💎 zur Auszeit-Assistentin
Vorbereitungsseminare For ALL European citizens!
Katalog anfordern
Telefon: 0221 67780490
Mail: info@auszeit-weltweit.de


Rundreise Fidschi - Michael

Termine

August
  • 23. August, 16 Uhr, Online-Infoabend
September
  • 20. September, 14-18 Uhr, "Neugierig auf die Welt", Hanau
  • 22. September, 10-16 Uhr, Jugendbildungsmesse, Köln
  • 29. September, 10-15 Uhr, Youth Education & Travel Fair, Wien

Details und weitere Termine findest du hier!

 

Das Motto der Fidschianer lautet “Be happy and say ‘Bula’!” ‘Bula’ ist der Fidschianische Ausruf fĂŒr Hallo, es bedeutet aber auch so viel wie Willkommen, Gesundheit oder zum Wohl/Prost. Ein Fidschianer nutzt dieses Wort bestimmt tausend mal am Tag.

Die Fidschianer sind unglaublich nett und hilfsbereit und tatsĂ€chlich eigentlich immer fröhlich und unterhaltsam. Allerdings ist auch Schlafen eine weitverbreitete LieblingsbeschĂ€ftigung. Hetzen und PĂŒnktlichkeit ist schonmal gar nicht angesagt.
Wer auf Fidschi ist, muss sich daher zunĂ€chst einmal an die sogenannte ‘Fiji-Time’ gewöhnen. Das bedeutet, dass Programmpunkte mindestens eine halbe Stunde spĂ€ter anfingen, als ursprĂŒnglich angesagt. Auch der Programmplan, den wir vor der Reise bekommen haben, stimmte mit dem tatsĂ€chlichen Ablauf nicht komplett ĂŒberein und wir wurden oft erst spĂ€t ĂŒber anstehende Programmpunkte oder Änderungen unterrichtet. Aber auch das gehört wohl zur fidschianischen MentalitĂ€t.

Trotz gewisser MĂ€ngel bei der Betreuung und der Motivation unserer Guides hat mir die Rundreise großen Spaß gemacht und ist in jedem Fall empfehlenswert, insbesondere wenn man die fidschianische Kultur und Lebensweise hautnah erleben möchte. Wir waren vier Teilnehmer und hatten zwei junge fidschianische Guides. Die meiste Zeit fĂŒhrte uns die Reise ĂŒber die fidschianische Hauptinsel ‘Viti Levu’. Insbesondere die Aufenthalte und Übernachtungen in traditionellen Dörfern waren ein Erlebnis. Dort wurde man ĂŒberaus herzlich aufgenommen und mit unglaublich leckerem Essen bekocht. Auch die Willkommenszeremonien, bei denen man das traditionelle fidischianische GetrĂ€nk ‘Kava’ zu sich nahm (und das nicht zu wenig) waren eine tolle Erfahrung. Lediglich die sanitĂ€ren Anlagen in den Dörfern sind gewöhnungsbedĂŒftig, da diese sehr einfach sind und sich quasi draußen hinterm Haus befinden.

Auch die Woche Volunteerarbeit hat mir großen Fall Spaß gemacht, man sollte sich jedoch nicht zu viel davon versprechen. Man wohnt eine Woche lang in einem Volunteerhaus der Organisation vor Ort in Nasinu-Narere bei Suva. Das Essen im Volunteerhaus ist nicht immer das Beste und recht wenig, sodass man tatsĂ€chlich oft noch in der Stadt etwas essen gegangen ist. Im Normalfall fand die Volunteerarbeit in Schulen und KindergĂ€rten nur vormittags von 9 bis halb 12 statt, sodass man nachmittags viel Freizeit hatte. Nur fĂŒr einen Dollar konnte man z.B. mit dem Bus nach Suva fahren (Busfahren ist dort immer ein Erlebnis, da eigentlich jeder Bus ein Partybus mit lauter Musik ist).

Es war sehr interessant einmal fidschianische SchulverhĂ€ltnisse kennen zu lernen, die jedoch leider Ă€ußerst chaotisch sind. Als Volunteer lĂ€sst sich da wenig ausrichten, insbesondere, weil die Lehrer ihre eigenen Erziehungsmethoden und Vorstellungen haben und ungern davon abweichen. Man wird als Volunteer freudig aufgenommen und kann die Lehrer im Unterricht unterstĂŒtzen und den SchĂŒlern bei Aufgaben helfen. Selbst unterrichten ist jedoch eher schwierig, da man das GefĂŒhl hat, dass viele Lehrer das gar nicht wollen. FĂŒr die Volunteerarbeit sind daher einfachste Englischkenntnisse völlig ausreichend.

Im Volunteerhaus hat man viele neue Leute kennengelernt. Bereits am Wochenende vor der Volunteerarbeit sind wird dort angekommen und haben dort dann bis zum Ende der nĂ€chsten Woche gewohnt. Da Suva nicht die schönste Stadt ist und keinen tollen Strand hat, bot es sich daher an, am Wochenende, wenn kein Programm anstand Suva mit dem Bus zu verlassen (Busfahren ist sehr gĂŒnstig auf Fidschi). ‘The Beachouse’ war ein Ziel, ein traumhafter Strand mit einer Riesen-Schaukel, die von einer Palme hĂ€ngt (sollte man unbedingt hin). Wenn man Lust hat, kann man hier morgens mit dem Boot rausfahren und mit Riffhaien schnorcheln (die ĂŒbrigens recht klein, scheu und völlig ungefĂ€hrlich sind).

Eigentlich hatten wir laut Programmplan immer nur sonntags frei. Das Wochenende nach der Volunteerwoche fand jedoch komplett kein Programm statt, sodass wir bereits freitags Mittag mit einigen anderen Volunteers nach Nadi gefahren sind, um dort das Wochenende zu verbringen. Das Bamboo Backpackers ist dort eine gute und gĂŒnstige Unterkunft direkt am Strand. Von Nadi lassen sich zudem super weitere AusflĂŒge starten, um noch mehr von Fidschi zu sehen. Der ‘Natadola Beach’ ist auf jeden Fall ein Ausflug wert und auch eine Bootstour zu einer der kleinen fidschianischen Inseln sollte man unbedingt machen, auch wenn es ein wenig kostet. Ich habe mit einigen Volunteers eine Bootstour zur Tivua Island gemacht, eine winzige paradisische Sandinsel mit Palmen. Im Preis inklusive war ein reichliches und mega leckeres Mittagessen auf der Insel, Fleisch und Fisch vom Grill, großes Buffet und GetrĂ€nke, und zudem schnorcheln, tauchen, kajaken oder Glasbodenboot fahren. Es lohnt sich in jedem Fall.
Um noch mehr vom Paradies Fidschi zu sehen, und StrĂ€nde und Orte zu besuchen, die im Programm der Rundreise nicht vorgesehen sind, lohnt es sich in jedem Fall, die freien Tage fĂŒr solche AusflĂŒge zu nutzen.

Aber natĂŒrlich waren auch die Ziele im Programm der Rundreise toll:
Die Dörfer Vatukarasa und Nasautoka, die SanddĂŒnen bei Sigatoka, das ‘Uprising Beach Resort’ bei Pacific Harbour oder auch der Colo-i-Suva Forest Park bei Suva – dort befand man sich mitten im Regenwald mit einem Bach, einigen WasserfĂ€llen und kleinen Teichen, konnte mit einem Seil von einem Felsen in einen Teich springen und völlig ungefĂ€hrlich auf kleinen Pfaden eine Erkundungstour durch den Dschungel machen.
Ein Highlight waren natĂŒrlich auch die vier Tage auf der Insel ‘Ovalau’ in der NĂ€he der alten Hauptstadt Fidschis ‘Levuka’ in der letzten Woche. Hier mussten wir ohne Strom auskommen und haben unter anderem eine abenteuerliche Hiking-Tour mitten durch die Wildnis gemacht und eine Bootstour zu einer Sandbank.

Die Zeit auf Fidschi war eine tolle Erfahrung und einmaliges Erlebnis und ich wĂŒrde die Rundreise jederzeit noch einmal machen.

Michael



Termine

August
  • 23. August, 16 Uhr, Online-Infoabend
September
  • 20. September, 14-18 Uhr, "Neugierig auf die Welt", Hanau
  • 22. September, 10-16 Uhr, Jugendbildungsmesse, Köln
  • 29. September, 10-15 Uhr, Youth Education & Travel Fair, Wien

Details und weitere Termine findest du hier!

🌈 Sei mehr als ein Tourist, hinterlasse Spuren! 📾
Triff uns