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Freiwilligenarbeit Thailand, Kambodscha, Vietnam - Paula

 
Meine Erfahrungen nach 14 Wochen in Thailand, Kambodscha und Vietnam:

Durch Bekannte wurde ich auf Auszeit-Weltweit aufmerksam. Auf der Internetseite fiel mir direkt ein Programm ins Auge. Da mich die asiatische Kultur sehr interessiert und die Projekte mich sehr ansprachen und ich so viel wie nur möglich war von Asien mitnehmen wollte war das Kombi Programm Thailand, Kambodscha und Vietnam perfekt für mich!
Beim Bewerben hat alles super geklappt obwohl alles sehr kurzfristig war. Das Auszeit-weltweit Team war immer sehr hilfreich und war immer direkt erreichbar. Das Flüge buchen und Visa beantragen lief auch problemlos.

Am 1.Oktober ging es dann los. Erste Station war für 4 Wochen Thailand. In Bangkok angekommen wurde ich schon erwartet und mit 3 weiteren Volunteers ging die Reise dann los. Nach stundenlagen Bus-, Zug-, Thuk-Thuk- und Autofahrten sind wir dann in unserem Camp in Singburi angekommen. Dort angekommen wurde uns direkt alles erklärt und alle noch offenen Fragen beantwortet. Das Camp liegt in einem kleinen Dorf, nah an einem Fluss, mit dem Fahrrad kann man schnell zum nächsten Supermarkt fahren. Die Zimmer im Camp waren sehr gepflegt und gut ausgestattet vor allem das Bad war sehr sauber. Es sind Zimmer mit 2 Hochbetten aber die meiste Zeit waren wir nur zu 2. gewesen. Es gab 2 Ventilatoren ohne die das Schlafen unmöglich gewesen wäre. Jeden Tag(!) wurde das Zimmer gereinigt.
Die erste Woche, die Kulturwoche war super zum Einstieg. Wir haben sehr viele Tempel besichtigt, viele Museen besucht, typisch thailändisches Essen gekocht und haben was über die Kultur und Sprache gelernt.

In der 2.Woche ging es dann mit unseren Projekten los. Nach dem Frühstück wurden wir immer von unseren jeweiligen Koordinatoren abgeholt und zu den Projekten gefahren.
Ich nahm an den Projekten: School Placement (Teaching English), Clay House Construction und Hua Hin Beach Combi teil.
Unsere Projekte endeten meistens so gegen 16.30 Uhr. An bestimmten Tagen in der Woche wurden wir in die nah gelegene Shopping Mall, zum Barbecue Restaurant oder zur Food Mall gefahren. Das Wochenende stand uns immer zur freien Verfügung. Wir konnten Trips nach Bangkok oder Kanchanaburi planen.

Die Projekte haben mir sehr viel Spaß gemacht, wir hatten einen Ansprechpartner den wir rund um die Uhr kontaktieren konnten und die Leute und die Stimmung im Camp war immer super.

Nach den 4 Wochen in Thailand ging es für mich dann 4 Wochen nach Kambodscha. Der Flug von Bangkok nach Siem Reap war problemlos und wie zuvor wurde ich am Flughafen schon erwartet. Die Kulturwoche fand zum Teil in Siem Reap zum anderen Teil in unserem Camp, in Samraong, zwei Stunden nördlich von Siem Reap, statt. Wie auch schon in Thailand lernten wir viel über die Kultur, Sprache und das Essen.

Das Camp und die Zimmer waren viel kleiner als in Singburi. Unser Zimmer mussten wir uns zu 4. teilen und hatten nur das nötigste. Das einzige Problem war das wir morgens und abends sehr oft, eigentlich immer, kein laufendes Wasser im Bad oder sonst wo hatten.
Ich war 3 Wochen in dem Projekt: School Placement.

Wir mussten morgens schon alle sehr früh aufstehen und nach dem Frühstück sind wir dann alle zusammen mit unseren Fahrrädern ca. 15-20 min zu unserer Schule gefahren. Am ersten Tag an der Schule haben wir eine kurze Einführung bekommen wie alles geregelt und organisiert ist. Jeder Volunteer hat seine eigene Klasse bekommen oder hat zu zweit, mit einem anderen Volunteer, eine Klasse übernommen. Man hat Lehrbücher bekommen an die man sich richten musste. Innerhalb von einer Woche musste man seiner Klasse ein Thema beibringen und am Ende der Woche gab es darüber einen Test. Die Hitze und das 4-mal am Tag mit dem Fahrrad hin-und herfahren, da man zum Mittagessen wieder ins Camp fahren musste und dann wieder zurück zur Schule, war sehr anstrengend, aber das Lächeln der Kinder und die kleinen Geschenke die sie einem immer gemacht haben, haben alles wieder vergessen lassen.
In dem Dorf, wo sich unser Camp befand, konnte man nicht al zu viel machen, deswegen sind wir freitags direkt nach unseren Projekten immer alle nach Siem Reap gefahren. Dort muss man auf jeden Fall Angkor Wat besuchen, da man dies in der Kulturwoche leider nicht macht.

Die Greenway School ist ein tolles Projekt das unbedingt weiter gefördert werden muss und die Dankbarkeit in den Augen der Kinder ist unbezahlbar und man schließt sie alle sehr schnell ins Herz.

Nach Kambodscha ging es für mich dann 6 Wochen nach Vietnam. In Ho-Chi-Minh City gelandet, wurde ich wie die ersten beiden Male herzlich empfangen und mit dem Taxi zu meiner Unterkunft gebracht. Nach dem ich 2 Monate zuvor nur in Camps untergebracht war, die sich in kleinen Dörfern befanden, war Ho-Chi-Mingh mit fast 10 Millionen Einwohner sehr überwältigend. Das „Camp“ war diesmal ein College Campus mitten in der Großstadt. Die Zimmer waren sehr groß und man hatte viel Platz. Badezimmer und Duschen waren separat auf dem Gang verteilt. Zu dem College gehört ein Restaurant, eine Wäscherei und ein eigenes Reisebüro. Im Vergleich zu den Camps davor hatte man kein Gruppen- und Gemeinschaftsgefühl weil alles sehr groß und verteilt war.

Die Kulturwoche war sehr interessant und wir haben wieder viel über Kultur, die Geschichte und die Sprache gelernt. Und obwohl wir ziemlich viele waren war alle sehr gut organisiert und geplant. In der zweiten Woche ging es dann mit den Projekten los. Ich habe 4 Wochen in einer Tagesgruppe mit Kindern mit Behinderungen gearbeitet. Zu dem Projekt sind wir morgens immer zu Fuß gelaufen und konnten dabei gleichzeitig andere faszinierende Ecken von der Stadt miterleben. Unsere Aufgaben waren unter anderem mit ihnen zu spielen, sie zu füttern, sie hinzulegen und einfach für sie da zu sein.
In meiner 6. Woche habe ich noch eine Woche im Kinderheim gearbeitet. Es gab zwei verschiedene Kinderheime und beide waren relativ weit weg sodass man länger mit dem Bus fahren musste. Die Arbeit dort hat mir auch sehr viel Spaß gemacht und die Kinder sind einem sehr schnell ans Herz gewachsen.
Nach den Projekten konnte man abends immer noch tolle Sachen machen da Saigon ziemlich viel zu bieten hat. Wir sind oft in Restaurants essen, Karaoke singen, Einkaufen, in Bars und auf Märkte gegangen.

Da Ho-Chi-Mingh eine Großstadt ist mit einem Flughafen konnte man übers Wochenende schnell mal irgendwo hinfliegen. Wir haben Kurztrips nach Hanoi, Hoi An, Mui Ne und Dalat gemacht.

Vietnam hat mir persönlich sehr gut gefallen, da man in der Großstadt besonders nahe am Leben der Einheimischen dabei ist und sehr viel von der Kultur mitnehmen kann. Das Projekt, die Arbeit mit den Kindern mit Behinderungen, hat mir am besten von allen Projekten, die ich gemacht habe, gefallen. Die Kinder sind einem so ans Herz gewachsen und ich war sehr traurig als ich mich von Ihnen verabschieden musste.

Ich hatte eine tolle Zeit in allen 3 Ländern, habe Erfahrungen gesammelt die ich mein ganzes Leben nicht mehr vergessen werde und Momente erlebt für die ich ewig dankbar sein werde!



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