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Freiwilligenarbeit Namibia - Denise

 

Kurzer Erfahrungsbericht über Namibia von Denise

Ich habe einen Monat im Wildlife Sanctuary verbracht und es war eine der tollsten Erfahrungen, die ich je gemacht habe.

Ich wollte nach dem stressigen Abi was ganz anderes erleben und das habe ich:
Auf der „Farm“ arbeitete ich mit 40 bis zu 60 anderen Freiwilligen aus aller Welt (Deutschland war aber am Meisten vertreten ;D) zusammen. Jeden Tag wird man in Gruppen für den Vormittag und den Nachmittag in Aktivitäten eingeteilt, eine davon war Food Prep, also Essenszubereitung für die Farmtiere: Geparden, kleine Affen, Paviane (sowohl für die kleinen Babys, die mit Flaschen gefüttert werden, als auch für die großen), Warzenschweine, Stachelschweine, Meerkatzen, Hartebeests, Kudus, Wildhunde, Luchse,… In den Landgebieten gab es auch Oryxe, Leoparden, Zebras, Giraffen und ganz viele Antilopen, die man häufig zu Forschungszwecken zählen soll und dabei durch die Gebiete fährt oder läuft. Dabei lernt man sehr viel über die namibianische Tierwelt.

Meine Lieblingsaktivität war der Baboon Walk, bei dem du mit Pavianen bis zu vier Jahren auf einen Spaziergang gehst. Zwar ist es sehr wahrscheinlich dabei angepinkelt und angekotet zu werden, aber das ist es wert, wenn du dafür mit den Pavianen spielen kannst, sie auf dir herum klettern und die Babys auch mal ein Nickerchen in deinem T-shirt machen.

Beim Cheetah Cup Walk macht man mit kleinen, noch sehr verspielten Geparden Ausflüge in die Natur und beim Carnivore Feed füttert man Löwen, Geparden und Leoparden in ihren Gehegen mit Pferdefleisch. Daneben gibt es noch notwendige Aktivitäten wie das Sauber machen von Gehegen, was zu meiner Verwunderung mehr Spaß gemacht hat als erwartet.

Abends saßen wir alle im „Lapa“ an einer Feuerstelle, aßen zusammen, redeten viel und spielten Karten. Ich muss sagen, es ist schwer dort keinen Anschluss zu finden, weil die meisten Freiwilligen so aufgeschlossen sind und man herzlich in die Gemeinschaft aufgenommen wird. Du wirst aber abends so müde sein von der ganzen Arbeit, dass du spätestens um neun im Bett liegst.

Ich empfehle niemanden Freiwilligenarbeit, der nicht willig ist hart zu arbeiten, denn so Leute gab es dort auch genüge, und das ist einfach nur nervig für die Freiwilligen, die arbeiten wollen. Seid euch bewusst, dass ihr dort dreckig werdet, dass ihr nicht immer warmes Wasser und Empfang habt und in einem vier Zimmer Raum oder zwei- Mann Zelt schlaft.

Aber für die, die das nicht stört: Ihr werdet diese Zeit nicht mehr vergessen und ihr werdet noch euren Enkeln davon erzählen.


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