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Freiwilligenarbeit Peru - Verena

 
Ich habe 2 ½ Monate in Cusco, Peru bei einer Gastfamilie gelebt.

Einen Sprachkurs habe ich nicht besucht, da ich Spanisch bereits 6 Jahre in der Schule gelernt habe und mich nur freiwillig betätigen wollte.

Ich habe ein Monat in einem Hort gearbeitet und dort Kindern zwischen 6 und 15 Jahren bei ihrer Hausübung geholfen, mit ihnen gezeichnet oder einfach mit ihnen gespielt. Danach war ich 6 Wochen in einem Kindergarten als Freiwillige aktiv. Ich war dort sozusagen die Assistentin der Kindergärtnerin in der Gruppe der 3-Jährigen. Ich habe die Aufgaben vorbereitet, den Kindern beim lösen dieser geholfen, in der Küche das Mittagessen ausgeteilt, mit ihnen Hände gewaschen und Zähne geputzt oder in der Pause mit ihnen gespielt. Dieses Projekt hat mir besser gefallen, da ich jeden Tag meine Gruppe mit 15 Kindern hatte und somit jedes einzelne nach einer Zeit gut kannte und sehr ins Herz geschlossen habe. Bei meinem vorigen Projekt gab es so viele Kinder, dass es allein unmöglich war, mir ihre Namen zu merken.

An den Wochenenden habe ich meistens Ausflüge mit meinen Freunden unternommen oder etwas mit meiner Familie gemacht. Zu den eindrucksvollsten Orten, die ich besucht habe gehören Machu Picchu, der Titicacasee, Maras & Moray, Valle Sagrado und mein Küstentrip nach Nazca, Ica, Pisco und Paracas. Das besondere an Peru ist, dass es so viele verschiedene Klimazonen gibt: Wüste & Meer, Gebirge & Hochlandseen, Jungel,... in Cusco befindet man sich auf 3400m, der Titicacasee liegt auf fast 4000m. Als ich dann 16 Stunden mit dem Bus an die Küste gefahren bin stand ich plötzlich auf 0m mit einer Short in der Wüste, während man am Titicacasee in Jacke & Schal eingehüllt ist.

Auch Fortgehen ist in Peru ein Erlebnis und jede Menge Spaß: man zahlt kaum Eintritte, ein Cocktail kostet (wenn man keine Free Drinks bekommt) ca. 3 Euro und auch das Taxi nach Hause kostet in der Nacht nur 1,50 Euro. Am Plaza de Armas kann man daher fast ohne Ausgaben von Club zu Club ziehen. Auch Halloween habe ich mit meinen Freunden (natürlich verkleidet) in Cusco gefeiert.

Ich kann nur jedem empfehlen nach Peru, speziell nach Cusco, zu fahren und dort als Freiwillige/r zu arbeiten. Man sammelt so viele Erfahrungen, lernt eine komplett neue und andere Kultur kennen und entwickelt sich selbst weiter. Vor allem aber lernt man alltägliche Dinge (wie Wasser oder Internet), die man vorher als selbstverständlich gesehen hat, viel mehr zu schätzen.

Da ich mich mit meiner Familie so gut verstanden habe und noch fast täglich Kontakt habe, werde ich sie und auch die Kinder meines Projekts in ein oder zwei Jahren wieder besuchen.

Verena



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