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Termine

November
  • 17. November, 10-16 Uhr, Jugendbildungsmesse Bonn
Dezember
  • 5. Dezember, 18 Uhr, Infoabend in K├Âln
  • 6. Dezember, 16 Uhr, Online-Infoabend

Weitere Termine findest du hier!

 

Freiwilligenarbeit Peru - Daniela

Organisation und Betreuung

Fu╠łr meine Projektbetreuung und Unterkunft war aus der Partneragentur von Auszeit eine sehr sehr liebenswerte, herzliche und hilfsbereite Dame namens Horti zusta╠łndig. Immer ein La╠łcheln auf den Lippen und bemu╠łht, zu helfen, wo sie helfen kann.

Was sollte man auf jeden Fall vor Ort erleben?

Cusco als perfekter Ausgangsort fu╠łr viele Tages-Ausflu╠łge
Urubamaba, Pisac, Ollantayambo, Huasau. Aber natu╠łrlich auch zu Machu Pichu.

Cusco Stadt: Plaza de Armas
Der a╠łlteste Platz von Cusco ÔÇô an diesem kommt man aber sowieso nicht vorbei :)

Ku╠łnstlerviertel San Blas
Total scho╠łnes Viertel oberhalb des Plaza de Armas, das sehr viel Mo╠łglichkeit zum Shoppen bietet. Es gibt hier wunderscho╠łnene, selbstgemachten Schmuck, Bilder etc. zu kaufen. Sehr relaxte Stimmung, viele nette Menschen usw. Gemu╠łtliche Cafes/Bakeries mit W-LAN und sehr schmackhaftem Essen und Sa╠łften und gro├če Portionen. Habe dort einige nette Leute ÔÇ×auf der Stra├čeÔÇť kennengelernt und dort viel Zeit verbracht :-)

Ausritt mit Pferden oberhalb der Inka-Sta╠łdte Sacsayhuaman. Sacsayhuaman geho╠łrt zu Cusco und ist mit Taxi oder Bus innerhalb 10 Minuten erreichbar. Ebenso auch als Fu├čmarsch mo╠łglich.

Fu╠łhrungen/Wanderungen etc. mit dem indigenen Quorimallki (Schamane, Reisefu╠łhrer..).
Es handelt sich hier nicht um einen typischen Touristen-Guide mit typischen, u╠łberladenen Touristen-Pla╠łtzen, sondern kennt er auch viele Pla╠łtze, die nicht so bekannt sind und ebenso viel Energie haben/Kraftpla╠łtze sind. Ebenso kann er viel u╠łber die indigene Kultur berichten und bietet ganz tolle Wanderungen von Cusco aus zu anderen Orten u╠łber die Anden an. Vor allem setzt er sich sehr fu╠łr arme Kinder, Waisenkinder ein und mo╠łchte eine neue Quechua-Schule bauen, um dort die Kinder zu unterrichten, Unterkunft zu bieten und den Menschen Quechua beizubringen, sodass die Sprache erhalten bleibt. Wer Ausflu╠łge machen mo╠łchte, tut etwas Gutes, wenn er sie hier macht, da die Einnahmen fu╠łr den Erbau dieses Projektes verwendet werden. U╠łber Spenden, die ihm dabei helfen, mit dem Bau beginnen zu ko╠łnnen, ist er sehr sehr dankbar.

Was hast du an den Wochenenden gemacht?

An den Wochenenden habe ich zumeist Tagesausflu╠łge mit anderen Freiwilligen unternommen, die Stadt Cusco zu Fu├č erkundet und die vielen Ma╠łrkte (Mercado San Pedro, Mercado San Francisco, San Blas...) besucht.
Am Abend haben wir zumeist die Bar ÔÇ×ROSWELLÔÇť besucht, welche hauptsa╠łchlich Rock&Reggae spielt. Fast jedes Wochenende spielt hier ab ca. 22:00 Uhr eine tolle Live-Band spielt und im Anschluss sorgt ein DJ fu╠łr Musik (alles was tanzbar ist und gute Laune macht, vor allem auch Salsa...). Auch gibt es viele Salsa-Bars rund um den Plaza de Armas.

Gibt es etwas, das man mitnehmen sollte?

ÔÇó Sehr warme Kleidung (Pullover, Wollsocken,..) , da es in der Nacht extremst abku╠łhlt und die Ha╠łuser in Peru keine Heizung haben. Aber natu╠łrlich bietet Cusco auch viel Mo╠łglichkeit, sich dort Kleidung zu kaufen :)
ÔÇó Sonnencreme, da Cusco sehr hoch liegt u. daher die Sonneneinstrahlung intensiver ist.

Unterkunft

Fu╠łr das na╠łchste Mal wu╠łrde ich eher eine Unterkunft in einem anderen Stadtviertel bevorzugen, wo nicht so viel Verkehr & La╠łrm ist. Wunderscho╠łn zu wohnen ist es im Ku╠łnstlerviertel San Blas, wo es auch Hostels .. gibt und eine sehr relaxte Stimmung herrscht.
Die Unterkunft war ein Haus, das wir uns zu viert teilten in der Na╠łhe der Universita╠łt, 20 -30 min zu Fu├č entfernt vom Cusco Zentrum, mit Bushaltestelle direkt gegenu╠łber, Internet-Cafe und Supermarkt ebenso gegenu╠łber. Sehr scho╠łnes Haus mit viel Platz und ganz liebe Verantwortliche, total hilfsbereit und liebenswert.

Unabha╠łngig davon, dass sowieso keine Ha╠łuse eine Heizung haben, war dieses Haus aber generell nochmals extremst kalt im Gegensatz zu anderen. Die Na╠łchte dort waren ziemlich hart bzw. war es auch am Tag wo, es eigentlich draussen immer warm u. sonnig ist, im Haus frostig ;)

Projektarbeit

Die Arbeit im Projekt war auf jeden Fall sehr pra╠łgend, aber natu╠łrlich auch anstrengend. Es ist toll, was da von einer Frau auf die Beine gestellt wurde und nun Hilfe und eine Zufluchtssta╠łtte (neues Heim) fu╠łr so viele junge Ma╠łdchen im Alter von 12 ÔÇô 18 Jahren mit ihren Kindern bietet. Das Haus ist sehr scho╠łn und bunt, auf jeden Fall zum Wohlfu╠łhlen eingerichtet.

Die Verantwortlichen/Mitarbeiter im Projekt sind auch alle sehr sehr nett. Bei den jungen Mu╠łttern sieht man auch, dass sie ihre Babies total lieb haben und sich fu╠łr sie entschieden haben und das ist sehr bemerkenswert, wenn man bedenkt, was sie erlebt haben.
Was mich jedoch geschwa╠łcht hat bzw. mit was ich nicht so gut zurechtkam, ist wie die Babies bzw .die Kleinkinder von 0-3 Jahren teilweise behandelt werden (auch wenn es natu╠łrlich nur gut gemeint ist bzw. dies dort so angesehen wird..).

Ich war ta╠łglich in der Guarderia zur Betreuung von 11 Kleinen eingeteilt. Es war zumeist immer eine angestellte Krankenschwester anwesend und zusa╠łtzlich 1-2 Mu╠łtter (je nachdem, ob sie Therapie, Unterricht etc. hatten). Die Kleinen mu╠łssen um 09:00 Uhr essen, um 11:00 Uhr, um 15:30 Uhr, um 18:00 Uhr und nochmals. Leider gibt es hier aber kaum baby-/kleinkindgerechte Nahrung, sondern bekommen diese das selbe wie alle anderen mit gro├čen Fleischstu╠łcken etc. (weil eine Mutter fu╠łr alle im Projekt kocht..). Daru╠łber hinaus sind die Kinder alle eigentlich immer krank: grippig, Bronchitis, Husten, Schnupfen.... und bra╠łuchten hier Nahrung in Form von gesunden Suppen/Brei etc., das leicht zu essen/bei├čen ist und eben im kranken Zustand vom Ko╠łrper vertra╠łglich ist. Jedoch mu╠łssen sie zu den oben angefu╠łhrten Zeiten immer diese Portionen mit riesigen Fleichstu╠łcken etc. essen, die sie zum Teil gar nicht runterbekommen oder wieder rauskommen, weil fu╠łr Kleine eigentlich andere Nahrung besser geeignet ist ÔÇô speziell wenn sie krank sind. Wenn ein Kind nicht essen mo╠łchte, muss es trotzdem essen bzw. wird es hineingestopft, auch wenn es wieder rauskommt. Und Trinken gibt es als Belohnung, wenn sie ihr Tellerchen zusammengegessen haben. Mo╠łchte ein Kind nicht essen (was zB versta╠łndlich ist, wenn es krank ist oder mu╠łde), dann wird es in die Ecke gesetzt, um daru╠łber ÔÇ×nachzudenkenÔÇť, bis es essen mo╠łchte.... Ein paar Mal habe ich es dann aber geschafft, dass ich eine Kleine niederlegen konnte, wenn sie mu╠łde war u. nicht essen konnte, was ein Fortschritt war.

Ich habe meiner zusta╠łndigen Betreuerin dies erza╠łhlt und dass ich nicht verstehe, warum das so gemacht wird: Sie meinte, dass dies ws. damit zusammenha╠łngt, dass die Regierung Kontrollen bezu╠łglich dem Gewicht der Kleinen macht und sie deshalb so darauf eingestellt sind, dass die Kinder immer essen....

Ich frage mich dann, warum die Regierung hier ÔÇ×kontrolliertÔÇť, aber vorab, damit es gar nicht zu Mi├čbrauch von Kindern kommt oder unterbindet/verfolgt, scheinbar nichts unternimmt.

ÔÇ×KulturschockÔÇť?!

Verkehr
Auf den Stra├čen Cuscos herrscht ziemliches Chaos. Autos hupen ununterbrochen, der Schnellste hat Vorrang und fu╠łr Fu├čga╠łnger wird sowieso nicht angehalten. Also beim U╠łberqueren einer Stra├če muss der Fu├čga╠łnger zumeist gut auf sein Leben achten ÔÇô auch wenn er sich auf einem Zebrastreifen (jedoch ohne Ampelregelung) befindet ÔÇô natu╠łrlich gibt es auch Ausnahmen, aber das ist eher selten.

Ma╠łnner
Peruanische Ma╠łnner (rein peruanisch, ohne indigenen Hintergrund/Kultur) ko╠łnnen sehr sehr aufdringlich sein u. wollen oft ein Nein nicht so leicht akzeptieren. Generell ist es hier im Gegensatz zu Europa so, dass es gleich anders aufgefasst wird, nur weil du freundlich bist oder kurz mit jemandem sprichst. Oder auch einfach so begafft usw. wirst und aber auch nicht einsehen, dass es aufdringlich oder unerwu╠łnscht ist.

Cusco & sehr touristisch
Da Cusco eine sehr touristische Stadt sind, sind die Stra├če von Menschen u╠łberfu╠łllt, die den Touristen etwas verkaufen wollen. Dies ist mit der Zeit ziemlich nervig, wenn du sta╠łndig ÔÇ×Nein dankeÔÇť sagen musst ÔÇô da es unmo╠łglich ist, jedem etwas abzukaufen.

Busse & Taxis
Busse sind oft sehr sehr u╠łberfu╠łllt oder auch rampuniert. Im Bus ist zum Fahrer immer eine Person, die im Bus das Geld fu╠łr die Fahrt einsammelt und an jeder Haltestelle bei der Tu╠łr alle Haltestellen rausschreit ÔÇô so eine Art Werbung, damit Menschen in den Bus steigen - ist etwas gewo╠łhnungsbedu╠łrftig am Anfang, man gewo╠łhnt sich aber dann sehr schnell dran ;-)
Taxis sind auch oft sehr heruntergekommen, ohne Gurt oder auch ohne Tu╠łr kann vorkommen. Die Taxitarife sind aber sehr gu╠łnstig (4 SOL am Tag, egal wo du hin fa╠łhrst innerhalb Cusco, ab Abend 5 Sol. Aufpassen sollte man aber, welches Taxi genommen wird. Es gibt spezielle Seguro Taxis die man anrufen kann und sollte. Wichtig ist,wenn man ein Taxi nimmt, dass es eines ist, wo oben ein Schild mit der Telefonnummer des Taxis angebracht sind ÔÇô dies sind echte Taxis. Die ganz kleinen u. schon etwas ramponierten Taxis sind hauptsa╠łchlich solche (also nicht von einem schicken Wagen ta╠łuschen lassen).

Dein Zielland und deine scho╠łnsten Erlebnisse dort

Meine abenteuerliche Reise zu Machu Picchu.
Mit einem Kleinbus von Cusco aus 5 Stunden lang quer u╠łber die Anden bis zu Hydroelectrica (weiter geht keine Stra├če), viele Kurven, holprige Stra├čen, Abgru╠łnde ÔÇô und eine sehr scho╠łne, eindrucksvolle Landschaft. Von dort aus zu Fu├č 2,5 Stunden zwischen den Anden und Urwaldfeeling entlang der Zugschienen bis nach Aguas Calientes (= Machu Pichu Pueblo) ÔÇô ohne Guide.
Das war eine sehr abenteuerliche, spannende und scho╠łne Reise, wo man das Gefu╠łhl hat, ja das ist richtig Su╠łdamerika und kein typischer Touristenausflug. Anzumerken ist jedoch, dass diese Busreise nichts fu╠łr schwacher Nerven bzw. einen nervo╠łsen Magen ist :)
In dem Fall ist es besser, mit dem komfortablen, teuren Touristenzug von Cusco bis nach Aguas Calientes zu fahren.

Wanderung oberhalb von Sacsayhuaman mit dem Schamanen Quorimallki, wo ich eine wunderscho╠łne Landschaft sehen konnte, viel u╠łber seine indigene Herkunft erfahren habe, er mir den Platz gezeigt hat, wo der Bau der Quechua-Schule geplant ist - und das alles abseits vom Stadt-Trummel, Natur pur.

Live-Konzerte in der Bar Roswell in Cusco-Stadt.

Relaxen im Ku╠łnstlerviertel San Blas

...und alles, was du sonst noch gerne an andere weitergeben mo╠łchtest :)

Dieser Peru-Aufenthalt war auf jeden Fall sehr pra╠łgend und hatte alles zu bieten, er war sehr vielseitig und ich bin sehr froh u╠łber all diese Erfahrungen. Es hat mir auch gezeigt, wie dankbar wir Europa╠łer sein ko╠łnnen, hier geboren zu sein und zu leben und ich wei├č es nun wieder viel mehr zu scha╠łtzen, wie gut es uns eigentlich allen geht. Meiner Meinung nach sollten alle Menschen so etwas machen, speziell Jene, die der Meinung sind, in ihrem Land mit ihren Bedingungen unzufrieden zu sein.

Ich habe sehr viele nette Leute kennengelernt, konnte mein Spanisch verbessern, Abenteuer erleben, neue Fa╠łhigkeiten entdecken und u╠łber meine Grenzen hinauswachsen.

Das na╠łchste Mal in Peru wu╠łrde ich jedoch nicht mehr in Cusco Stadt wohnen wollen ÔÇô also einmal ist genug auch wenn ich es nicht missen mo╠łchte, sondern in einem Dorf, um mehr von der Natur zu haben und abseits dem touristischen Getu╠łmmel.

Daniela



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G├╝ltig f├╝r das Programm inkl. 1 ├ťbernachtung in Kapstadt sowie inkl. Orientierungswoche in Kapstadt und f├╝r das Programm inkl. 1 ├ťbernachtung in Windhoek sowie inkl. Einf├╝hrungstage in Windhoek. Der Rabatt wird auf der Rechnung abgezogen.