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März
  • 23. März, 10-16 Uhr, JuBi Köln
  • 27. März, 16 Uhr, Online-Infoveranstaltung

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Freiwilligenarbeit Südafrika - Isabelle

Erfahrungsbericht Südafrika

Für mich stand schon lange fest, dass ich nach dem Abitur gerne ins Ausland gehen möchte. Am Anfang war der Plan, nach Neuseeland oder Australien zu gehen; doch nachdem ich 2012 meine Schwester für drei Wochen in Südafrika besucht hatte, die dort ebenfalls Freiwilligenarbeit leistete, stand für mich fest, hierhin möchte ich und nirgendwo sonst. Dann ging es los, auf die Suche nach einer geeigneten Organisation und die habe ich mit Auszeit- weltweit eindeutig gefunden: Im Vorhinein wurde man mit umfangreichen Informationen über das Land und das gewählte Projekt versorgt und die zahlreichen Fragen wurden umgehend und ausführlich beantwortet. Auch während meiner Zeit in Südafrika konnte ich mich jederzeit an Auszeit wenden und wurde regelmäßig gefragt, ob alles in Ordnung ist.

Ich habe neun Monate in dem Kinderheim Morester in Ladysmith verbracht und diese Zeit, war die beste Zeit meines Lebens. Die Kinder und auch die Mitarbeiter sind unglaublich herzlich und geben einem von Anfang an das Gefühl willkommen zu sein. Als ich Mitte September im Kinderheim ankam, waren schon zwei andere deutsche Freiwillige dort, was mir den Einstieg sehr erleichtert hat, da sie mir alles zeigen konnten und die Abläufe erklärt haben, außerdem ist es einfach nett, wenn man wen zum Reden hat, der die gleiche Sprache spricht und ähnlich denkt. Gewohnt haben wir zuerst in verschiedenen Häusern zusammen mit den Kindern, was wirklich sehr nett war, weil so immer etwas los war, aber nach 3 Monaten sind dann alle Freiwillige in ein gemeinsames Haus auf dem Grundstück gezogen, in dem zuvor die Sozialarbeiterin mit ihrer Familie gewohnt hat, so dass wir einen Rückzugsort für uns hatten und auch mal ein paar Stunden ohne die Kinder.

Unsere Hauptaufgaben während der gesamten Zeit waren vor allem: Da sein, zu zuhören, kuscheln, kitzeln und was sonst noch dazugehört, wobei man das ja eigentlich nicht als Aufgabe bezeichnen kann, da einem die Kinder mit ihren leuchtenden Augen und ihrem Strahlen im Gesicht viel mehr zurück geben, als wir ihnen geben können. Außerdem haben wir täglich bei den Hausaufgaben geholfen, größtenteils bei denen, die mit dem Internet zu erledigen waren, also Informationen raussuchen, Bilder, Vorträge vorbereiten und so weiter, meistens sind auch viele Kinder in die Bibliothek (dort stehen ein paar Computer, die sind aber tierisch langsam, so dass wir meistens unsere Laptops zur Verfügung gestellt haben, aber es sollten in näherer Zukunft neue angeschafft werden) gekommen, die keine Hausaufgaben hatten und einfach nur spielen wollten, oder mit ihren Freunden und uns rumhängen, das war dann immer ein kleiner Kampf, raus zu kriegen, wer wirklich Hausaufgaben auf hatte und wer nicht und meistens endeten die Abende damit, dass wir mit den älteren Kindern zusammen saßen und redeten.

Jeden Nachmittag werden eine Stunde lang Projekte angeboten, es wird gemalt und gebastelt, gekocht, gesungen, es gibt eine Ballsport Gruppe und eine Gruppe für die Gartenarbeit und noch vieles mehr. Wir Freiwilligen sollten eigentlich bei der Bastel- und der Kochgruppe mithelfen, im Endeffekt haben wir aber den Großteil alleine gemacht, was aber viel Spaß gemacht hat. Das einzige Problem war die Beschaffung von Material, da die Zusammenarbeit mit dem Office immer etwas schwierig war, unsere Ansprechpartnerin war Tanni Nelly, die musste aber immer alles mit der Managerin absprechen, so dass wir immer alles 3-4 Tage im Voraus planen mussten und viele unserer Ideen sind auch einfach im Sand verlaufen, also immer schön hartnäckig bleiben, wenn es sein muss, auch zum fünften Mal nachfragen und wenn man Unterstützung braucht, lieber an die Child Care Worker wenden, die sind eigentlich bei jeder Aktion dabei. Auch für das Wochenend- und Ferienprogramm waren wir Freiwilligen eigentlich alleine verantwortlich, aber wie es so schön heißt, man wächst an seinen Aufgaben und so haben wir verschiedene Bastelaktionen gestartet, haben aus Papier Klamotten für die Kinder gebastelt, sind zum Pool oder in einen der umliegenden Parks gegangen, haben Filme geschaut und Bingonights und Talentshows veranstaltet, damit den Kindern nicht langweilig wird, oder wie das Office so „liebevoll“ sagt „take them busy“. Da es nicht ganz leicht ist, bis zu 80 Kinder unter Kontrolle zu halten, und auch da es auf Zulu einfach einfacher ist, haben wir immer versucht, dass uns 1-2 Child Care Worker bei unseren Aktionen helfen.

Ich habe die Kinder alle unglaublich ins Herz geschlossen und hätte sie am liebsten alle mitgenommen, ich habe dort im Kinderheim wirklich eine zweite Familie gefunden und freue mich jetzt schon sie alle wieder zu sehen. Aber auch außerhalb des Kinderheims habe ich tolle und interessante Leute getroffen und mit vielen stehe ich jetzt noch in Kontakt und darf sie meine Freunde nennen.
Auch vom Rest von Südafrika habe ich viel gesehen und mein Herz an dieses wunderschöne, aufregende, wilde Südafrika verloren. Mit drei anderen Freiwilligen habe ich die Garden Route bereist, bin im Storm River Mouth Camp gewandert, bin Bungee gesprungen und habe mich am Strand von Jeffrey’S Bay gesonnt. Außerdem war ich eine Woche in Coffee Bay und habe dort meine Seele etwas baumeln lassen in dieser unglaublichen Natur. Natürlich hatte ich eine tolle Orientierungswoche in Kapstadt, auch wenn es etwas kalt war und war hinter her noch selbständig in Durban und Johannesburg. Und auch die drei Wochen, die meine Eltern mich besucht haben, waren unvergesslich.

Natürlich ist Südafrika anders als Deutschland, die Uhren laufen alle ein bisschen langsamer, es wird sich Zeit genommen für einander, alles ist ein bisschen gemütlicher, man wird immer mal wieder auf der Straße angesprochen von Wildfremden, die gerne deine Freunde sein wollen, man fühlt sich willkommen in diesem Land, dass sich selber als Regenbogennation beschreibt, in der man eigentlich kein Fremder ist, sondern immer gleich dazu gehört. Wenn man mit offenen Augen und Herzen hier ankommt, wird man nach kürzester Zeit verzaubert von diesem Land und seinen Bewohnern.

Ich kann nur jedem empfehlen, seine eigenen Erfahrungen zu machen, und verspreche, am Ende fällt es unheimlich schwer wieder zu gehen.

Isabelle


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Gültig für das Programm inkl. 1 Übernachtung in Kapstadt sowie inkl. Orientierungswoche in Kapstadt und für das Programm inkl. 1 Übernachtung in Windhoek sowie inkl. Einführungstage in Windhoek. Der Rabatt wird auf der Rechnung abgezogen.