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Freiwilligenarbeit Spanien - Katharina

Termine

Juli
  • 19. Juli, 16 Uhr, Online-Infoabend
August
  • 15. August, 18 Uhr, Infoabend in Köln
  • 23. August, 16 Uhr, Online-Infoabend
September
  • 20. September, 14-18 Uhr, "Neugierig auf die Welt", Hanau
  • 22. September, 10-16 Uhr, Jugendbildungsmesse, Köln
  • 29. September, 10-15 Uhr, Youth Education & Travel Fair, Wien

Details und weitere Termine findest du hier!

 
Valencia

Obwohl Valencia die drittgrĂ¶ĂŸte Stadt Spaniens ist, ist es mit ca. 800.000 Einwohner in etwa halb so groß wie Wien, meine Heimatstadt. FĂŒr mich persönlich sehr angenehm, gerade weil ich zum ersten Mal “alleine” in einem fremden Land war. Die Stadt ist gut ĂŒberschaubar, man hat bald einen Überblick und kennt sich aus. Das Apartement liegt zwischen dem Strand und der Innenstadt, beides also zu Fuß gut erreichbar. Wenns es aber mal schneller gehen soll, verfĂŒgt Valencia neben etlichen Buslinien auch ĂŒber ein gut ausgebautes Metro-Netz mit insgesamt 6 Linien. 2 davon fĂŒhren sogar direkt zum Flughafen.

Die ersten 4 Wochen besuchte ich die Spanischschule, was ich jedem empfehlen wĂŒrde, den die Freiwilligenarbeit in Valencia interessiert. Abgesehen von den unzĂ€hligen Freizeitangeboten der Schule, lernt man vor allem Leute aus aller Welt kennen, was mir persönlich immer sehr gut gefĂ€llt. Durch meine Zeit in der Schule hatte ich dann viele Möglichkeiten mit Leuten etwas zu unternehmen, die man eher nicht hat, wenn man nur die Projektarbeit hat, da nicht immer automatisch gesagt ist, dass dort Gleichaltrige mitarbeiten.

An den Wochenenden, die man komplett frei sind, sind wir oft zum Strand gegangen und waren in der Innenstadt. Am Abend kann man in Ruzafa oder dem Barrio del Carmen spanische Fiesta erleben, besonders beliebt sind die Clubs “Bolseria” oder “Mya” in der Ciudad de las Artes y las Sciencias. Letzterer ist besonders in der Sommersaison beliebt, da das “Umbracle” an den Wochenenden zu einem Open Air- Club umfunktioniert wird. Unbedingt sehen in Valencia sollte man die Ciudad de las Artes y las Sciencias im Allgemeinen, das alte Flussbett “Turia”, in dem sich jetzt ein Park befindet, der sich durch die ganze Stadt zieht, die wunderschönen HĂ€user und das alternative Flair des Stadtteils Ruzafa und den Sonnenaufgang am Hafen! Persönliche Highlights fĂŒr mich waren unser Wochenendtrip nach Barcelona und der Besuch des Fußballmatches Valencia CF – FC Barcelona im bekannten Mestalla Stadion.

Unterkunft

Das Apartement hat fĂŒr 4 Personen eine ausreichende GrĂ¶ĂŸe, es verfĂŒgt ĂŒber 4 mehr oder weniger gleich große Schlafzimmer, Bad, extra WC, KĂŒche und ein recht großes Wohnzimmer. Eher weniger gefallen hat mir die Einrichtung und Ausstattung der Wohnung, entgegen meiner Erwartung durch die Ausschreibung ist sie sehr altmodisch, viele Dinge fehlen und die Grunderscheinung ist ein bisschen heruntergekommen. Aber die Lage ist- wie bereits erwĂ€hnt- gut und der nĂ€chste Supermarkt nur 20 Meter entfernt.

Organisation

OrganisationsmĂ€ĂŸig hat alles gut funktioniert- auch, obwohl ich aus Wien komme und nie persönlich bei Auszeit Weltweit vorbeischauen konnte. Meine Emails wurden immer schnell beantwortet. Vorort haben sich 2 Damen- Noelia und Bea- der Partnerorganisation um uns gekĂŒmmert, die ĂŒber WhatsApp mehr oder weniger rund um die Uhr fĂŒr uns erreichbar waren und an die wir uns immer wenden konnten. Besonders froh war ich darĂŒber, dass es problemlos möglich war, das Programm zu wechseln, nachdem es mir im ersten ĂŒberhaupt nicht gefallen hatte. Lebensmittel sind im Vergleich zu mitteleuropĂ€ischen VerhĂ€ltnissen aber recht billig, Tickets fĂŒr Ubahn und Straßenbahn durchschnittlich. Nicht in Ordnung finde ich, dass man den Transport fĂŒr das “Conservation Project” in einen Vorort von Valencia, der recht teuer ist, da man mit der Schnellbahn fĂ€hrt, selbst bezahlen muss. Da man fĂŒr die Arbeit im Projekt ja sowieso keine Gegenleistung erhĂ€lt, fĂ€nde ich es angebracht, dass die Tickets hierfĂŒr von der Organisation bezahlt werden.

Projektarbeit

UrsprĂŒnglich hatte ich mich fĂŒr das “Conservation Project” angemeldet, in dem ich jedoch nur 1 Woche blieb. GrundsĂ€tzlich gibt es 2 verschiedene Standorte- im Albufera Nationalpark und Sagunto. Besser gefallen hat es mir im Albufera Nationalpark, vor allem wegen der wirklich wunderschönen Landschaft und die Mitarbeiter der Station sind nett. Das Arbeiten dort war jedoch definitiv nicht meins. In erster Linie war es nĂ€mlich weniger arbeiten als zuhören, wĂ€hrend jemand etwas ĂŒber die Pflanzen und das Ökosystem erzĂ€hlte, was zwar sicher interessant, jedoch –zumindest fĂŒr mich- nicht unbedingt als “Arbeit” zu verstehen ist. Deswegen war mir oft sehr langweilig, und abgesehen von den Zeiten, in denen wir Unkraut gejĂ€tet haben, hatte ich nicht das GefĂŒhl, produktiv zu sein.

In Sagunto hat es mir leider wirklich gar nicht gefallen. Die Station (die eigentlich nur ein kleines HĂ€uschen mit GartengerĂ€ten ist), befindet sich mitten im Nirgendwo, nicht einmal ein WC gibt es dort. Die Arbeit dort war körperlich sehr anstrengend, da wir die ganze Zeit in praller Sonne Unkraut gejĂ€tet haben um einen alten Bunker zugĂ€nglich zu machen, was –ebenso wie das Zuhören in Tancat- nicht sehr erfĂŒllend war, da dieser Ort sehr abgelegen ist, und ich nicht das GefĂŒhl hatte, dass sich dort jemals jemand hinverirren wĂŒrde. Nach einer Woche warf ich dort also das Handtuch und begann in der SuppenkĂŒche in Benimaclet. Dort hat es mir wirklich sehr gut gefallen, weil ich endlich das GefĂŒhl hatte, etwas Sinnvolles zu machen, die Leute waren wirklich nett und man kommt viel eher mit spanischen Leuten ins Reden, als in dem anderen Projekt. Letztendlich war ich also sehr glĂŒcklich mit meinem Projekt, weil ich sehr nette Leute kennengelernt habe und es immer abwechslungsreich war.

Valencia ist auf jeden Fall einen Besuch wert und ich werde definitv bald wieder zurĂŒckkehren!



Termine

Juli
  • 19. Juli, 16 Uhr, Online-Infoabend
August
  • 15. August, 18 Uhr, Infoabend in Köln
  • 23. August, 16 Uhr, Online-Infoabend
September
  • 20. September, 14-18 Uhr, "Neugierig auf die Welt", Hanau
  • 22. September, 10-16 Uhr, Jugendbildungsmesse, Köln
  • 29. September, 10-15 Uhr, Youth Education & Travel Fair, Wien

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