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Unsere Kambodscha-Reportage auf
 

Freiwilligenarbeit Namibia - Niels

Ich habe insgesamt 12 Wochen im Kinderheim und Rehabilitationszentrum im Township Katutura gearbeitet und ich muss sagen, dass diese Zeit eine sehr beeindruckende und prägende Zeit für mich war. Sowohl die Arbeit mit den Kindern und anderen Menschen, als auch das Land an sich mit seinen wunderschönen Landschaften und Orten hinterlässt Spuren und verändert einen im Denken und Handeln, weshalb ich im Nachhinein sagen kann, dass ich sehr froh bin diese Entscheidung getroffen zu haben.

Sowohl vor der Reise als auch bei der Ankunft und dem Transport zur Unterkunft gab es keine Probleme und ich konnte erst einmal ankommen und mich gut zurechtfinden. Untergebracht war ich im Paradise Garden Backpackers, von dem ich dann immer täglich mit dem Taxi für umgerechnet 70ct pro Fahrt zur Arbeit im Projekt gefahren bin.

Ich war froh, dass ich direkt am ersten Tag meinen Arbeitskollegen kennengelernt hab, da er auch im selben Hostel untergebracht war wie ich. Mit ihm habe ich mich direkt angefreundet und vieles mit ihm zusammen gemacht, da er auch über den gleichen Zeitraum in Namibia war. Mit ihm zusammen fiel mir der Einstieg in die Arbeit deutlich leichter und ich war sehr gelassen. Wir wurden gut herumgeführt und auch bei der Vereinbarung des Arbeitsvertrages waren wir sehr überrascht wie gelassen doch alle sind, vor allem bei den Arbeitszeiten. Wir arbeiteten nämlich Montags bis Mittwochs mit den älteren Grundschulkindern von 14 Uhr bis 17 Uhr und halfen ihnen mit Hausaufgaben Schulprojekten oder hatten einfach nur Spaß mit ihnen und spielten zusammen. Donnerstag und Freitags arbeiteten wir morgens von 8 Uhr bis 12 Uhr im Babyhaus mit Kindergarten- und Vorschulkindern sogar mit einigen Säuglingen. Mit ihnen spielte man sehr viel und half bei kleinen Problemen zum Beispiel aufs Klo gehen, Windeln wechseln oder beim Essen helfen. Man versuchte die Kinder sowohl zu erziehen und ihnen pädagogisch wertvolle Tipps zu geben aber auch einfach Zuwendung, Liebe und Aufmerksamkeit geben, da sie dort kaum ältere Bezugspersonen haben und solche simplen Sachen wie Liebe viel zu wenig bekommen.

Allerdings hatten wir doch einige Schwierigkeiten uns einzufinden, da keine der dort arbeitenden Mütter uns nie wirklich unsere Aufgaben gesagt hat, sodass wir alles aus Eigeninitiative machen mussten und manchmal sogar auch kleine Kinder fragen mussten wo wir etwas spezielles finden konnten, da wir gefühlt nie wirklich Kontakt zu den Müttern hatten. So kauften wir den Kindern mal Stifte und ein Malbuch oder auch ein einfaches Puzzle mit dem man Körperteile und Organe lernen konnte. Wir mussten uns alles selber erarbeiten und waren immer auf uns allein gestellt was ich schade fand, da wir deutlich besser helfen hätten können, wenn wir eine vernünftige Arbeitseinweisung bekommen hätten. Doch auch so hat die Arbeit einem sehr viel Spaß gemacht, da die Arbeit mit den Kindern einen immer wieder aufmuntert, auch wenn es doch sehr viele Tage gab an denen wir ausgepowert und erschöpft wieder in unserer Unterkunft ankamen.

In seiner freien Zeit kann man, verglichen zu Deutschland, nicht ganz so viel machen, da Windhoek an sich nicht ganz so viel bietet. Es gibt ein paar wenige Clubs die man mal besuchen kann oder euch einige Restaurants und Bars, in denen man für günstig Geld etwas leckeres zu Essen und zu Trinken bekommt. Auch einige größere Shoppingcenter kann man besuchen, sowie Dienstags am Kinotag für grob 2 Euro einen Film schauen. Aber auch dort hatte man trotzdem eine sehr schöne Zeit, weil man viele verschiedene und interessante Leute kennengelernt hat und man immer sehr viel Spaß bei gemeinsamen Aktionen hatte, zum Beispiel ein Grillabend.

Zum Glück war ich meine 12 Wochen nicht nur in der Hauptstadt, sondern habe auch viel vom Land an sich gesehen. Uns wurde von der Projektleitung auch direkt am ersten Tag gesagt, dass wir viele Orte vom Land sehen sollten und es auch kein Problem wäre mal ein oder zwei Tage frei zu haben für ein verlängertes Wochenende an einem schönen Ort. So kam es, dass unser erster Trip in den Norden zum Etoscha Nationalpark hatten, wo wir an drei Tagen viel Tiere und wunderschöne Landschaften gesehen haben. Unser zweite Ausflug führte uns an die Küstenstadt Swakopsmund, in der wir eine Dünentour gemacht haben und am Atlantik entspannt haben. Zuletzt haben wir uns mit zwei Freundinnen, die wir auch im Backpacker kennengelernt haben, ein Auto gemietet und sind in den Süden an die Küstenstadt Lüderitz gefahren haben dort eine Bootstour gemacht, sowie die Geisterstadt Kolmanskop besucht. Zurück sind wir dann quer durch die Wüste gefahren und haben den Ort Sossusvlei besucht, der mitten in der Wüste umringt von riesigen Sanddünen liegt. Definitiv ein must-see in Namibia. Wir kamen während unserer Reise oft zum lachen und noch häufiger zum staunen, nicht nur durch die sehr beeindruckende Landschaft an sich sondern auch durch den sternenklaren Nachthimmel, den wir während unserer Nachtfahrt sehen konnte.

Zusammengefasst hat Namibia landschaftlich einiges zu bieten und und ich habe immer noch nicht alles gesehen, was ich noch gerne sehen wollte. Aber so ist Namibia ein sehr schönes, einsames Fleckchen auf der Erde und zum Glück noch nicht so touristenüberlaufen, wie andere Orte.

So kann ich aber jedem jungen Menschen empfehlen eine Reise wie diese einmal mitgemacht zu haben, nicht nur um mal aus der Blase in der man in Europa lebt herauszukommen, sondern auch damit man über sich selbst mehr herausfindet und im Charakter wächst. Man sollte allerdings für alles offen sein und sich auch mal auf Risiken einlassen, denn so entstehen richtige Abenteuer und prägende Erlebnisse.


Unsere Bewertungen auf Google (4,4 von 5⭐) und facebook (4,8 von 5⭐)


For ALL European citizens!
Unsere Kambodscha-Reportage auf
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Gültig für das Programm inkl. 1 Übernachtung in Kapstadt sowie inkl. Orientierungswoche in Kapstadt und für das Programm inkl. 1 Übernachtung in Windhoek sowie inkl. Einführungstage in Windhoek. Der Rabatt wird auf der Rechnung abgezogen.