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Freiwilligenarbeit Sri Lanka - Krisztina

 

Meine vier Wochen Sri Lanka waren wirklich wirklich schön! Meine Reise beinhaltete die Einführungeswoche in Kandy, anschließend 2 Wochen Projektarbeit und die letzte Woche entspannte ich bei der Beachweek in Ambalangoda.

Wenn man ankommt ist die Umstellung natürlich gewaltig und auch in den späteren Wochen merkt man einfach wie krass doch die Unterschiede zu uns hier in Europa sind. Vor allem der Verkehr wird mir für immer in Erinnerung bleiben, war das doch der allererste Kontakt mit Sri Lanka als wir vom Flughafen zu unserem Hostel nach Kandy gebracht worden sind. Überholen von links, Überholen von rechts, Hupgeräusche alle paar Sekunden, vier Fahrzeuge auf zwei Spuren – also für Spannung war immer gesorgt ;-)

Unterkunft Kandy: Die Unterkunft war ganz gut, ein schlichtes kleines Zimmer mit 3 Stockbetten, Badezimmer, Ventilator – mehr braucht man auch nicht, da man sich sowieso den ganzen Tag woanders aufhält und im Vergleich wie man dann später sieht wie die meisten Leute dort leben, ist es schon Luxus so zu wohnen. Die Einführungswoche ist auch super organisiert, man sieht viel von Kandy, die Koordinatoren und der Direktor Dhammike sind ständig bemüht jedem Freiwilligen seine Auszeit in Sri Lanka so gut wie möglich zu gestalten. Man hat nie das Gefühl allein gelassen zu werden, es wird auch oft nachgefragt wie es denn einem geht. Plant man als Gruppe (und das kam dort oft vor) einen mehrtägigen Trip zu unternehmen, sind Dhammike und seine Leute sofort um einen bemüht und helfen/organisieren für die Gruppe was sie benötigen oder wissen wollen. Ein großes Lob an dieser Stelle!

Projekt: Man hat eine große Auswahl an Projekten vor Ort, es fällt einem wirklich schwer sich für eines zu entscheiden. Nach einer Woche Projektarbeit kann man sein Projekt wieder ändern wenn man es so wünscht. Ich habe mich für die Tempelrenovierung entschieden und es absolut nicht bereut, weshalb ich auch die 2. Woche dabei geblieben bin. Der Einsatzort variiert natürlich nach jeder Fertigstellung, darum kann ich euch nur einen kleinen Einblick geben wie meine zwei Wochen waren: 45 Minuten Fahrt von unserer Unterkunft, oben auf einem Berg, mit wahnsinnig schöner Landschaft und Natur waren wir für die Renovierung eines Tempels, einer Volksschule und dem kleinen Häuschen der Mönche verantwortlich. Jeden Tag hatten wir Besuch von ein paar Dorfbewohnern, die voller Freude waren mit uns Reden zu können und uns bei der Arbeit zuzuschauen. Das Essen, der Tee den man dort bekommt war auch einfach nur köstlich. Man hatte auch so viel Spaß dabei! Die Leute dort sind einfach so wunderbar und geben einem so viel, obwohl sie manchmal selber nicht so viel besitzen. Das ist mir am meisten dort aufgefallen, während meiner ganzen 4-wöchigen Reise. Am Nachmittag gegen 14 – 15 Uhr traten wir immer die Heimreise an.

Die Wochenenden sind frei und man kann diverse Tagesausflüge unternehmen.

Beachweek Ambalangoda: Die letzte Woche verbrachte ich an der Südwestküste Sri Lankas, wo gleichzeitig auch das Schildkrötenprojekt stattfindet. War auch eine tolle Zeit, tolles Essen und die Betreuer vor Ort auch supernett! Vormittags hat man ein kleines Programm (Besichtigungen etc.) und ab Mittag hat man Zeit für sich. Ein paar Gehminuten von der Unterkunft entfernt hat man einen quasi eigenen Privatstrand wo so gut wie niemand war – Erholung pur.

Man muss sich daran gewöhnen sehr oft angesprochen zu werden, aber das meine ich nicht im negativen Sinne, die Leute sind einfach sehr neugierig. Kinder grüßen dich einfach ohne Grund, lachen dich an – das wird euch sehr oft passieren :) anfangs noch sehr ungewohnt wird es zum Schluss hin sehr normal und wenn man wieder in seinem Heimatland ist erscheint es einem umso komischer wenn die Leute einfach an einem vorbeispazieren.

Tipps:

Es waren wahnsinnig schöne vier Wochen! Man lernt so viele neue Leute kennen, Freiwillige sowie die Leute vor Ort, der Abschied ist dann umso trauriger. Die Menschen dort sind so freundlich und freuen sich auch so sehr über die kleinen Dinge im Leben! Auch die Sehenswürdigkeiten, sowie die zahlreichen angenehmen Gerüche und Düfte die einem entgegegenkommen wenn man die Straßen entlang spaziert. Diese Reise werde ich nie vergessen.



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