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Freiwilligenarbeit Südafrika - Sophia

Südafrika – etwas, was ich nie wieder missen möchte

In der stressigen Zeit des Abiturs, war mir klar, dass ich danach eine Auszeit brauche. Im Internet recherchiert, gesucht, verglichen und letztendlich bei Auszeit-weltweit gelandet. Für mich war es wichtig, dass ich mir mein Projekt selber aussuchen konnte, dass ich von meiner Organisation sowohl hier, als auch in Südafrika unterstützt werde. Beides konnte mir Auszeit-weltweit geben, also habe ich mich gut ein halbes Jahr vor meiner geplanten Ausreise dort beworben und bekam nach kürzester Zeit eine freudige Rückmeldung, dass ich nach Südafrika gehen kann. Nach der Projektauswahl, die wirklich mehr als groß war, war auch klar, dass ich in das Kinderheim in Durbanville in der Nähe von Kapstadt gehen werde.
Die Aufregung stieg und das Visum musste beantragt werden. Aber auch da stellten sich bei mir wenige Probleme heraus, was bei jedem ganz unterschiedlich sein kann! Nach drei Wochen wurde mir mein Visum dann zugeschickt und es konnte losgehen.

Ich bin in Kapstadt angekommen, um meine Orientierungswoche zu machen. Allerdings hatte ich einen ungünstigen Zeitpunkt gewählt – ich war alleine in der Orientierungswoche. Aber auch das war beim besten Willen kein Problem, da die Tagestouren mit einer Organisation gemacht werden, wo sich jeder beliebige Tourist anmelden kann. Also war ich doch nie alleine. Das Hostel, einsame spitze! Da wäre ich jeder Zeit wieder zurück gekommen. Die Touren, das beste was man in den ersten Tagen in einem neuen Land machen kann. Die Leute, jeden den man kennenlernt, einfach offen und nett.

Aber ich bin ja nicht nach Südafrika gekommen, um Urlaub zu machen. Ich bin dann an dem Samstag der selben Woche in mein Projekt gefahren worden. Selten so eine aufregende Fahrt erlebt, aber Liane, die mich begleitet hat, hat mich gut von meiner Aufregung runterbringen können.

Als ich im Projekt ankam wurde ich direkt von einer Freiwilligen in Empfang genommen, die mir mein Zimmer und Kinderheim an sich gezeigt hat. Besser kann es nicht laufen, direkt mit den anderen Freiwilligen in Kontakt zu kommen. Kurz danach wurden mir auch die andern Freiwilligen vorgestellt, die einen mit offenen Armen empfangen haben!
Das Kinderheim besteht aus 6 Häusern, wo jeweils Jungs und Mädchen mit einem bestimmten Alter getrennt wohnen.

Meine Arbeit bestand dann erstmal aus Nachtschicht, was ich mir wesentlich schlimmer vorgestellt habe. Man bekommt am Abend ein Haus zugeteilt, wo man dann die Nacht verbringt. Die Kinder sind aber von Anfang an offen und können dir bei Fragen auch helfen – es gibt aber auch jede Nacht zwei Nachtschichtleiter, die ebenfalls die ganze Nacht über erreichbar sind und dir behilflich sind.

Des weiteren habe ich noch in dem Haus der Kleinsten gearbeitet. Happy Feet nennen sich die 2-7 Jährigen. Dort greift man den Childcareworkern tatkräftig unter die Arme, erledigt Dinge wie die Kinder zur Schule zu begleiten, bei den Mahlzeiten zu helfen, die Kinder zu baden und sich am Nachmittag draußen mit ihnen zu beschäftigen. In diesen drei Monaten, wo ich bei Happy Feet arbeiten durfte, wurde mir zum ersten mal klar, hier wirklich gebraucht zu werden. Hier wird definitiv Hilfe gebraucht und somit fängt man auch an eine richtige Beziehung zu den Kindern aufzubauen, indem du sie in ihrem täglichen Leben begleitest.
Ebenso kann man auch auf Tagschicht bei den größeren Kindern arbeiten.
Man arbeitet auf verschiedenen Schichten, bedeutet: Short und Long Week. Short Week Mittwoch und Donnerstag arbeiten, Long Week Montag, Dienstag und das ganze Wochenende arbeiten. Wobei man bei dem Thema wäre, dass man in diesem Projekt sehr viel Freizeit hat. Was mir persönlich sehr gut gefallen hat, da man immer was mit den anderen Freiwilligen unternehmen kann und Kapstadt und Umgebung auf eigene Faust erkunden kann.

Zu dem Zeitpunkt als ich dort war, haben wir uns für die gesamte Freiwilligengruppe 3 Autos gemietet, wo man mehr als flexibel war. Tagsüber ging es oft nach Kapstadt oder zum Strand. An den Wochenenden, die ich mit anderen Freiwilligen frei hatte, haben wir viele Wochenendausflüge gemacht, um auch noch andere Orte außer Kapstadt zu sehen.
Aber auch das Partyleben bleibt in Kapstadt nicht auf der Strecke.
Die Backpackers, die besten Unterkünfte, die ich je kennengelernt habe, wo man günstig über Nacht unterkommen kann, sind mit vielen jungen Reisenden belegt, wo man viele neue Leute auch kennenlernen kann.

In diesem Projekt ist Arbeit und Freizeit einfach unglaublich gut kombinierbar. Du bist zwar da, um mit Kindern zu arbeiten, die aus teilweise wirklich schlimmen Verhältnissen kommen, aber kannst dir auch mal eine Auszeit gönnen, wenn dir alles zu viel wird und das Kinderheim verlassen um auch mal abschalten – genau das was ich wollte.
Um ehrlich zu sein, hatte ich gedacht, dass man mehr gebraucht wird. Aber Rückblickend war es die Zeit meines Lebens und da werde ich noch so oft dran zurückdenken.

Wir waren zwischendurch mehr als 30 Freiwillige, die dort gearbeitet haben. Alle auf drei Livingareas verteilt. Somit lebt man mit gut 10 Leuten in einer Livingarea, nicht jeder schläft direkt in seiner eigenen Livingarea, aber zum essen ist man dort. In meinen 6 Monaten dort, hat sich eine zweite Familie gebildet. Wenn man tagtäglich von so vielen Leuten Zeit verbringt, lernt man sich in kürzester Zeit unglaublich gut kennen und versteht sich mit den unterschiedlichsten Menschen.

Wenn du dir vorgenommen hast, in deiner Zeit des Freiwilligendienstes etwas in dem Kinderheim verändern zu wollen, solltest du dich nicht für das Kinderheim in Durbanville entscheiden. Dafür ist das Kinderheim zu groß mit 144 Kindern. Für mich war es wichtig, zu einigen Kindern eine engere Beziehung aufzubauen, um sich mit ihnen intensiver zu beschäftigen und sie kennenzulernen. Es ist unmöglich sich mit jeden der Kindern zu verstehen, aber mit der Zeit weiß man, mit welchem Kind man wie umgehen muss und das war eine Bereicherung für mich. Dort leben Kindern mit den verschiedensten Hintergründen, jedes Kind ist anders und mit jedem Kind musst du anders umgehen. Da habe ich definitiv etwas für mein Leben gelernt – mit den unterschiedlichsten Menschen versuchen umzugehen.

Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass ich es immer wieder machen würde eine gewisse Zeit ins Ausland zu gehen. Ich habe dort viele wichtige Erfahrungen für mein Leben gesammelt und Freundschaften fürs Leben geschlossen. Also, lasst dich nicht aufhalten, nutze deine Chance!

Ganz großes Dankeschön, an die Organisation Auszeit-weltweit, ihr habt mir diese 6 Monate ermöglicht und unvergesslich gemacht.

Unsere Bewertungen auf Google (4,4 von 5⭐) und facebook (4,8 von 5⭐)


For ALL European citizens!
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Gültig für das Programm inkl. 1 Übernachtung in Kapstadt sowie inkl. Orientierungswoche in Kapstadt und für das Programm inkl. 1 Übernachtung in Windhoek sowie inkl. Einführungstage in Windhoek. Der Rabatt wird auf der Rechnung abgezogen.