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Rundreise Sri Lanka - Jasmin

 

Am Flughafen stand schon ein Fahrer, der mich und noch zwei andere Mädels abgeholt hat. Nach einer 4 stündigen Fahrt nach Kandy, vielen neuen Eindrücken und einem echt chaotischen, nicht ganz ungefährlichen Verkehr, kamen wir völlig verschwitzt, von der Hitze und der ungewohnten hohen Luftfeuchtigkeit, im Greenhouse an. Nach unserer Ankunft verlief alles etwas chaotisch, weil wir Neuankömmlinge erstmal überhaupt keine Ahnung hatten was auf uns zu kommt und wie es den restlichen Tag weiter geht. Von den anderen Volontären haben wir zumindest mal erfahren, dass am nächsten Morgen ein Meeting mit den Koordinatoren statt findet.

Das Greenhouse liegt ziemlich abgelegen zwischen Häusern von Einheimischen, zur Hauptstraße bzw. Bushaltestelle ein ganzes Stück und mit dem Bus auch nochmal mindestens 10 Minuten in die Stadt. Wir bekamen Frühstück, Mittagessen und Abendessen unter der Woche, am Wochenende gab es nur Frühstück und Abendessen. In der Einführungswoche lernten wir die Sprache und die Kultur ein bisschen kenn und bekamen sogar einen kleinen Kochkurs bei einer einheimischen Dame.

Wir fuhren nach Kandy zu einer Tanzshow, machten eine Bootsfahrt auf dem See in Kandy, besuchten den Spice Garden, sahen das Edelsteinmuseum, besuchten einen Tempel, in dem wir einen Mönch trafen, der uns zeigte wie man meditiert und uns ein bisschen was über Buddhismus erzählte. Wir schauten uns den Zahntempel an und eine Batikfabrik. Freizeit gab es genug, übers Wochenende konnten wir sogar weg fahren. Mit 3 anderen Volontären bin ich am ersten Wochenende nach Yala gefahren, um eine Safari Tour im Nationalpark zu machen. Freitag abends sind wir mit einem Van hingefahren, haben übernachtet und sind samstags nach der Safari wieder zurück gefahren. Die Safari ist ein schönes Erlebnis und kann ich jedem weiterempfehlen, der ein Natur- und Tierfreund ist und mal etwas anderes sehen möchte, als die großen Städte.

In der zweiten Woche ging dann das Programm für die Rundreise los. Wir machten viele Tagesausflüge. Wir besuchten die Elephant Orphanage in Pinnawala und ein Elefantenprojekt mit genau einem Elefanten.

Außerdem standen der Royal Botanical Garden in Kandy, die Teeplantage „Mackwoods“ in Nuwara Eliya und ein Dschungeltrip auf dem Programm. Einen Tag durften wir auch in einem Volontärprojekt mitarbeiten. Ich hatte mich für Renovation eines Tempels entschieden. Wir haben die Säulen und Treppen bemalt und der Tempel sollte bis zum nächsten Tag fertig sein, wegen dem Vesak Festival. Wegen des Festivals hingen überall Vesak Laternen, die in der Nacht wunderschön leuchteten und auch tagsüber toll aussahen.

Nach den 2 Wochen ging es in der dritten Woche mit dem Zug nach Ambalangoda, an die Küste. Nach einer 6 stündigen Zugfahrt kam ich mit 2 anderen Mitreisenden in Ambalangoda an. Wir wurden mit einem TukTuk zum House gefahren. Unsere Unterkunft war in einem Resort, 5 Minuten von der Stadt entfernt und 1 Minute zum Strand und Schildkrötenprojekt. Das Meer konnte man vom Garten aus sehen und hören.

Auch hier machten wir Tagesausflüge. Wir machten eine River Safari auf dem Madu River, auf dem sich 65 Inseln befinden. Drei davon besuchten wir. Auf der einen gabs einen Tempel, die andere war eine Zimtplantage und die dritte eine Fischfarm, auf der wir eine Fischfußmassage bekamen. Wir besuchten auch hier verschiedene Tempel, sahen den größten Buddha aus Holz und den größten schlafenden Buddha, den es gibt, machten eine Dschungel Tour zu einem Wasserfall und schauten uns die Stadt Galle an.

Einen Vormittag arbeiteten wir beim Schildkrötenprojekt mit und entließen die 2 Tage alten Schildkrötenbabies ins Meer. In unserer Freizeit waren wir die meiste Zeit am Strand und ab und zu mal in der Stadt. Die 3 Wochen gingen so schnell vorbei. Bei den Ausflügen war immer mindestens ein Koordinator dabei und hat uns begleitet. Wenn wir Probleme hatten konnten wir uns immer an sie wenden und sie haben versucht alles so schnell wie möglich zu klären.

Insgesamt war es eine tolle Zeit mit vielen neuen Erfahrungen und schönen Erlebnissen. Vor allem waren wir immer von Einheimischen ergeben, egal ob im Bus, Zug, in Tempeln oder in der Stadt. Ich habe in diesen 3 Wochen vielleicht 3 mal Touristen gesehen. So hat man den Alltag in Sri Lanka mitbekommen und auch nicht immer nur die Touristenattraktionen gesehen.

Nochmal vielen Dank für die unvergesslichen 3 Wochen und ich wünsche auch den nächsten Reisenden, die sich für die Rundreise in Sri Lanka entscheiden, eine tolle Zeit.

Liebe Grüße,
Jasmin



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