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Freiwilligenarbeit Vietnam - Shari

 

Meine Ankunft in Ho-Chi-Minh-City war zunĂ€chst etwas verwirrend, denn es war niemand da um mich abzuholen! Ein Anruf bei Brian, dem Koordinator, klĂ€rte jedoch die Situation und wenig spĂ€ter traf ich Anna, die zweite Hand von Brian. Nach einer Kurzen Taxifahrt kamen wir auch schon im SaigonTourist Hospitality College an, welches fĂŒr die nĂ€chsten vier Wochen mein Zuhause sein sollte. Ich traf sofort viele der anderen VolontĂ€re und hab mich sofort sehr wohl und willkommen gefĂŒhlt.

Zur Verpflegung:

Es gab vier "dorms" mit jeweils 8 bis 12 Betten und Klimaanlage, jedoch waren nie alle RĂ€ume voll belegt. Außerdem gab es einen Gemeinschaftsraum mit 2 Computern und einem Fernseher zum DVD's schauen. Wir bekamen 3 Mahlzeiten tĂ€glich von Montag bis Samstag im Restaurant des Colleges. Auch zwischendurch konnte man dort Snacks und Drinks bekommen. Der grĂ¶ĂŸte Luxus war allerdings der WĂ€scheservice, auch wenn die Gefahr bestand, dass Sachen eingehen oder verfĂ€rbt werden.

EinfĂŒhrungswoche:

Es war eine wirklich interessante und witzige Woche! Highlights waren fĂŒr mich das War Museum, der Reunification Palace und das Towel-Folding! Außerdem lernten wir viel ĂŒber die vietnamesische Kultur, Sprache und KĂŒche, und Ho-Chi-Minh-City an sich. Anna zeigte uns wo wir Simkarten fĂŒr unsere Handys kaufen konnten, den Supermarkt und verschiedene andere nĂŒtzliche PlĂ€tze.

Wir waren eine wirklich große Gruppe mit 13 Leuten, was aber auf keinen Fall ein Nachteil war. Wir hatten ein gutes GemeinschaftsgefĂŒhl und haben auch nach dem Programm abends etwas zusammen unternommen.

Teaching english:

So wie viele andere VolontĂ€re war ich davon ausgegangen Kinder zu unterrichten. Wie sich aber schnell herausstellte, sollten wir die Studenten am SaigonTourist Hospitality College unterrichten! Ich hatte erst Bedenken, ob meine Englischkenntnisse dafĂŒr ausreichten. Nach meiner ersten Stunde war ich vom Gegenteil ĂŒberzeugt. Viele der Studenten sprechen kaum oder gar kein englisch, viele trauen sich auch nicht zu sprechen, einige wenige sind jedoch ĂŒberdurchschnittlich gut. Der Unterrichtsinhalt ist sehr einfach gehalten. Alles dreht sich ums Kochen und die Arbeit im Restaurant oder im Hotel. Es ist immer ein Lehrer anwesend, der den Studenten die Aufgaben gibt, man hospitiert also mehr, um die SchĂŒler zum Sprechen zu bringen.
Wenn man in der Stunde alles richtig gemacht hat und die SchĂŒler motiviert hat, wird dies mit einer Freundesanfrage bei Facebook oder einer Verabredung in den nĂ€chsten Tagen belohnt ;)

Orphanage:

Meine ersten Tage im Waisenhaus waren etwas verwirrend. Da die VerstĂ€ndigung mit den dort arbeitenden Frauen teilweise sehr schwierig war, konnte uns VolontĂ€ren zunĂ€chst niemand richtig den Tagesablauf der Kinder erklĂ€ren. Brian schaffte schließlich Klarheit:

9:30 - Ankunft der VolontÀre im Waisenhaus
-> Spielen mit den Kindern
-> wahlweise, nach Absprache mit den Frauen: Englischunterricht
11:00 - Mittagessen / FĂŒttern der jĂŒngeren Kinder
12:30 - Mittagsschlaf

Es steht den VolontĂ€ren frei zu bleiben und sich auch etwas auszuruhen oder zurĂŒck zum College zu fahren. Ich wĂŒrde empfehlen ein Cafe in der NĂ€he aufzusuchen um dort die Mittagspause zu ĂŒberbrĂŒcken.

14:30- Ende der Pause
-> Spielen mit den Kindern

Die Kinder lieben es zu malen und zu basteln, also sollte man Papier und Buntstifte mitbringen.
Der Tag endet gegen 17 Uhr. Wenn man frĂŒher gehen möchte, ist das kein Problem.

Außerdem war die Anzahl der Kinder unklar. Erst war die Rede von 50, letztendlich wĂŒrde ich tippen, dass es zwischen 25 und 40 Kinder waren im Alter von 1 1/2 bis 17 Jahren. Nicht alle Kinder gingen zur Schule, manche bleiben den ganzen Tag im Waisenhaus und werden dort unterrichtet. Erschreckend fand ich, wie sehr die Kinder auf unsere Smartphones fixiert waren. Keine 5 Sekunden nach unserer Ankunft deuten die Kinder auf unsere Taschen und sagten "game, game".

Mein Eindruck ist, dass vieles besser laufen könnte, wenn es diese Sprachbarriere nicht gĂ€be. Ich hatte teilweise das GefĂŒhl, die Frauen seien unzufrieden mit uns. Sie konnten es uns nur nicht richtig vermitteln und so entstanden MissverstĂ€ndnisse.

Freizeit:

Es gibt viele Dinge die man in und um Saigon tun kann, z.B. AusflĂŒge am Wochenende zum Mekong Delta oder nach Mui Ne zum Strand etc. Mit Fragen diesbezuĂŒglich kann man sich immer an Quyen wenden. Sie kann alle Trips organisieren und das meistens zu einem besseren Preis. Auch weiter entfernte Ziele wie Hanoi, Sapa und Halong Bay sind kein Problem.

Alles in allem bin ich ziemlich zufrieden mit meiner Entscheidung nach Vietnam zugehen. Die Menschen sind gastfreundlich und offen. Ich hab meine Zeit sehr genossen und vermisse meine neugewonnenen Freunde sehr, sowohl aus Vietnam als auch aus Australien, den USA, England und der Schweiz!



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