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Freiwilligenarbeit Tansania - Jana

 
Schon lange stand fu╠łr mich fest, nach dem Abitur nach Afrika zu gehen.

╠üAuszeit-weltweit ╠ü hat mir dabei geholfen, meinen Kindheitstraum zu verwirklichen. Mariana, vom Auszeit- weltweit Team hatte immer ein offenes Ohr fu╠łr all meine Fragen. ÔÇô Danke dafu╠łr!

Mitte Dezember war es dann endlich so weit. Der Rucksack war gepackt, von allen verabschiedet stand ich dann schon am Flughafen. Mein Abenteuer konnte nun losgehen. Der lange Flug verlief problemlos, auch mein Gepa╠łck kam sicher am Kilimanjaro International Airport an. Mit meinem Rucksack auf dem Ru╠łcken verlie├č ich dann aufgeregt das Geba╠łude, auf der Suche nach jemandem, der ein Schild mit meinem Namen in der Hand ha╠łlt. Es war jedoch niemand da, der mich abholen sollte. Aber keine Angst. Trotz dessen fu╠łhlte ich mich dort sofort wohl. So freundlich wie die Afrikaner sind, haben diese alles in Gang gesetzt und mir geholfen jemanden von der Organisation vor Ort zu erreichen. Nach einer kurzen Zeit des Wartens wurde ich dann von Donald abgeholt. Schon auf der einstu╠łndigen Fahrt zur Unterkunft sammelte ich viele neue Eindru╠łcke.

Die Unterkunft ist schlicht und einfach aber scho╠łn eingerichtet. Von den anderen Freiwilligen wurde ich herzlichst aufgenommen
Am Montag wurde ich dann in alles eingefu╠łhrt und mir wurde die Stadt Arusha gezeigt.

Als ich dann meine Permit erhalten hatte, konnte ich endlich in mein Projekt. Da die Kinder im Dezember noch Ferien hatten, hie├č es fu╠łr uns Freiwillige Wa╠łnde der Schule schrubben und streichen oder Familien der Kinder zu besuchen, was richtig interessant war zu sehen, wie sie wohnen. Und schon stand Weihnachten und Silvester vor der Tu╠łre. Es war mal etwas anderes bei trockener Hitze statt bei Ka╠łlte und Schnee zu feiern.

Im Januar machten wir uns zu viert auf nach Sansibar und genossen dort die Sonne, den Strand und das Meer.

Zuru╠łck in Arusha, begann dann auch wieder der Unterricht. Ich wurde sofort herzlichst von den beiden Lehrern und den Kindern in Empfang genommen. Wa╠łhrend des Unterrichts unterstu╠łtzte man die Lehrer oder hatte selber mal eine kleine Gruppe, mit der man Zahlen, Alphabet... u╠łbte. In den Pausen wurde dann gespielt und getobt. Es war scho╠łn zu sehen, wie leicht es war, den Kindern ein La╠łcheln ins Gesicht zu zaubern.

Als dann Fasching bei uns Zuhause vor der Tu╠łre stand, haben wir Freiwillige uns was fu╠łr die Kinder einfallen lassen. Ganze zwei Tage sollte der Spa├č dauern.
So standen nun Kinder schminken, mit Luftballons spielen und Spiele mit Su╠ł├čigkeiten als Belohnung an.

Am zweiten Tag ging es dann in ein Spieleland, in welchem sich die Kinder den ganzen Tag austoben konnten. Es war scho╠łn, in die strahlenden, la╠łchelnden Gesichter der Kinder zu schauen.

Auch Ausflu╠łge konnten wir gut unternehmen. Zu dritt haben wir an einem Wochenende einen Ausflug nach Moshi unternommen. Den Kilimanjaro bestaunt, zu Wasserfa╠łllen gewandert, Kaffeeplantagen besichtigt und und und.

Auch der Besuch eines Massai Dorfes war Pflichtprogramm. So haben wir die Familie unseres Tagwa╠łchters besucht. Es war richtig interessant zu sehen, wie sie leben.

Selbst eine afrikanische Hochzeit verla╠łuft nicht so, wie man sie in Deutschland kennt. Alles ist bunt, die Leute singen, tanzen und lachen in der Kirche. Auch an der Feier danach durften wir teilnehmen.

Es war wirklich die beste Entscheidung nach Tansania zu gehen. Ich habe dort viele Leute kennengelernt, die zu Freunden wurden. Danke an alle, die dabei geholfen haben, aus den drei Monaten eine unvergessliche Zeit zu machen. Ich scha╠łtze das Leben in Deutschland nun viel mehr. Es wird einem bewusst, dass man den Luxus, sta╠łndig flie├čendes Wasser und Strom, einen prallgefu╠łllten Ku╠łhlschrank, eine Waschmaschine... nicht immer braucht, dass man auch mit weniger gut klarkommen kann.

Es braucht nicht viel um glu╠łcklich zu sein!

Jana



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