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Freiwilligenarbeit Namibia - Sarah

 
PFERDEPROJEKT AM GAMSBERG
Unterkunft und Projektarbeit

• Die Unterkunft ist sehr schön! Man bekommt ein eigenes Zimmer mit Bad/Dusche. Auf ner Farm ist es nie perfekt sauber, aber das kann ja jeder selber entscheiden, wie sauber man sein Zimmer hält ;-)
• Strom gibt es immer nur abends ab 18:00 Uhr, da der Strom mit einem Generater betrieben wird und dies tagsüber nicht nötig ist, man ist ja eh im Stall bei den Pferden.
• Warmes Wasser wird dort mit Feuer gemacht und von den Arbeitern für eine Stunde am Tag betrieben, aber auch daran gewöhnt man sich sehr schnell.
• Die Farm ist wunderschön und bietet viel, um die Landschaft und das leben dort in vollen Zügen zu genießen.
• Das ist grandios! Die Besitzer kochen selbst und es ist immer ein Genuss gewesen.
• Die nächste Stadt ist Windhoek, diese ist 110 km entfernt, man befindet sich also mitten im Nichts und genau dies macht das Leben auf dieser Farm wunderschön! Einfach mal abschalten ☺
• Die Projektarbeit mit den Pferden ist wirklich sehr schön! Man lernt sehr viel und bekommt ein unglaubliches Feedback von den Pferden.
• Es ist wichtig eine gewisse Erfahrung im Umgang mit Pferden mitzubringen, jedoch offen für neues in diesem Umgang zu sein. Das Training ist ein anderes als in Deutschland, doch meiner Meinung nach sehr effektiv und viel auf die Kommunikation zwischen Mensch und Pferd ausgerichtet.
• Schön ist es auch Geduld und Ruhe mitzubringen, was man jedoch schnell dort lernt ☺

Organisation und Betreuung

An die Organisation und Betreuung auf der Farm muss man sich schnell gewöhnen und sich recht zügig einfügen. Man ist sehr schnell auf sich allein gestellt, was für den einen schön jedoch für den anderen nicht so gut ist.

Selbstverständlich wird man die erste Zeit gut an die Hand genommen und die Arbeit dort mit den Pferden erklärt. Daraufhin sollte man jedoch in der Lage sein, selbstständig mit den Pferden ins Training gehen. Rosi hat jedoch immer ein offenes Ohr und eine helfende Hand, wenn man Fragen in der Arbeit mit den Pferden hat. Sie hilft gerne mit Rat und Tat weiter.

Rosi und Winston, die Farmbesitzer, sind an sich sehr freundliche und ruhige Persönlichkeiten und immer darauf bedacht, dass die Arbeit mit den Pferden gut läuft. Dabei kommt leider manchmal das persönliche Interesse der Volunteers zu kurz. Regeln werden leider sehr schnell geändert und von heute auf morgen neu gestaltet. So wie jeder Mensch, haben auch die zwei ihre Eigenarten, Offenheit und Toleranz für einander sollte man mitbringen.

Ich denke, man braucht einfach eine gewisse Zeit um sich dort einzuleben. Wenn man dies gut überstanden hat und “weiß wie der Hase dort läuft” wird dies eine unvergesslich schöne Zeit mit den Pferden, und darauf kommt es ja an ;-)

Was sollte man auf jeden Fall vor Ort erleben?

An den Wochenenden ist es auf jeden Fall ratsam mal nach Windhoek und/oder Swakopmund zu fahren und dort das Wochenende zu verbringen. Lohnt sich ☺

Dann müsst ihr auf jeden Fall “MamaTemba” mitnehmen. Dies ist ein Farmeigener Campingplatz, die Ruhe ist einzigartig dort.
Schön ist auch den Kontakt zu den Nachbarn herzustellen, so kommt man mal raus und lernt mehr über das Farmleben :-)

Was hast du an den Wochenenden gemacht?

An den Wochenenden ist es schön die größeren Städte zu erkunden und zu den Nachbarn zu fahren oder auch zu reiten ;-) Auch sehr schön sind längere Ausritte, für die man an den Wochenenden genügend Zeit hat.
Samstagvormittag ist auf der Farm noch ein halber Arbeitstag, dort werden die Reitsachen geputzt und gesäubert. Wenn man jedoch ein langes Wochenende in Windhoek oder so geplant hat, kann man immer mit Rosi und Winston sprechen, dass man den Samstag frei bekommt ;-)

Gibt es etwas, das man mitnehmen sollte?

Mitnehmen sollte man auf jeden Fall die unglaublich tolle Arbeit mit den Pferden. Man lernt dort wirklich viel über das trainieren junger/wilder Pferde. Die Landschaft ist atemberaubend dort. Also schwingt euch so oft wie möglich auf eure Pferde und genießt die Natur ☺
Eventuell so
llte man sich am Ende des Aufenthaltes einen 4x4 mieten und noch ein bisschen das Land auf eigene Faust erkunden. Namibia bietet sehr viel für Naturliebhaber und Entdecker der Landschaft.

„Kulturschock“?!

Natürlich ist das Leben dort ein ganz anderes. Was jedoch nicht schlecht sein muss, im Gegenteil, das Leben auf einer Farm kann wunderbar sein, wenn man sich darauf einlassen kann und offen für Neues ist. Da die Besitzerin deutsch spricht, und in der Umgebung viele Deutsch-Afrikaner leben, ist es kein großer Kulturschock.

Dein Zielland und deine schönsten Erlebnisse dort

Mein Zielland war Namibia und was ich mit Namibia verbinde, ist die einzigartig tolle Landschaft dort. Ein großes Nichts, welches wunderschön ist. Einer meiner schönsten Erlebnisse waren die Fortschritte mit den Pferden und mit sich selber, vom Fohlen zum Reitpferd. Vom Lehrling zur Trainerin. Dieses Gefühl ist wirklich unbeschreiblich.

... und alles, was du sonst noch gerne an andere weitergeben möchtest :-)

Nochmal kurz Zusammengefasst ist es ratsam, offen für Neues zu sein und sich Zeit zu geben, um anzukommen. Kein Mensch ist perfekt ;-) Du solltest in der Lage sein selbstständig zu arbeiten und zu 100 % dich auf das Training mit den Pferden zu konzentrieren. Zuverlässigkeit und Flexibilität wird dort groß geschrieben, was im Nachhinein zu einem sehr schönen Miteinander auf der Farm führt.

Genieße die Natur und lasse einfach mal deine Seele baumeln und alle Sorgen in Deutschland.


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