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Freiwilligenarbeit Namibia - Elena

 

Hallo ich heiße Elena, bin 19 Jahre alt und habe 2 Monate in Namibia bei dem Wildlife Sanctuary bei Windhoek Freiwilligendienst geleistet. Es hat mir dort super gut gefallen, ich habe viele neue Erfahrungen sammeln dürfen und so viel aufregendes erlebt.

Ich werde diese Zeit nie vergessen!

Die atemberaubende Natur Namibias, die Tiere und die Menschen, all das ist mir so sehr ans Herz gewachsen, dass ich auf jeden Fall mal wieder dort hingehen werde.

Untergebracht war ich die ersten 4 Wochen in einem der Räume und dann im Zelt. Die Räume wie auch die Zelte sind richtig schön. Der einzige Nachteil an den Zelten ist, dass man diese tagsüber nicht betreten kann weil es sich dort aufheizt wie in einer Sauna :D Das hängt natürlich von der Jahreszeit ab. Während meines Aufenthaltes hatten wir des Öfteren kein Wasser in den Badezimmern da der Tank nicht funktioniert hat, oder es gab auch Tage an denen es nur kochend heißes oder eiskaltes Wasser zum Duschen gab. Aber auch daran hat man sich gewöhnt und mit so etwas sollte man in einem Land wie Afrika und vor allem auf einer Farm in der Savanne rechnen.

Die Arbeit ging um 8 los bis 13 Uhr. Dann hatten wir bis 14:30 Mittagspause und dann wieder bis ca 17 Uhr Arbeit. Es gibt je nachdem wie viele Freiwillige da sind, mehrere Gruppen. Als ich da war waren wir meistens 6 oder 7 Gruppen, in jeder Gruppe ungefähr 5 Personen. Die Gruppen wechseln durch wenn neue Freiwillige dazu kommen oder alte gehen. Es wird 7 Tage die Woche gearbeitet aber am Wochenende sind die Arbeitszeiten sowie die Arbeitsdauer und die Gruppenaufteilung anders als unter der Woche.

Jeden Tag wird jede Gruppe in verschiedene Aktivitäten eingeteilt also jeden Tag etwas anderes. Schön abwechslungsreich! Es gibt einiges zu tun: Das Futter für die Tiere zubereiten und Füttern, die Gehege sauber machen, Zäune reparieren, mit den Pavianen und Geparden spazieren gehen, Zeit mit manchen Tieren auf der Farm verbringen damit der Kontakt zum Menschen bestehen bleibt, Wildtiere zählen (auf dem Rücken der Pferde!) und Forschen. Das heißt Tiere orten, Spuren suchen und Kameras aufstellen um den Bestand der Wildtiere im Park im Auge zu behalten und mehr über sie herauszufinden.

Manchmal wurden wir Freiwilligen auch in der Schule gebraucht da es an Lehrern mangelte. So halfen wir den Kindern bei den Hausaufgaben und spielten mit ihnen. Jede der Arbeiten hat mir total gefallen, natürlich bevorzugt man so manche Aktivitäten aber ich war froh um jede Erfahrung! Das tollste auf der Farm ist wirklich rund um die Uhr mit den Tieren zu tun zu haben. Selbst Nachts kann man den Wildtieren lauschen oder die Nacht mit den Babypavianen verbringen. Wann hat man schon diese Gelegenheit?!

Zu der Farm gehören noch 2 weitere Orte weiter im Süden Namibias: Kanaan und Neuras. Dort ist man vor allem im Bereich Forschung der Wildtiere tätig. Wenn man länger als 3 Wochen auf der Farm ist dann sollte man unbedingt die Gelegenheit nutzen eines oder auch beide dieser Projekte mitzumachen! Ich war in Neuras und es hat mir echt gut gefallen. Man sieht eine nochmals völlig andere Seite Namibias und man kann sogar einen Tagesausflug zu den Dünen in Sossusvlei machen, was ein Abenteuer für sich ist. Wir haben die zweitgrößte Düne der Welt (Big Daddy) bestiegen. Natürlich anstrengend aber wunderschön!

Man kann noch viele weitere Touren von der Farm aus buchen, um etwas vom Land zu sehen, was man unbedingt auch tun sollte wenn man schonmal in Namibia ist. Ich habe eine 3 Tages Safari in Etosha gemacht. Es war der Wahnsinn Elefant, Naßhorn und Co in freier Wildbahn zu sehen!

Zum Schluss noch eine kleine Liste an Dingen die man unbedingt mitnehmen sollte: was man wirklich nicht vergessen sollte ist Sonnencreme, ich habe die Sonne am Anfang total unterschätzt und hatte starken Sonnenbrand! Auch Lippencreme ist sehr wichtig, die Lippen trocknen bei dem Klima ziemlich aus. Ebenfalls wichtig sind gute Schuhe, meine sind aufgrund des Sandes, Staubes und den Tieren sehr schnell kaputt gegangen. Viele Klamotten sind auch von Vorteil, da man seeehr dreckig wird und sich teilweise mehrmals täglich umziehen muss :D Es sollten Klamotten sein die einem nicht zu wichtig sind, da sie leicht kaputt gehen bei der Arbeit. Warme Anziehsachen nicht vergessen, es kann Nachts ziemlich kalt werden! Kamera ist ein absolutes Muss ;)

Meine Zeit in Namibia war unglaublich schön, ich habe so viel dazugelernt und viele neue Freunde gefunden, Menschen wie Tiere! Ich kann es jedem empfehlen der Tiere und Natur liebt, der bereit für neues und abenteuerliches ist und der Lust hat richtig mit anzupacken.

Dieses einzigartige Projekt in genau diesem wunderschönen Land zu wählen war eine der besten Entscheidungen in meinem Leben, es hätte nicht besser sein können!


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