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Freiwilligenarbeit Panama - Angela

 
Freizeit und Familie in Bocas

Mein Name ist Angela Dali und ich bin vor kurzem aus meinem fünf wöchigen Aufenthalt in Panama zurück gekommen. Da ich vor meinem Projekt in Panama zuerst 4 Monate in Mexiko verbracht habe, hatte ich schon einige Spanischkenntnisse und auch den sogenannten Kulturschock hatte ich in Panama nicht mehr. Trotzdem war ich natürlich sehr nervös, als ich an einem Sonntag auf dem kleinen Flughafen von Bocas landete und auf meine Abholung wartete. Ein Mitarbeiter von der Sprachschule, über welche auch mein Freiwilligenprojekt lief, holte mich ab und erklärte mir im zentral gelegenen Büro gleich alles wichtige über Ort und Leuten und brachte mich dann zu meiner Gastfamilie. Schon von weitem breitete meine Gastmutter Maribel ihre Arme aus um mich zu empfangen und sofort herrschte eine angenehme Vertrautheit. Durch ihre herzliche und einladende Art fühlte mich schon vom ersten Tag an sehr wohl und willkommen bei ihr und ihrer Tochter im Haus. Zudem hatte ich zwei tolle Gastbrüder, welche auch für einige Wochen bei Maribel wohnten, mit welchen ich noch am ersten Abend das Nachtleben von Bocas kennen lernte. Bocas ist eine kleine Insel, auf welcher alles problemlos zu Fuss oder mit dem Fahrrad erreichbar ist. Die vielen Bars und Restaurants bieten unzählige Möglichkeiten, um gemeinsam mit anderen Freiwilligen oder Reisenden den Tag ausklingen zu lassen. Tagsüber kann man mit einem Wassertaxi verschiedene schöne Strände und Inseln erreichen und die Zeit mit Schnorcheln, Surfen, Tauchen oder einfach am Strand relaxen vertreiben. Viele Hostels bieten Tagesausflüge mit tollen Aktivitäten an. Hat man einmal keinen Lust auf Strand und Wasser, kann man eine Kakao- oder Kaffeefarm besuchen, mit den Ziplines durch den Wald rasen, eine Fahrradtour unternehmen, ins Kino gehen und vieles mehr. An den Wochenenden gibt es von Bocas aus auch Touren nach Costa Rica oder nach Boquete, eine kleine Stadt in den Bergen Panamas.

Noch einmal zurück zu meiner Gastfamilie. Zu meiner Familie gehörten die Mutter Maribel, ihre Tochter Mara und der kleine Hund Namens Toby. Nicht zu vergessen sind auch die ca. 30 Hühner, die ums Haus herum leben :) Maribel ist eine sehr liebe und interessierte Gastmutter und hat gleich am Anfang aufgeschrieben, was ich alles gerne esse und trinke. Ich hatte jeden Tag Frühstück und Abendessen bei ihr, aber es war kein Problem, wenn ich mal auswärts gegessen habe oder erst später nach Hause kam, Maribel wollte einfach gerne vorher informiert werden. Wenn man eine Auszeit in Panama macht, muss man allerdings darauf vorbereitet sein, dass das Essen nicht sehr abwechslungsreich und vor allem sehr "Reis und Hühnchen reich" ist. Aber ich bin Vegetarierin und bekam jeden Abend zusätzlich Gemüse oder Salat.

Projektarbeit

Neben all den oben aufgezählten Freizeitaktivitäten, war ich in erster Linie in Panama, um an einem Sozialprojekt teilzunehmen. Ich arbeitete während 4 Wochen als Freiwillige an einer öffentlichen Schule auf einer Nachbarinsel von Bocas. Mit zwei anderen Freiwilligen fuhr ich jeden Morgen mit dem Wassertaxi zur Arbeit. Das Schulsystem in Panama unterscheidet sich in sehr vielen Punkten von unserem in der Schweiz oder in Deutschland. Das zeigt sich in der Art des Unterrichts, in dem fehlenden Engagement der Lehrpersonen sowie auch in der oft sehr schlechten Organisation der Schule. Einige Male kam es vor, dass wir auf die Insel fuhren und dann einfach kein Unterricht stattfand. Aber trotzdem war es eine sehr gute und intensive Erfahrung mit den Kindern zu arbeiten. Die Kinder stammen zum Teil aus sehr armen Verhältnissen und schätzen sehr die Aufmerksamkeit, welche sie in der Schule durch die Freiwilligen erhalten. Was das Helfen im Unterricht angeht, waren wir ziemlich frei und konnten mit viel Selbstinitiative Ideen einbringen und umsetzen.
Ich habe während meiner Arbeit sehr viele wertvolle Eindrücke gesammelt und trotz der Armut viele zufriedene und liebenswerte Kinder kennengelernt, welche ich noch lange in Erinnerung behalten werde.
Ich kann jedem, der gerne mit Kindern arbeitet, so eine Auszeit empfehlen. Ich bin sehr dankbar für die Erfahrungen, die ich beim Arbeiten als Freiwillige machen durfte.

Organisation und Betreuung durch Auszeit-weltweit
Bereits vor meiner Abreise nach Panama, als auch während der Auszeit, hatte ich regelmässigen Mailkontakt mit den Mitarbeiterinnen von Auszeit-weltweit. Ich fühlte mich gut aufgehoben mit der Organisation und konnte jeder Zeit meine Fragen per Mail klären. Ausserdem besuchte uns eine Mitarbeiterin aus Köln in Bocas, so konnten wir die Situation vor Ort direkt besprechen und uns Austauschen.



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