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Rundreise Nepal - Sebastian

 
Namaste!

Zuhause wurde alles gründlich vorbereitet und sich informiert für meine ertse große Reise im Alleingang. So eröffnete ich ein kostenloses Konto, von dem man problemlos in Nepal Geld abheben kann. Vorort gibt es aber auh einige Wechselstuben. Desweiteren holte mir alle empfohlenen Impfungen vom Arzt. Mit viel zu vielen Klamotten in meinem Trekkingrucksack ging es los, so dass ich am Ende paar Klamotten einem Kinderheim schenkte. Die mitgenommene Isomatte benötigte ich kein einziges Mal. Auf jeden Fall sollte man Hosen tragen, die über die Knie gehen, da es sich in Nepal gehört nicht zu freizügig rumzulaufen.

Endlich am Kathmanduer Flughafen angekommen wurde ich schon erwartet und zum Freiwilligenhaus via Taxi gebracht. Ich muss ja sagen, der Straßenverkehr ist echt erstaunlich, denn es ist Linksverkehr, die Straßen sind sehr Schlaglochreich und es ist richtig viel los! Da ist es auch nicht ungewöhnlich, dass überall Kühe frei rumlaufen.
Im Freiwilligenhaus lernte ich schnell alle anderen Freiwillige kennen, die die unterschiedlichsten Projekte machen, und hatte Zeit mich von dem Hinflug zu erholen. Ich war in einem Zimmer mit zwei Deutschen und einer Französin, mit denen ich an den Wochenenden zusammen die Gegend erkundete.

Dann startete die Einführungswoche mit sehr vielen informativen Lektionen über Nepal, seinen Leuten und Kulturen, der nepalesischen Landessprache Nepali, den Religionen und und und. Besonders gefallen hat mir die Yoga-Stunde und das Zubereiten und Kochen von typischen nepalesichsen Essen. Zu dieser Woche gehört auch der Besuch des Bouddhanath Tempels, eine kleine Wanderung, “Hiking” genannt, in der Umgebung von Kathmandu und noch vieles erstaunliches mehr! Mit dieser Einführung wurde man an die Kultur herangeführt und überwand den Kulturschock schnell und mit viel Spaß.

Die Wochenenden kann man sich frei gestalten und so erkundeten wir vorallem Kathmandu und seine Sehenswürdigkeiten: wie den so genannten “Monkey Temple”, in dem man sich nur vor den Affen in Acht nehmen muss. Dort ist es sehr schön und der kleine Spaziergang bergauf zum Temple wird durch eine wunderschöne Aussicht auf die Stadt belohnt!
Im Touristenviertel Thamel kann man wunderbare kleine Läden und Cafés finden, wo jeder mal einen Lassie probieren sollte und wo es hübsche Souveniers zur Genüge gibt! Südlich von Kathmandu besuchten wir die schöne Stadt Patán mit seinem gut erhaltenen Dubare Square, denn der von Kathmandu ist leider sehr zerstört. Ein Wochenende waren wir in Pokhara, der zweitgrößten Stadt Nepals, in der wir uns die Gegend von Oben beim Paragliding ansahen und einfach das ruhigere Treiben geniessen konnten.

Die Trekking Woche gefiel mir auch sehr gut trotz der Anstrengung. Denn teilweise ging es Stunden lang bergauf, Stufen für Stufen, aber am Ende war man stolz es durchgehalten und geschafft zu haben. Den Sonnenuntergang vom Poonhill konnten wir leider nicht bestaunen, da es regnete. Dafür sahen wir am nächsten Morgen zum ersten Mal Achtausender! Diese versteckten sich die meiste Zeit hinter dicken Nebelschwaden. Zu den Mahlzeiten und zum Übernachten kommt man in gemütlichen Teehäusern unter, die teilweise sogar einen Ofen besitzen. Dort wurden wir sehr gut verpflegt und versorgt. Aber nehmt bloß nicht zu viel Gepäck mit und eine Taschenlampe ist auch vorteilhaft, dank Stromausfällen. Und auch wenn die Sonne sich verstekt, sollte man ausreichend Sonnencreme benutzen!

In meiner dritten Woche reiste ich mit anderen Freiwilligen zu einem Bergdorf um bei Wiederaufbau nach dem Erdbeben zu helfen. Der Weg hierher war schon abenteuerlich, da wir hinten auf einem Traktor stundenlang bergauf fuhren über Stock und Steinund eine kleine Strecke wandern mussten! Im Bergdorf konnte ich das einfache nepalesische Alltagsleben bestaunen.
Wir selbst halfen beim Schutt wegräumen und beim Ziegelsteine aussortieren, denn nach dem Erdbeben stand hier kein Stein mehr auf dem anderen. Dafür sind Klamotten geeignet, die auch kaputt gehen dürfen. Ich bin froh, dass wir helfen konnten und finde es super, dass die Nepalesen so gute Unterstützung von vielen Freiwilligen haben!

Dann kam meine letzte Woche, die Abenteuerwoche, und es ging zum Rafting auf den Trisuli. Danach war der Chitwan Nationalpark an der Reihe und ich lernte durch verschiedenste Aktivitäten den Dschungel kennen: durchs Einbaum fahren, durch einen Dschungelwalk oder sogar vom Rücken eines indischen Elefanten! Desweiteren sah ich einige Krokodile, Nashörner und viele farbenfrohe Vögel. Einen Abend trat eine Tanzgruppe auf, um uns typische nepoalesicshe Tänze näher zu bringen. Mückenspray sollte jeder unbedingt dabei haben um nicht die ganze Zeit zerstochen zu werden!

Auf jeden Fall sollte sich jeder einmal den Sonnennuntergang vom Freiwilligenhaus anschauen, der ist sehenswert!
Alles in einem bin ich froh so viele verschiedene Facetten von Nepal kennen gelernt zu haben! Hier lernt man schnell viele neue Freunde aus den verschiedensten Ecken der Wet kennen und fühlt sich wie Zuhause. Die Nepalesen sind alle sehr neugierig und hilfsbereit! Trotz des Erdbebens im April 2015 ist die Lage wieder sicher und eine Reise auf jeden Fall empfehlenswert!
Ein großes Dank auch an das Team von Auszeit-weltweit, die vor und während meiner Reise schnell auf Fragen antworten konnten und immer für einen da waren!

Namaste!


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