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Freiwilligenarbeit Panama

 
Über mein Abenteuer in Panama

„Panama? Wieso denn Panama?“, hat mich jeder gefragt als ich von meinen großen Plänen erzählte. Von Anfang an war klar, dass mein Ziel weit weg von zu Hause sein sollte (eben ein echtes Abenteuer), außerdem begeisterte mich die Idee eines Freiwilligendienstes gleich und dabei mein Spanisch noch verbessern? Ja, wieso denn nicht? Als ich dann noch die Überschrift auf der Website von Auszeit-Weltweit „Oh, wie schön ist Panama! Schon Janosch lehrte uns, dass Panama ein kleines Naturwunder in Mittelamerika ist.“ las, war es um mich geschehen und das Ziel meiner Reise stand fest. Ich wollte mehr von diesem kleinen unbekannten Land erfahren, dass so weit weg von zu Hause schien und mit dem jeder höchstens noch den Panama Kanal und Janoschs Geschichte über den kleinen Tiger und den Bären assoziiert.

Die Organisation und Planung war kein Problem, jedoch auch zeit- und nervenaufreibend. Welche Impfungen brauche ich noch? Wie komme ich dort an Geld? Versicherungen? Flüge (insgesamt stieg ich acht Mal in einem Monat in ein Flugzeug inkl. Notlandung haha aber das ist eine andere Geschichte…)? Moskitonetz, Medikamente, Gastgeschenk, Sonnenhut- alles dabei? Doch innerhalb eines Monats war dann alles geregelt und ich hatte es noch gar nicht richtig realisiert, da saß ich schon im Flieger.

Dort angekommen hatte ich tatsächlich einen Kulturschock, keine Frage. Die Hitze und die hohe Luftfeuchtigkeit, die doch sehr geringen Hygienestandards (u.a. Kakerlaken in der Dusche, Eidechsen im Kühlschrank), die anderen Wohnverhältnisse und der Umgang mit Sprache und Menschen waren eine große Herausforderung. Nicht selten musste ich auch mal die Zähne zusammenbeißen und mich durchkämpfen. Jedoch haben vor allem meine einheimische Gastfamilie und die Angestellten der Sprachschule, die schnell zu Freunden wurden, mir wirklich sehr geholfen. Die Atmosphäre und Gelassenheit war unvergleichlich zu Deutschland.

Doch an allererster Stelle haben mich die drei Wochen (nach einer Woche Spanischunterricht) in der Freiwilligenarbeit geprägt. Ich arbeitete in einer Grundschule auf einer benachbarten Insel. Allein die Bilder sagen, glaube ich, mehr als tausend Worte. Trotz der dort herrschenden Armut waren diese Kinder glücklich, verspielt und frei- dies hat mich nachdenklich gestimmt und beeindruckt. Ich habe diese Zeit sehr genossen. Vielleicht habe ich letztlich mehr von den Kindern gelernt als anders herum.

Es war zweifellos eine unvergessliche Erfahrung, die ich trotz aller Unannehmlichkeiten nicht im Geringsten bereue. Durch dieses Abenteuer sehe ich nun mein deutsches Leben völlig anders und bin dankbar für die Standards hier, die für mich vorher selbstverständlich waren. Ich hab mich verändert in diesem Monat.

Ein großer Dank gilt dem ganzen Auszeit-Weltweit-Team und besonders Frau Drauschke, die mir mit Rat und Tat zur Seite standen. Ich habe mich mit dieser Organisation und auch mit der panamaischen Partnerorganisation zu jedem Zeitpunkt umsorgt und wohl gefühlt. DANKE FÜR ALLES!

Ich kann jedem weltoffenen und selbstbewussten Menschen eine solche Reise ans Herz legen. Ich habe auf dieser Reise so viel gesehen, so viele neue Eindrücke bekommen, so viele neue Menschen kennengelernt, so viele neue Erfahrungen gesammelt, so viel über mich selbst und andere gelernt, so viel erlebt und so viel gefühlt. Und all diese Momente waren die Kakerlaken und die anfängliche Verlorenheit wert.

Und jetzt schrei ich wenigstens nicht mehr wenn ich einer kleinen deutschen Spinne begegne ;-)



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