillt haben oder waren in Jeffrey’s Bay essen. Kleiner Tipp: Da es bei schlechtem Wetter gerne mal zu einem Stromausfall kommt: Taschenlampe nicht vergessen, da es im Park so dunkel wird, dass man bei gutem Wetter sogar die Milchstraße sehen kann!

Alles in allem war es eine tolle Zeit, die Arbeit macht Spaß und vier Wochen waren die optimale Länge. Man lernt viele neue Leute kennen, da die Gruppe sehr groß ist und ständig jemand kommt und geht. Der Abschied war sehr traurig und ich wäre am liebsten länger geblieben, weil mir nicht nur die Tiere sondern natürlich auch die Menschen ans Herz gewachsen sind! Aber die Hoffnung bleibt: Man sieht sich immer zweimal. :)



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