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Rundreise Indien - Christina

 

Vielen Dank nochmal für alles liebes Auszeit-weltweit Team, es war toll :)

Meine Rundreise durch Indien war ein absolutes Abenteuer!

Als wir am Flughafen in Delhi von unserem Guide abgeholt wurden erlitten wir jedoch erst einmal einen Kulturschock vom feinsten. Der Verkehr in Indien ist mit unserem geregelten Verkehr in Deutschland nicht einmal zu vergleichen. Regeln gibt es scheinbar nicht. Wer fahren will der fährt und gibt lediglich durch penetrantes Hupen sein bevorstehendes Überholen, Abbiegen oder sonstiges preis.

Unser Taxi (welches in Deutschland sicher unter keinen Umständen eine öffentliche Straße befahren dürfte:-)) brachte uns in eine dreckige, arme Gegend Delhis. Um mit den Hygienezuständen dort klarzukommen brauchten wir eine Weile.. Ja, eigentlich brauchten wir die ganze Reise über und haben uns nie so wirklich daran gewöhnt.

Wer eine Reise nach Indien antreten will, sollte sich also vorher darüber im Klaren sein, dass ständiges Warmwasser und Strom keine Selbstverständlichkeit sind. Und speziell mit Sauberkeit wissen die Inder rein gar nichts anzufangen :-)

Bedenkt man jedoch wie viel Spaß und Erfahrungen uns der roundtrip erbracht hat kann man schon einmal für 4 Wochen auf westliche Standards verzichten. Denn wann sonst bietet sich einem schon in Deutschland die Möglichkeit auf einem Kamel quer durch die Wüste zu reiten und dort unter freiem Himmel die Nacht zu verbringen? Dies war auf jeden Fall eines der Highlights meiner Reise.

Von Delhi aus ging es für uns mit dem Bus nach Shimla ins Himalaya. Allgemein waren wir sehr viel mit dem Bus unterwegs. Fahrten von um die 12 Stunden wurden zur Routine, was jedoch die Tatsache, dass wir immer Nachts unterwegs waren und die Busse „konfortable“ Schlafbusse waren erträglicher machte, da wir so die Möglichkeit hatten zumindest ein bisschen Schlaf abzubekommen :-)

In Shimla verbrachten wir eine Nacht bei einer sehr netten indischen Familie. Wir haben den Aufenthalt dort sehr genossen, weil wir die Möglichkeit hatten einen Einblick in einen traditionellen indischen Haushalt zu erhalten und die Aussicht und Ruhe inmitten des Gebirges genießen zu können.

Ruhe findet man im Rest Indiens nämlich nur sehr selten. Und speziell für uns zwei deutsche Mädchen mit weißer Hautfarbe wurde ein einfacher Spaziergang durch die Straßen oftmals zu einer Herausforderung. So beeindruckend wie für uns nämlich die verschiedenen Tempel, der Taj Mahal und andere Sehenswürdigkeiten sind, sind wir es für so manchen Inder!

Wenn wir für jedes Bild das von uns gemacht wurde 75 Rupien (umgerechnet 1€) verlangt hätten, hätten wir damit wahrscheinlich unseren Rückflug bezahlen können :-) Aber zum Glück hatten wir unseren Guide immer an unserer Seite, der uns die Menschenmengen oftmals vom Hals hielt, wenn wir es so gar nicht mehr ertragen konnten.

Nach unserer Wüstentour in Jaisalmer war Goa die schönste Gegend die wir besucht haben. Dort verbrachten wir die letzten 8 Tage in einem Volunteerhouse. Endlich hatten wir für längere Zeit die gleiche Unterkunft und konnten es uns somit auch ein bisschen heimischer machen und mussten nicht mehr nur aus unserem Rucksack leben.

Neben der Teilnahme an einem Teaching-Projekt in einem Slum und einem Projekt in einem Frauenzufluchtsort haben viele Besuche an den teilweise traumhaften Stränden und ein Ritt auf einem Elefanten in der spiceplantation unsere Reise abgerundet.

Alles in allem hatten wir eine supertolle Zeit in Indien!


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