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Freiwilligenarbeit Thailand - Alexandra

 
4 wundervolle Wochen in Thailand

Mein Aufenthalt in Thailand begann, wie fĂŒr die meisten Volounteers, mit einer EinfĂŒrungswoche. Die ich jedem nur empfehlen kann, da man langsam und mit der Hilfe von super lieben Koordinatoren in die Kultur Thailands eingefĂŒhrt wird und so ein „Kulturschock“ vermieden wird. Das Programm fĂŒr die erste Woche war voll mit vielen schönen Unternehmungen, unter anderem haben wir einige Tempel besichtigt, sowie eine nahe gelegene Schule und haben zusammen thailĂ€ndisch gekocht. Doch am besten hat mir der Ausflug nach „Monkey-Town“ gefallen, dort leben die Affen frei auf den Straßen und hin und wieder wird man von einem oder mehreren Affen angesprungen, doch normalerweise sind sie ganz friedlich, weshalb man keine Angst haben muss. FĂŒr ein paar Baht kann man sich vor Ort Futter fĂŒr Affen kaufen, doch man muss aufpassen, dass man sich das TĂŒtchen mit den Kernen nicht von den Affen klauen lĂ€sst.
Übers Wochenende ging es dann fĂŒr mich und einige anderen Volounteers nach Bangkok. Das Hotel und die Fahrt, sowie der gesamte Aufenthalt in Bangkok, waren unfassbar gĂŒnstig. Dennoch habe ich ziemlich viel Geld in Bangkok gelassen, weil es auf den MĂ€rkten so viele schöne Dinge zu entdecken gibt, von typischen Touristen-T-Shirts bis hin zu handgemachten TĂ€schchen gibt es alles, was das Herz begehrt und es ist auch noch sehr preiswert.

Nach meinem wundervollem Wochenenden in Bangkok bin ich 14 Stunden nach Umphang zu meinem ersten Programm, dem „Elefant Adenvture“, gefahren. Die Fahrt war grauenvoll, besonders schlimm war das letzte StĂŒckchen, bei dem wir ca. 4 Stunden lang die steilen und kurvigen HĂ€nge des Dschungels entlang gefahren sind, einige mussten sich ĂŒbergeben und jeder war froh als wir endlich in dem kleinen und bezauberndem Dorf Umphang angekommen sind. Die Unterkunft ist super sĂŒĂŸ und liebevoll eingerichtet, auch die Betten waren wesentlich besser als die wĂ€hrend der EinfĂŒhrungswoche. Das Programm war auch sehr gut gestaltet, wir durften fast jeden Tag auf den Elefanten reiten und mit ihnen baden gehen. Außerdem haben wir noch viele weitere AktivitĂ€ten unternommen, wie eine kleine Wanderung, eine „Floating-Tour“ auf einem Fluss und eine Besichtigung eines Wasserfalls, in dem wir auch baden durften. Die einzige anstrengende Arbeit war das Abhacken von den Bananenstauden, die die Elefanten zum Futter bekommen haben, aber damit muss man rechen wenn man Freiwilligenarbeit machen will.

Meine dritte Woche habe ich in Mae Sot in der „Gibbon Sanctuary“ verbracht, hier hatte ich zum ersten Mal das GefĂŒhl, dass meine Hilfe wirklich sinnvoll war. In der FrĂŒh wurden wir meistens gegen 6 Uhr, von dem „Gesang“ der Gibbons geweckt, wobei der Gesang eher Sirenen Ă€hnelte. Darauf durften wir gleich das FrĂŒhstĂŒck fĂŒr die Gibbons vorbereiten, das daraus bestand die verschiedensten FrĂŒchte- und GemĂŒsesorten in kleine StĂŒckchen zu schneiden, danach gab es FrĂŒhstĂŒck fĂŒr uns. Außerdem mussten wir unter den KĂ€fige die Essensreste weg kehren, wobei man manchmal von einem Gibbon attackiert werden konnte, wenn man nicht aufmerksam genug war. Der grĂ¶ĂŸte Nachteil an diesem Projekt war, dass man zwischen den FĂŒtterungszeiten immer sehr viel Freizeit hatte aber kaum irgendwelche Unternehmungsmöglichkeiten vorhanden waren, das die Auffangstation 20min. Fußmarsch von dem nĂ€chsten Dorf entfernt war und wir auch sonst kaum AusflĂŒge unternommen haben. Auch Internet gab es nur zu begrenzten Zeiten am Abend, weshalb wir in unserer Freizeit dann meistens Karten gespielt haben oder geschlafen haben.

Meine 4. und letzte Woche habe ich auf einer kleinen Insel namens „Ko Samet“ verbracht, wo ich hauptsĂ€chlich am Strand lag mit einer frischen Kokosnuss in der Hand und mein Leben genossen habe. Einen Tag lang haben wir bei einer Schorchel-Tour mitgemacht, bei der ich auch zum ersten mal in meinem Leben einen frei lebenden Fisch berĂŒhren konnte, da so viele Fische auf einem Fleck waren und ich mitten drin :).

Zusammenfassend gesagt war Ko Samet der perfekte Abschulss fĂŒr einen wunderschönen Monat, den ich in Thailand verbringen durfte. Ich habe unglaublich viel Erlebnisse gesammelt und ganz viele neue Freunde gefunden.

Meine Zeit in Thailand war eine wundervolle Erfahrung, fĂŒr die ich unfassbar dankbar bin und auch jederzeit wiederholen wĂŒrde.


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