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Freiwilligenarbeit Namibia - Martin

 
Bericht Namibia

Das Wildlife Projekt ist gut organisiert. Es gibt 6 Koordinatoren vor Ort, die einem mit Rat und Tat zur Seite stehen, aber auch der Manager, die Inhaberin und das Büro helfen einem bei jeder Angelegenheit. Die ersten Tage wird man mit Informationen überhäuft, aber nach 1-2 Wochen hat man sich an den Ablauf gewöhnt. Man kommt in Kontakt mit jedem Tier auf der Farm und hat auch mit den anderen Volontären und den Koordinatoren Spaß beim Sport am Wochenende oder am Abend ums Lagerfeuer. Wer Angst hat Fleisch zu schneiden und zu verfüttern, wird auch das nach wenigen Wochen ablegen.

Am Wochenende gibt es wenig zu tun, aber leider auch wenig Freizeitmöglichkeiten. Man kann diese Zeit für Tierinteraktionen nutzen oder um seine Wäsche zu waschen. Wer in das Projekt fährt, um etwas von Namibia zu sehen, ist dort nicht richtig. Aber wer für die Tierwelt dorthin fährt, ist goldrichtig. Die Unterkünfte sind einfach gehalten, aber beinhalten alles, was man braucht. 2-4 Betten, eine Lampe, die über Solarenergie läuft und einen Safe. Die Kabinen stehen 100-300m voneinander entfernt und mitten im der Steppe. Es können also auch mal Antilopen oder Gnus an der Kabine vorbeikommen.

Die Projektarbeit bietet ein breites Spektrum. Von Vorbereitung des Essens der Tiere und die anschließende Fütterung, über Tierinteraktionen, Spaziergänge mit Geparden oder Pavianen, bis hin zum assistieren bei der Touristenführung und der Suche nach den selbstständig jagenden Geparden ist alles dabei. Natürlich gibt es auch Farmarbeit, die das Holz sammeln für das Lagerfeuer oder reinigen der Tiergehege beinhaltet.

Ein Schlafsack wird nicht benötigt, wenn man nicht über die Wintermonate vor Ort fährt. Falls man bei ausgewählten Tieren übernachten möchte, gibt es vor Ort Schlafsäcke, die benutzt werden können.

Von der Kultur Namibias bekommt man wenig mit. Die Einheimischen laufen meist Barfuß und auch die Kirche jeden zweiten Sonntag ist besonders, aber mehr von der Kultur bekommt man nicht mit. In dem Projekt kann man mit 90 % der Tiere interagieren, teilweise auch ohne Koordinator, dafür mit 2 anderen Volontären.

Wer darüber nachdenkt, wie lange er dorthin gehen soll:
Man erlebt alles, was das Projekt zu bieten hat in 4-6 Wochen, aber auch wer länger bleiben will, erlebt immer etwas Neues. Es kommen oft neue Tiere auf die Farm, um die sich die Caretaker kümmern müssen und auch das ein oder andere Baby kann man zu Gesicht bekommen. Somit ist auch viel zu erleben, wenn man 12 Wochen bleiben möchte.

Ich habe meine Zeit dort sehr genossen und viele Freunde von der ganzen Welt gewonnen.


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