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Freiwilligenarbeit Thailand - Sabine

 
Bericht Thailand

Meine 12 Wochen in Thailand waren wirklich wundersch├Ân.
Schon bei der Ankunft in Bangkok am Flughafen war ich begeistert von der guten Organisation. Ich habe direkt eine Gruppe von Leuten getroffen, die dasselbe Ziel hatten wie ich. Zusammen wurden wir dann bis in das Basis Camp von Singburi gebracht.
Gleich am ersten Tag wurden wir detailliert dar├╝ber aufgekl├Ąrt, wie unsere Zeit vor Ort ablaufen wird, und wie alles organisiert ist. Ich fand es super, dass man jeden Tag einen Ansprechpartner hatte, um alle offenen Fragen kl├Ąren zu k├Ânnen.

Die Unterkunft ist vollkommen in Ordnung gewesen. Anfangs ist es zwar gew├Âhnungsbed├╝rftig sich mit 3 fremden Leuten ein Zimmer zu teilen, aber innerhalb kurzer Zeit lernt man sich gut kennen und schlie├čt Freundschaften.

In Singburi habe ich am Waisenheim Projekt teilgenommen. Das war auf jeden Fall eine riesen Erfahrung. Die Arbeit, die wir dort erledigt haben, hat sich allerdings mehr auf Konstruktions- oder Reparaturarbeiten konzentriert, anstatt darauf, sich mit den Kindern zu besch├Ąftigen. Sprich wir haben sanit├Ąre Anlagen erneuert oder den Garten etwas versch├Ânert. Die Arbeit war ok und hat den Kindern auf jeden Fall was gebracht, aber leider hatten wir nicht allzu viel von den Kindern.

Das war dann auch die einzige Freiwilligen Arbeit, die ich in Thailand geleistet habe. Alle anderen Special Weeks w├╝rde ich schon nicht mehr als Freiwilligen Arbeit bezeichnen, sondern einfach als eine super Erfahrung f├╝r mich selbst. Ich bin auf Elefanten geritten, habe im Tempel und im Wald gearbeitet, durfte das Urvolk, die Akha kennenlernen und habe mir zwischendurch etwas Zeit am Strand geg├Ânnt. Aber genauso wird es ja auch von Auszeit beschrieben.

Alles zusammen war wirklich eine tolle Erfahrung. Der Transfer zwischen den einzelnen Projekten ist immer reibungslos verlaufen. Ich habe die Zeit am meisten genossen, in der ich von wenig Touristen umgeben war. So hatte ich die M├Âglichkeit, voll und ganz in die Kultur einzutauchen und auch die Religion besser kennenzulernen.

Viele meiner Wochenenden habe ich nat├╝rlich trotzdem gerne in Bangkok verbracht. Es findet sich immer eine Gruppe, der man sich anschlie├čen kann.

Ich bin rundum zufrieden mit dem, was ich in Thailand erlebt habe. Die Betreuung vor, w├Ąhrend und nach der Reise durch Auszeit war immer super. Trotz der Zeitverschiebung wurden alle meine Fragen zeitnah beantwortet.
Jedem, der gerne viel ├╝ber Thailand und die Kultur lernen m├Âchte, kann ich auf jeden Fall die special weeks empfehlen. Ich habe mich sehr schnell eingelebt und wollte Thailand gar nicht mehr verlassen Ôś║

Bericht Kambodscha

Ich h├Ątte nie gedacht, dass 12 Woche in ein und demselben Projekt so schnell vorbei sein w├╝rden. Das Dorf Samroang ist ganz schnell mein zu Hause geworden und die Erfahrungen, die ich dort gesammelt habe, werde ich nie vergessen.

Mr. Ya ist der Chef vor Ort. Mit ihm und seiner Familie haben ich und die anderen Freiwilligen zusammen in dem Camp in Samroang gewohnt. Eine wirklich liebevolle Familie. Sie haben daf├╝r gesorgt, dass ich mich super schnell eingelebt habe und mich vor allem auch super wohlgef├╝hlt habe. Mit meinem Zimmer war ich total zufrieden und auch das Essen, bei dessen Zubereitung ich auch gern mal mitgeholfen habe, hat immer geschmeckt.

Im Camp standen Fahrr├Ąder f├╝r uns zur Verf├╝gung. Jeden Morgen konnten wir also zusammen mit Fahrrad zur Greenway School fahren, wo uns die Kinder immer freudig begr├╝├čt haben. An dieser Schule Englisch zu unterrichten hat mir riesen Spa├č gemacht. Zu Anfang bin ich sehr skeptisch gewesen, weil ich mir diese Aufgabe einfach nicht zugetraut habe. Nach kurzer Zeit hat sich das jedoch komplett ge├Ąndert. Die Kinder sind mir so schnell ans Herz gewachsen und ich wollte gar nicht mehr gehen. Ich bin froh, dass ich f├╝r 12 Wochen in Kambodscha war. So haben die Kinder die M├Âglichkeit, dich besser kennenzulernen und m├╝ssen sich nicht jede Woche einem neuen Lehrer vorstellen.

In Samroang gibt es nicht allzu viele M├Âglichkeiten, sich in seiner Freizeit zu besch├Ąftigen. Daher haben wir die Wochenenden meist in Siem Reap verbracht. Die Sehensw├╝rdigkeit Nr. 1 waren f├╝r mich nat├╝rlich die Tempelanlagen von Angkor Wat. Definitiv einen oder auch zwei Besuche wert.

Die Zeit in Kambodscha ging leider viel zu schnell rum. Es war eine unglaublich sch├Âne Zeit, reich an Erfahrungen. Es war sch├Ân, Teil der Gemeinschaft und auch Teil der Familie zu sein. Da es au├čer den Freiwilligen im Camp sonst keine Touristen in Samroang gibt, habe ich den absoluten Kulturaustausch genie├čen k├Ânnen. Sei es an irgendwelchen Zeremonien im Tempel teilhaben oder auch das ein oder andere Stra├čenfest mitzuerleben. Hier hat einfach noch alles seinen Ursprung und ist nicht von irgendwelchen westlichen Einfl├╝ssen gepr├Ągt. Das war wirklich eine tolle Erfahrung. Religion, Kultur oder EssenÔÇŽ.

Die Khmer haben mich in allen Bereichen ├╝berzeugt und mir eine unglaublich tolle Zeit in ihrem Land erm├Âglicht.

Sabine



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