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Freiwilligenarbeit USA - Simon

 
Heulen mit den Wölfen

Erst einmal muss man sich von allen „deutschen Standards“ befreien und sich auf das ganze Abenteuer einlassen. Wer denkt er könne hier ein bisschen mit den Wölfen spielen, Party mit anderen Freiwilligen machen und nebenbei Englisch lernen ist an der falschen Adresse. Das Projekt ist wirklich nur was für Abenteurer, Naturliebhaber und offene Menschen.

Zugegeben das mit dem Englisch lernen funktioniert schon, man sollte sich aber schon mal etwas in Englisch verständigen können. Auch auf eine sieben Tägige Arbeitswoche sollte man sich einrichten können. Ist aber im Ganzen eigentlich nicht so schlimm, weil man wirklich im nirgendwo ist. Hat man mit all diesen Sachen kein Problem, oder lässt sich drauf ein, wird es ein Unvergessliches Abenteuer. Vor Ort wird man merken das hier nicht so viele Menschen leben, wie man es von Deutschland aus kennt.

Die Unterkunft ist recht Rustikal und man Teilt sich das Zimmer mit bis zu 3 Personen. Aber Typisch für Amerika und ohne Vorbehalte, erwartet einen ein riesiger Fernseher.

Ein üblicher Tag beginnt um 6:30 Uhr mit der Vorbereitung der Medizin. Dabei handelt es sich um Würstchen oder Fleischbälle, welche dann nach dem Vorbereiten selbstverständlich auch den entsprechenden Wölfen verabreicht wird. Es geht weiter mit dem Wässern der Wölfe, denn alle 59 Wölfe brauchen Wasser. Darauf folgt die Futtervorbereitung. Hier wird das auf den Foodruns eingesammelte Fleisch aus der Verpackung geholt und gegebenen Falls zerteilt. Wie sich jeder denken kann werden danach die Wölfe gefüttert. Das coole hierbei ist, dass wenn man Zeit hat manche von Ihnen direkt am Zaun füttern kann.

Bis zum Abend werden dann noch je nach dem was so ansteht verschiedenste Arbeiten verrichtet. Das kann vom Graß schneiden, bis zum Bauen von Gehegen, oder das versorgen von Wölfen, die durch Krankheit oder anderem gerade besonders viel Aufmerksamkeit brauchen, eigentlich alles sein. Dabei kann jeder Tag eine Überraschung bereithalten. Einen Bären der in der Nacht in die Gehege eingebrochen ist, ein Wolf der entwischt ist oder eine ungeplanter Ausflug. Es gibt aber auch einige Tage an denen einfach nichts Passiert.

Der Tag wird dann meist mit der „PM medication“ beendet, was wiederrum das Vorbereiten und Verabreichen von Medizin beinhaltet.
Aber keine Angst es sind genügend Pausen über den Tag verteilt und ab und an gibt es auch nur halbe Arbeitstage.
Umso mehr man sich mit einbringt, umso mehr wird man in den verschiedenen Arbeiten eingebunden und umso mehr darf man dann auch machen.

Für mich war es eine unvergessliche Zeit. Ich hab einiges gelernt, einiges erlebt was andere nie verstehen werden.

Das schönste war es, das die Wölfe einen immer mehr Vertraut haben und dann auch schließlich zu einem gekommen sind. Das Gefühl für den einzelnen Wolf zu bekommen, wie er sich bewegt und wie man sich selbst bewegen muss, war einzigartig.
Auch die weiten der Natur, dass wie man auf einander angewiesen ist in einer solchen Umgebung und wie die Menschen vor Ort damit umgehen, miteinander umgehen, haben mich stark beeindruckt und in meinem Denken beeinflusst.

Es ist im Ganzen eine Erfahrung die ich nicht missen möchte, an welche ich mich gerne zurück erinnere und ein Abenteuer was ich gerne noch einmal erleben möchte.

Simon



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