💎 zur Auszeit-Assistentin
Vorbereitungsseminare For ALL European citizens!
Katalog anfordern
Telefon: 0221 67780490
Mail: info@auszeit-weltweit.de


Rundreise Sri Lanka - Melanie

Termine

August
  • 23. August, 16 Uhr, Online-Infoabend
September
  • 20. September, 14-18 Uhr, "Neugierig auf die Welt", Hanau
  • 22. September, 10-16 Uhr, Jugendbildungsmesse, Köln
  • 29. September, 10-15 Uhr, Youth Education & Travel Fair, Wien

Details und weitere Termine findest du hier!

 
Rundreise und Freiwilligenarbeit
Transfer/Abholung

Der Transfer vom Flughafen erfolgte mit einem organisierten Bus von und war gut organisiert. Vorab wĂ€re eine Information hilfreich gewesen, dass eventuell Freiwillige, die frĂŒher ankommen als Andere noch in einer Zwischenunterkunft (NĂ€he vom Airport) warten und verweilen mĂŒssen, bis es anschließend ins Hauptfreiwilligenhaus nach Kandy geht, wenn alle angekommen sind.

Unterkunft

Die UnterkĂŒnfte, ob in Kandy in Ambalangoda oder Sigiriya sind immer sehr sauber und mit allem notwendigen ausgestattet, was fĂŒr dortige VerhĂ€ltnisse sehr gut ist. Zudem wird in Kandy z.B. tĂ€glich geputzt. Die Betten sind sehr einfach gehalten, aber ich konnte trotzdem gut schlafen. FĂŒr grĂ¶ĂŸere Leute (wie fĂŒr mich) sind die Standard-Betten etwas zu kurz, aber ich kam damit zurecht.

Verpflegung

Ich fand das Essen sehr lecker und gut. Es ist nicht vergleichbar mit europĂ€ischem Essen und im VerhĂ€ltnis zu deutschem Essen um einiges schĂ€rfer, aber ich habe mich daran gewöhnt und es lieben gelernt und koche nun zuhause noch schĂ€rfer als vorher â˜ș. Als Hauptspeise gibt es immer Reis oder eine Art Nudeln und auch meistens Dahl (rotes LinsengemĂŒse) dazu. Das Essen ist also nicht unbedingt so abwechslungsreich, aber mir hat es immer sehr gut geschmeckt und es war lecker gekocht.

Betreuung vor Ort

Die Betreuung vor Ort war stets vorbildlich und alle Koordinatoren, die man bei den verschiedenen Projekten und in den Wochen hatte, waren unglaublich hilfsbereit, hatten sehr viel Geduld und waren zudem noch sehr witzig und haben sich durch ĂŒberordentliches Engagement und Motivation ausgezeichnet (z.B. Jeewan wĂ€hrend der Trekkingwoche (Bestandteil der Rundreise)). Besonders hervorzuheben ist auch die Managerin im Freiwilligenhaus, die zu regulĂ€ren Zeiten vor Ort ist und zudem mobil immer zu erreichen ist (Roshin) und durch Ihre freundliche Art und Ihre Hilfe immer fĂŒr einen da ist und ansprechbar ist.

Betreuung vor der Reise durch Auszeit-weltweit

Ich hatte als Ansprechpartner fĂŒr meine Reise nach Sri Lanka von Auszeit-weltweit Susanne und die Betreuung durch Sie war einfach top. Sie hat mir stets auf meine Mails freundlich und sehr schnell geantwortet, auch wenn ich z.T. viele Fragen vorab hatte ;).

Freizeitmöglichkeiten

Neben der Freiwilligenarbeit oder der Rundreise gibt es noch genug zu erkunden und Dinge, die man auf eigene Faust am Wochenende besichtigen kann. Auch hierbei helfen einem die Koordinatoren oder geben einem Tipps, was man noch so machen kann. Ich war z.B. mit einer Freundin zusammen in Dehiwala fĂŒr ein Wochenende (NĂ€he von Colombo). Wir haben das zusammen mit meiner Visum-VerlĂ€ngerung verbunden. Wir hatten ein Hostel (Sea View Hostel) in StrandnĂ€he und mit Meerblick und es war einfach total schön dort. Vor allem war es dort nicht von Touristen ĂŒberlaufen und wir hatten meistens den Strand fĂŒr uns alleine â˜ș.

Ich habe ĂŒber Auszeit-weltweit insgesamt 7 Wochen gebucht. Davon waren die ersten drei Wochen die Rundreise, drei Wochen Freiwilligenarbeit (eine Woche Arbeit mit behinderten Schildkröten, eine Woche Arbeit mit Elefanten und eine Woche Teaching in einer Pre-School und Freiwilligenarbeit im MĂ€dchen-Waisenhaus) und als Abschluss eine Woche Body, Yoga und Mind.

Jede einzelne Woche war eine unglaublich schöne und tolle Erfahrung, die ich in meinem Leben nicht missen möchte. Vorne weg möchte ich euch mitteilen, dass das Schönste in Sri Lanka war, dass die Menschen dort, einen immer anlĂ€cheln und ein LĂ€cheln schenken, egal wie schlecht es ihnen geht oder wie arm sie auch sind. Dadurch habe ich mich mit den Menschen dort sehr verbunden gefĂŒhlt, auch wenn es “nur ein LĂ€cheln” war, dass wir uns gegenseitig geschenkt haben. Das Schockierendste auf Sri Lanka war fĂŒr mich der Verkehr und die Fahrweise dort (ich glaube nach dem Motto “Wer am lautesten hubt, hat Vorfahrt”) und der Staub und die Abgase dort, auch wenn ich dies schon erwartet hatte.

Meine dreiwöchige Rundreise startete mit der EinfĂŒhrungswoche, ging in der zweiten Woche mit der Trekkingweek weiter und endete in Ambalangoda mit der Beachweek. Besonders interessant und spannend fand ich in der EinfĂŒhrungswoche das Kennenlernen und hautnahe Erleben der Kultur und des Buddhismus, z.B. durch die Meditation in einem Tempel mit einer Nonne, die frĂŒher in Deutschland gelebt hat, durch den sri-lankischen Kochkurs und durch den “Segen” von einem Mönch hoch oben auf einem Berg in Kandy in einer Buddha Statue. Die EinfĂŒhrungswoche hat einen sehr gut auf die Wochen in Sri Lanka vorbereitet, ob man in der Gruppe unterwegs war oder auch mal nur zu zweit.

Die Trekkingwoche war unglaublich toll und wir haben in dieser Woche sehr viel erlebt und gesehen und auch sehr viel Schweiß und Kilos verloren â˜ș. Beeindruckende Aussichten z.B. vom Elephant Rock oder Lion Rock, tolle Wanderungen (auch mal etwas steiler und mit geduckter Haltung) und das Schwimmen in einem See bei Sonnenuntergang haben diese Woche zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht, wobei diese tolle Woche auch sehr von unserem tollen Koordinator Jeewan lebte und es zu einer besonderen Woche machte.

FĂŒr die dritte Woche, die “Beachweek”, war ein Quartierswechsel erforderlich von Kandy nach Ambalangoda. DafĂŒr ging es frĂŒh in der Nacht (um 4 Uhr los). FĂŒr das frĂŒhe Aufstehen und die lange Zugfahrt von ca. 6 Stunden wurden wir in Ambalangoda mit dem tollen Strand und der strandnahen Unterkunft mehr als belohnt und entschĂ€digt ;). Die Beachweek ist eine tolle Kombination aus Programm und Sightseeing am Vormittag und nachmittags mit Freizeit und Relaxen am Strand. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir von der Beachweek die Safari Rivertour mit der Fisch-Fussmassage und der ErklĂ€rung, wie Zimt hergestellt wird (eine Kostprobe des leckeren Zimttees war auch mitenthalten), der Besuch des Tsunami Museums und die Exkursion zu einem Wasserfall. Was mir zu dem StĂ€dtchen Ambalangoda noch einfĂ€llt, wundert euch nicht ĂŒber die KĂŒhe, die ihr in den manchen Straßen seht und die z.T. die Abfallverwertung ĂŒbernehmen â˜ș.

Meine dreiwöchige Freiwilligenarbeit fing in Ambalangoda mit dem Turtle-Projekt an. Es war ein unglaubliches Erlebnis mit diesen wunderbaren Tieren so hautnah und eng zusammen zu sein und diesen – grĂ¶ĂŸtenteils – behinderten Lebewesen ein schöneres Leben zu schenken. Die Arbeit bestand darin, die Schildkröten zu fĂŒttern, deren Tanks zu reinigen (eine anstrengende Aufgabe, die aber auch dazu gehörte) und die Panzer der Schildkröten mit Kokosnuss-Schalen zu sĂ€ubern. Ich habe bei diesem Projekt viel ĂŒber diese Tiere gelernt und meine tierfreundliche Ader und meine Geduld im Umgang mit den Tieren (besonders beim FĂŒttern von blinden Schildkröten) einsetzen können.

Meine zweite Freiwilligen-Woche war ich im Elefantenprojekt in der NĂ€he von Mawanella (ca. 1,5 Stunden von Kandy entfernt). Dort war eine Elefantendame namens Maly, mit der wir eine schöne Zeit verbringen durften. Durch uns Freiwillige, bekam Maly eine Auszeit von ihrer sonst so harten Arbeit von frĂŒhmorgens bis spĂ€tabends. Auch diese Woche war eine wunderbare Erfahrung und es war schön so nah mit einem Elefanten zusammen sein zu dĂŒrfen und durch den tollen Koordinator so viel ĂŒber das Leben der Elefanten auf Sri Lanka zu erfahren. Morgens haben wir meistens einen Spaziergang mit Maly gemacht und Futter fĂŒr die Nacht fĂŒr sie gesammelt und zusammengetragen. Nachmittags hat Maly im Fluss gebadet und wir haben sie dabei mit Kokosnuss-Schalen gesĂ€ubert, was gleichzeitig auch eine Massage fĂŒr Maly war. Ihren warmen Körper mit der rauhen Haut zu spĂŒren oder Sie mit einer Banane oder Wassermelone zu fĂŒttern und ihr dabei so nah zu sein war einfach ein wunderschönes GefĂŒhl.

In meiner dritten Freiwilligenarbeits-Woche entschied ich mich fĂŒr zwei soziale Projekte und unterrichtete in einer Pre-School Englisch und war nachmittags im MĂ€dchen-Waisenhaus. Diese Woche war aufgrund der vielen Fahrerei mit den öffentlichen Bussen sehr anstrengend und mein Tag startete morgens um 8 Uhr und ich war erst um 18 Uhr abends zurĂŒck im Freiwilligenhaus in Kandy. Das Teaching in der Pre-School mit ca. 35 Kindern war fĂŒr mich eine neue Erfahrung, da ich bisher keine Kinder in Englisch unterrichtet habe und die VerstĂ€ndigung mit den Kindern zudem einiges erschwerte. Ein sehr schönes “Ritual” fand ich, dass die Kids am Ende des Unterrichts unsere FĂŒĂŸe “kĂŒssten” als Zeichen des Respekts und wir wĂ€hrenddessen ihren Kopf berĂŒhrten. Das hat mich jedesmal sehr berĂŒhrt. FĂŒr mich war es mit Abstand die anstrengendste Woche und z.T. auch etwas frustrierend, da es wirklich nicht leicht war, die Kids zu unterrichten, zumal wir in der Woche nur zwei Freiwillige waren und die Lehrer einen etwas anderen Schwerpunkt legten (die Lehrer waren die meiste Zeit mit ein paar der Kids auf der BĂŒhne und ĂŒbten Lieder fĂŒr das bevorstehende Konzert fĂŒr die Eltern ein). Dennoch auch eine sehr spannende und neue Erfahrung fĂŒr mich.

Die Freiwilligenarbeit im MĂ€dchen-Waisenhaus bestand grĂ¶ĂŸtenteils daraus mit den MĂ€dchen etwas zu spielen, zu malen oder ihnen bei den Hausaufgaben zu helfen. Das hat mir sehr gut gefallen und es war fĂŒr mich faszinierend, dass die MĂ€dchen dort, trotz ihrer schweren Lage, die meiste Zeit einen fröhlichen und glĂŒcklichen Eindruck machten wĂ€hrend wir da waren.

Meine letzte Woche auf Sri Lanka hatte ich die Body, Yoga und Mind Woche gebucht.
Als letzte Abschlusswoche kann ich das nur empfehlen und es war einfach total entspannend und hat mir sehr gut getan und gefallen. Das Yoga am Morgen bedeutete zwar dreimal in dieser Woche sehr frĂŒh aufstehen, aber mir und meinem Körper hat es sehr gut getan und der Lehrer war super. Anschließend war leider ein Ortswechsel notwendig, auch wenn er sich gelohnt hat, denn der Ort an dem wir anschließend unsere tĂ€gliche Sitz- und Gehmediation hatten und unsere Massagen bekamen, war einfach traumhaft schön. Wer hat schon die Möglichkeit in einem Baumhaus direkt am Fluss mit schöner Aussicht zu meditieren?!
Der Masseur und “Leiter” der Meditation war unglaublich herzlich und gastfreundlich und hat uns sehr verwöhnt, auch mit essbaren Köstlichkeiten â˜ș.

Ich war nicht jedes Wochenende so aktiv, aber was ich auf jeden Fall empfehlen kann als Wochenend-Trip ist z.B. Dehiwala (in der NĂ€he von Colombo) und das Sea View Hostel dort. Das bietet sich wunderbar an, wenn man sein Visum verlĂ€ngern muss und das Wochenende davor oder danach dort an einem schönen, touristenarmen Strand mit einer super Hostelmama verbringen mag. Des Weiteren fand ich den botanischen Garten in Kandy sehr schön und eindrucksvoll, auch wenn es fĂŒr uns als Touristen relativ teuer ist, aber fĂŒr mich hat sich der Eintritt gelohnt.

Ich kann nur empfehlen sich ein Moskitonetz mitzunehmen, wenn man ruhig und auch ohne Sorgen schlafen möchte ;). FĂŒr mich war auch der Schlafsack sehr wertvoll in dieser Zeit, denn in der ein oder anderen Unterkunft, z.B. Sigiriya, kann es nachts doch etwas kĂ€lter werden. Eine Reiseapotheke gegen ĂŒbliche Krankheiten dort z.B. Magen-Darm-Erkrankung, Grippe/ErkĂ€ltung, ist auf jeden Fall von Vorteil, auch wenn ich Gott sei Dank in den insgesamt 7 Wochen nur einmal erkĂ€ltet war. Es gibt zwar dort Medikamente zu kaufen, aber wenn man dann krank ist, noch eine Apotheke zu suchen, ist doch etwas anstrengend.

Es ist eine andere Kultur als Europa, die mir persönlich sehr gut gefallen hat. Auf gewisse Dinge (wie z.B. meistens kaltes Wasser zum Duschen, hin und wieder (sehr selten) Stromausfall, scharfe Reisgerichte mit GemĂŒse (meistens Dahl – rotes LinsengemĂŒse) und fĂŒr uns EuropĂ€er einfach gehaltene UnterkĂŒnfte muss man sich vorbereiten bzw. damit muss man rechnen, aber mir ging es bei meinem Aufenthalt auf Sri Lanka auch um andere Werte. Das Menschliche, das Miteinander und das Erleben der buddhistischen Kultur und das GlĂŒcklich sein ohne viel materiellen Dinge hat mich nachhaltig geprĂ€gt. Dennoch habe ich mich bei meiner RĂŒckkehr nach Deutschland sehr auf unser Essen und auch meine Wohnung gefreut habe, aber diese materiellen Dinge, sind es nicht, die einen dauerhaft glĂŒcklich machen.



Termine

August
  • 23. August, 16 Uhr, Online-Infoabend
September
  • 20. September, 14-18 Uhr, "Neugierig auf die Welt", Hanau
  • 22. September, 10-16 Uhr, Jugendbildungsmesse, Köln
  • 29. September, 10-15 Uhr, Youth Education & Travel Fair, Wien

Details und weitere Termine findest du hier!

🌈 Sei mehr als ein Tourist, hinterlasse Spuren! 📾
Triff uns