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Freiwilligenarbeit Nepal - Anne

 
Für 2 Monate ging es für mich nach Nepal, dem Dach der Welt, um dort mit Waisenkindern zu arbeiten.

Nach einem langen Flug musste ich am Flughafen leider feststellen, dass mein Gepäck den Weg noch nicht geschafft hatte. Die Betreuerin der Organisation in Nepal, die mich am Flughafen abholte, meinte nur, dass ich mir keine Sorgen machen brauche, da es schon wieder auftauchen wird. Und so war es 3 Tage später auch. Wie in dieser Situation, so fühlte ich mich in der gesamten Zeit durchweg herzlich aufgenommen und stets gut betreut. Gerade mit den Betreuern der Organisation war man in ständigem Kontakt, egal ob es Probleme gab oder nicht.

In der Einführungswoche lernten ich und die andern zwei Volontäre viel über Kultur, Sprache, Essen, Hygiene und Verhaltensweisen in Nepal. Außerdem wurden wir immer sicherer im Umgang mit Bussen (wenn man glaubt, der Bus ist voll, passen immer noch mindestens 4 Nepalesen hinein ;) ), der Gegend und den Einheimischen, die alle unglaublich nett und offen sind. Man sollte sich schnell daran gewöhnen, wie ein Prominenter ständig angesprochen zu werden ;)

Nach der ersten Woche ging es für mich 3 Wochen nach Patan in eine Waisenhaus und dann 4 Wochen nach Pokhara in ein anderes. In beiden Häusern fühlte ich mich sehr wohl. Die Unterkünfte waren stets angemessen, von Dhal Bhat hab ich immer noch nicht genug (es war auch das erste, was ich Zuhause gekocht habe :D) und die Kinder sind so unbeschreiblich toll. Auch wenn sie manchmal eine traurige Vergangenheit haben, sind sie alle fröhlich und für ihr Alter sehr selbstständig. Manchmal habe ich ganz vergessen, dass es noch Kinder waren. Alle sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich freue mich schon auf meinen nächsten Besuch.
Mein schönster Moment war, als der Jüngste (gerade mal 3 Jahre), der noch kein Wort Englisch konnte, zu mir „Thank you“ sagte.

Neben der Arbeit im Heim hatte ich genug Freizeit, um das Land, meistens auch mit anderen Volontären, zu erkunden. Gerade Pokhara ist wunderschön, mit dem Fewa See und den Bergen. Da ich in der Regenzeit ankam, veränderte sich die Natur immer mehr. Wo vorher Straßen oder Wege waren, waren nun Bäche und Wasserfälle. Aber meistens hatte ich Glück mit dem Wetter, weshalb ich stets zwischen Sonnenbrand und nassen Schuhen wechselte. In Pokhara sollte man auf jeden Fall paragliden. Wo sonst hat man ein so tolles Panorama?

Die Entscheidung nach Nepal zu gehen und dort Freiwilligenarbeit zu leisten, war eine der besten in meinem Leben.

Ich habe zahlreiche tolle Eindrücke gewonnen, viele nette und beeindruckende Menschen getroffen und neue Freunde gewonnen. Es war mit Sicherheit nicht meine letzte Reise zum Dach der Welt und ich kann nur jedem empfehlen, der überlegt, sich dieses Land als Ziel auszusuchen, dieses Erlebnis zu wagen!



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