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Freiwilligenarbeit Sri Lanka - Jannie

 

 

Ich habe mich zu jeder Zeit von auszeit-welweit, als auch Vorort sehr gut betreut und beraten gefuehlt. Am Flughafen in Kandy angekommen, erwartete uns bereits der erste kleine Kulturschock - die Busfahrt nach Kandy. Vor der Reise habe ich mich versucht, so gut wie moeglich auf Sri Lanka, seine Kultur und Lebensweise einzustellen, aber auf alles kann man sich eben doch nicht vorbereiten. Nach drei Stunden und vielen kurven und risikoreichen Ueberholmanoevern kamen wir dann schliesslich in unserer Unterkunft in Kandy an. Der erste Tag zieht sich etwas, vor allem wenn man frueh morgens ankommt, aber man kann ihn auf jeden Fall nutzen, um die anderen besser kennenzulernen und die Umgebung schonmal ein bisschen zu erkunden.

Zu den Projekten wurden wir groesstenteils mit privaten Bussen und Vans gefahren, bei Nutzung der oeffentlichen Verkehrsmittel war jedoch immer einer der Koordinatoren dabei. Die Betreuung im Haus ist sehr gut. Bei Fragen und Problemen aller Art ist Nanga immer sehr hilfsbereit und zuverlaessig und auch die anderen Frauen versuchen ihr Bestes, dir den Aufenthalt dort so schoen wie moeglich zu machen! Das Haus ist einfach gehalten, mit Hochbetten und Badezimmern (mit kalten Duschen), die teilweise von vielen Personen geteilt werden muessen. Aber nach den ersten Tagen gewoehnt man sich auch daran und man moechte am liebsten gar nicht mehr weg!

In Kandy und Umgebung gibt es sehr viel zu sehen! Abgesehen vom Programm in der Einfuehrungswoche, in dem wir unter anderem den Spice Garden, den Zahntempel oder die Teefabrik besuchten, blieb noch einiges, das wir an den Wochenenden unternehmen konnten. Zum Beispiel schlossen sich ich und ein paar andere zusammen, um den Aufstieg zum Adam's Peak zu wagen, einer der bekanntesten Pilgerberge in Sri Lanka. Es war ein harter und schweisstreibender Aufstieg, selbst fuer die, die in guter Fitness waren, aber defintiv die Muehe wert. Bei schoenem Wetter kann man dort einen tollen Blick auf den Sonnenaufgang geniessen, daher empfiehlt es sich, den Aufstieg bei Nacht zu machen. Ein anderes Mal verliessen wir Kandy am Freitag, um den weltbekannten Zug von Kandy nach Nuwara Eliya und Ella zu nehmen, um dort unser Wochenende zu verbringen. Sowohl die Zugfahrt als auch die beiden Orte an sich sind sehr empfehlenswert.

Mueckenspray, ein Schirm oder Regencape und Sonnencreme sollte man auf jeden Fall im Gepaeck haben. Wer plant, ausser in Kandy noch in anderen Orten zu bleiben, sollte ausserdem an ein Moskitonetz denken.

In meinen drei Wochen dort habe ich mich zwei Wochen lang an der Arbeit im Kinder-und Babywaisenhaus beteiligt. Die Umstaende dort sind sehr erschreckend. Die Babies verbringen ihre Tage damit, in ihren Bettchen zu liegen und sind somit umso gluecklicher, wenn sich moeglischst viele Freiwillige um sie kuemmern. Dabei kann man helfen, Windeln zu wechseln, sie zu fuettern und hauptsaechlich sie auf den Arm zu nehmen und kuscheln. Die Mitarbeiter des Waisenhauses sind sehr dankbar fuer die Freiwilligen, auch wenn man es ihnen nicht immer anmerkt. Das Kinderwaisenhaus, was gleich im Gebaeude nebenan ist, ist etwas lebhafter, aber auch hilfsbeduerftiger. Die Kinder dort sind zwischen einem und fuenf Jahren alt und fordern viel Aufmerksamkeit. Dabei wollen sie zum Beispiel, dass man mit ihnen spielt oder sie einfach auf den Arm nimmt. Auch hier kann man helfen, Windeln zu wechseln oder zu fuettern. Alles in allem kann ich das Projekt wirklich sehr empfehlen und Hilfe wird dort immer gebraucht. Ausserdem sind die Kleinen total offen, was den Einstieg sehr leicht macht.

Sri Lanka ist ein wunderschoenes Land mit offenen, freundlichen Einwohnern. Es wird an vielen Ecken Hilfe benoetigt, da die Menschen leider sehr arm sind. Sie sind uns Helfern gegenueber offen und neugierig und man fuehlt sich sehr willkommen. Mit seiner Vielfalt an Natur und Gegensaetzen hat Sri Lanka meine Zeit dort unvergesslich gemacht und ich wuerde gerne eines Tages dorthin zurueck kehren!



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