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Rundreise Sri Lanka - Sharin

 
Im August 2015 war ich für drei Wochen auf Sri Lanka, um dort an der Rundreise teilzunehmen.

Ich habe mich dazu entschieden, weil ich nicht mehr Zeit erübrigen konnte, aber trotzdem ein neues Land entdecken wollte.

Die Ankunft in Colombo verlief reibungslos. Wir wurden mit ca. 8 Leuten in einem Bus zum Haus in Kandy gebracht. Die dreistündige Fahrt dorthin kann einem durchaus einen kleinen Kulturschock bescheren,woran der chaotische Verkehr nicht ganz unschuldig ist. Aber dafür ist die Natur ringsum umso schöner.

Das Riverside -Haus in Kandy( ein wohlverdienter Name übrigens) bietet Platz für viele Freiwillige, wodurch man schnell in Kontakt mit Leuten aus aller Welt kommt. Das Zimmer, in dem ich gewohnt habe, war für sechs Leute ausgelegt. Natürlich musste man sich in den ersten Tagen erst mal mit der Hygiene ( viele kleine Viecher,Toilettenpapier nicht runterspülen etc.) und dem mangelnden Komfort, den wir aus Deutschland gewohnt sind, anfreunden. Aber man gewöhnt sich ja bekanntlich an alles!

Die Rundreise ist eine Kombi aus Einführungs-, Trekking- und Strandwoche. Somit hat man die erste Woche mit den neu angekommenen Freiwilligen verbracht. Eines meiner Highlights hierbei war der Kochkurs bei einer einheimischen Familie, sowie der Besuch des Zahntempels. Auch der Gewürzgarten war recht interessant. Das Freitags- und Samstagsprogramm habe ich übersprungen, da wir mit ca. 16 Leuten nach Ella gefahren sind, um dort den Little Adams Peak und den Ella Rock zu besteigen. Für mich, die nie wandern geht, war der Ella Rock eine wirkliche Herausforderung, aber der Anblick des Sonnenaufganges ist es dann doch wert, sich morgens um 3 auf den Weg zu machen.Auch die Stadt Ella ist um einiges schöner als Kandy. Absolut empfehlenswert also!

In der zweiten Woche ging dann die Trekking week los. Am ersten Tag haben wir die Dschungel- Tour gemacht und ich kann festes Schuhwerk nur empfehlen, wenn man keine Lust auf Blutegel hat ( die Schuhe halten sie zwar nicht komplett ab, aber wenigstens ein bisschen.). Besonders schön fand ich die Tour zum Sigirya, weil diese nicht allzu anstrengend und die Landschaft recht schön war. Auch der Ambuluwawa war lohnenswert, obwohl der Aufstieg für mich die Hölle war, was durch Regen und Sturm nicht unbedingt gebessert wurde.Trotzdem eine spitzen Aussischt, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Den Besuch des Pinnawala Elefantenhauses habe ich übersprungen, um an dem Tag am Renovierungsprojekt teilzunehmen. Einen Tag habe ich also den anderen Freiwilligen geholfen, einen Tempel anzustreichen,was ein wirklich schöne Erfahrung war, denn man hat das Gefühl, etwas hinterlassen zu haben. Auch die Nuwara Eliya Tour wurde ausgelassen, da wir mit ein paar Leuten in den Minneriya Nationalpark gefahren sind, wo wir eine Safari gemacht haben. Wir haben Elefanten, Büffel, Echsen, Vögel etc gesehen und einen tollen Tag gehabt.

Die Programme der ersten und zweiten Woche dauern im Schnitt so bis 15.30 Uhr, wobei die kürzeste Tour bis 14 Uhr. Versorgt wird man während des Programms in der zweiten Woche mit leckeren sri lankanischen Snacks ( unbedingt probieren!) . Abends hat man ab 20 Uhr Ausgangssperre,aber Langeweile ist bei uns keine aufgekommen, denn es gab am Abend zwei Stunden WiFi und genügend mitgebrachte Kartenspiele.

Die dritte Woche fand in Ambalangoda statt, wo man ca. fünf Stunden mit dem Zug hinfährt. Und Zugfahren ist in Sri Lanka definitiv eine Erfahrung. Da man aber recht früh aufstehen muss, kann man die Zeit nutzen, um etwas zu schlafen. Am Bahnhof wurden wir von Tuk-Tuks abgeholt, die uns direkt zu unsere neuen Unterkunft gebracht haben. Die Touren dauern in der Regel um die zwei Stunden, was ich persönlich zu kurz fand, da man sich am Nachmittag schnell langweilte. Aber immerhin war der Strand enorm nah, sodass man dort entspannen konnte. Was mir gut gefallen hat, war die River Safari und die Galle Stadttour. Das Freitagsprogramm haben wir auf Mittwoch verlegt, sodass wir morgens nach Colombo abreisen konnten, wo wir eine Nacht geschlafen haben. Auch Colombo ist im Vergleich mit anderen Städten eine schöne, gepflegte Stadt, die durchaus einen Blick wert ist ( besonders dort, wo die Einheimischen bei Sonnenuntergang an der Küste Drachen steigen lassen und Essen verkaufen.).

Solltet ihr euch entscheiden, nach Sri Lanka zu reisen, empfehle ich euch, das einheimische Essen unbedingt zu probieren ( z.b. Kottu Roti). Zwar sehen die Läden nicht immer allzu einladend aus, aber das Essen ist super super lecker und total günstig. Und wer keinen Toast mag,so wie ich, der sollte sich was zum Frühstück mitnehmen. Ansonsten war das Essen im Haus immer gut ( meist Reis und Curry) und für Vegetarier absolut kein Problem.

Die Zeit auf Sri Lanka verging wie im Flug und die Leute sowie das Team vor Ort waren einfach klasse! Wenn man dann wieder zurück in Deutschland ist, vermisst man den Trubel sogar ein wenig und hat als Gratis -Beilage etwas mehr Wertschätzung mit auf den Weg bekommen.

Diese Erfahrung möchte ich nicht missen! Viel Spaß also auf eurer Sri Lanka - Reise!


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