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Freiwilligenarbeit Namibia - Johanna

 


Wenn man die Arbeit mit Tieren liebt und sich nicht davor scheut, sich dreckig zu machen, 
ist man auf der Farm 45min von Windhoek genau richtig. 


Es wird einem viel Abwechslung geboten, es ist spannend und auch lehrreich. 
Man verbringt seine Zeit dort mit ca. 60 anderen Volontären aus aller Welt. Entweder schläft man in einem Zimmer mit 2-3 Zimmergenossen/-innen oder in einem großen Zelt mit einem/-r Zimmergenossen/-in. Die Entscheidung wo man schläft liegt nicht bei einem selbst, allerdings bieten Zelt und Zimmer Vorteile aber natürlich auch Nachteile. Doch aus Erfahrung weiß ich, dass beides sehr angenehm sein kann. 


Der Arbeitstag beginnt mit Frühstück von 7:00 bis 8:00 Uhr, Mittagspause ist von 12:30 bis 14:30 Uhr und der Tag endet um ca. 17:00 Uhr. 
Die verschiedenen Aktivitäten werden in einem rotierenden Plan dargestellt. Alle Freiwilligen werden in Gruppen von 4-5 Leuten eingeteilt und diese Gruppen durchlaufen den Plan. Dabei wird drauf geachtet, dass alle Aktivitäten gut vermischt sind.

Zum einen gibt es die direkte Arbeit mit den Tieren, sei es „Baboon Walk“ oder „Cheetah Cub Walk“, zum anderen gibt es auch körperliche Arbeit wie „Project work“, bei dem man öfters Gehege auf- oder abbauen muss und „Enclosure cleaning“. 
Natürlich muss man an einem Tag seines Plans auch das Futter für die Tiere vorbereiten.


An den Wochenenden hat man samstags nur eine Vormittagsaktivität und am Nachmittag gibt es Fun Activities mit allen Freiwilligen zusammen. Sonntags wird durch Zufall entschieden, wer arbeiten muss (Tiere füttern für max. 30min.) und wer frei hat. 
Außerdem gibt es die Möglichkeit am Sonntag für umgerechnet ungefähr 10€ nach Windhoek zu fahren oder ein „Lodge Lunch“ zu buchen, bei dem man vormittags zum Lodge fährt, um sich dort am köstlichen Buffet zu bedienen und den ganzen Tag mit WLAN am Pool liegen. 
Das Internet auf der Farm ist beschränkt. An den meisten Plätzen empfängt man schwaches Signal, doch gibt es einen Punkt wo man meistens sehr guten Empfang hat. Eine namibische Sim Karte ist zu empfehlen. Außerdem gibt es eine Bar direkt auf der Farm, wo man allmögliche Knabbereien und Getränke kaufen kann, sowie z.B. Guthaben für die Sim Karte.


Wenn man auch andere Teile Namibias sehen möchte, ist das kein Problem! Es gibt verschiedene Angebote, die man buchen kann. Zum Beispiel gibt es drei Forschungsgebiete: das Forschungscamp, -basis (südlich von dem Projekt) und die -station (nördlich von dem Projekt), außerdem kann man auch drei bis sechstägige Safaris buchen, in verschiedenen Gebieten. Wenn man für längere Zeit dort ist, sollte man meiner Meinung nach auf jeden Fall in mindestens ein Forschungsgebiet fahren.


Wenn man im namibischen Frühling die Farm besucht, muss man für kalt und warm gewappnet sein. Morgens, abends und in der Nacht ist es noch sehr kalt, man braucht auf jeden fall lange Sachen. Am Tag wird es dann sehr warm und man sollte sich kurze Sachen einpacken. Das Wichtigste ist, dass einem die Klamotten, die man mitnimmt, nicht zu sehr am Herzen liegen. Bei mindestens der Hälfte der Aktivitäten macht man sich schmutzig und gelegentlich bleiben die Sachen auch nicht ganz heil (bestes Bsp sind die Paviane, die mit aller Kraft versuchen einen Knopf oder ähnliches abzureißen). 
In der Sommerzeit kommen viele Weisen-Affenbabys auf der Farm an, um die sich dann die Freiwilligen kümmern können. 
Auf jeden Fall ein Highlight meiner Zeit, ist die Nacht in der ich auf ein Pavianbaby aufpassen durfte und es bei mir in meinem Bett geschlafen hat.

Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man auf jeden Fall so lange wie möglich bleiben, da man sich erstmal an so einiges gewöhnen muss und um alles mitzuerleben. Oft werden die Aktivitäten oder Reihenfolge dieser geändert und somit wird es schwerer alles mitzubekommen, wenn man nur für eine kurze Zeit da ist. 
Und was auch ich anfangs gedacht habe – dass es nach ein paar Wochen langweilig werden könnte, ist falsch. Man erlebt immer wieder neue Sachen, es passieren oft spannende Dinge, wie zum Beispiel einem Leoparden GPS anlegen oder ein Tier abholen und die Aktivitäten sind nie gleich. 



Ich kann das Projekt auf jeden Fall empfehlen. Es war ein einmaliges Erlebnis, was ich nie vergessen werde. Ab und zu gab es die ein oder anderen Schwierigkeiten, doch daran erinnert man sich am Ende nicht mehr, sondern hat nur noch die vielen guten und perfekten Dinge im Kopf!


Ich war für 12 Wochen da und bereue keinen Tag! ☺


Johanna



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