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Freiwilligenarbeit Mongolei - Sabrina

 

Bericht Mongolei

Angefangen hat alles mit einer Dirt-Road vom Flughafen zu meiner Gastfamilie. Das Straßen mehr als eine ausgefahrene Spur im Dreck sind, kommt nämlich eher im Stadtzentrum vor als sonst wo. Meine sechs Wochen in der Mongolei haben also ziemlich holprig und staubig begonnen.

Gar nicht staubig, dafür aber mit viel 70iger-Jahre Charme und eine riesigen Portion Freundlichkeit ging es bei meiner Gastfamilie zu. Zusammen mit Chimge und ihrer 14-jährigen Tochter habe ich eine kleine Wohnung im Süden von Ulaanbaatar bewohnt. Großartiges Plus an der Wohnung: wir hatten Wi-Fi und eine super heiße Dusche, die vor allem bei den kälter werdenden Temperaturen Anfang Oktober, nachdem ich im September schon den ersten Schnee gesehen hatte, ein Segen war.

In Ulaanbaatar habe ich an dem Teaching-Projekt teilgenommen und Schüler von der 2ten bis 11te Klasse an einer kleinen Schule im Norden der Stadt jeden Tag für einige Stunden unterrichtet. Von Internet bis zu Bastelpapier und einem Kopierer war die Schule bestens ausgerüstet, nur Englisch-Schulbücher gab es nicht, sodass ich in meiner Unterrichtsvorbereitung sehr frei war und auch äußerst kreativ werden konnte, wie bei verschiedenen Ausmalbildern für meine kleineren Schüler. Vor allem der Unterricht in der 2ten und 3ten Klasse hat mir unglaublichen Spaß gemacht. Man konnte richtig zu sehen, wie die Kleinen jeden Tag Fortschritte gemacht haben und angefangen haben auf Englisch vor sich hin zu plappern. Die älteren Schüler musste man schon Mal hin und wieder zur Ordnung rufen, dafür konnte man sich mit den meisten schon richtig unterhalten und spannende Diskussionen führen. Letztlich lässt sich nur sagen, dass ich mich in der Schule sehr wohl gefühlt habe. Auch wenn nur zwei Lehrer ein bisschen Englisch sprechen konnten und es schon mal häufiger Missverständnisse gab, so waren doch alle nett und unglaublich herzlich und man war immer ein Teil der Lehrerschaft, egal ob beim Schulausflug oder der Geburtstagsfeier der Direktorin.

An den Wochenende bin ich viel mit drei mongolischen Studentinnen durch die Stadt gezogen, habe mir Sehenswürdigkeiten wie den Sukhbaartar Square, das Gandan Kloster und den Zaisan Hill angesehen oder hab mich mit den Mädels in irgendeinem Café verquatscht. Einige Male habe ich ich es aus der Stadt raus geschafft und konnte wenigstens einen kleinen Teil der Countryside direkt um Ulaanbaatar herum sehen. Zusammen mit Sete, dem Koordinator von New Choice, war ich in Terelj Nationalpark, hab am Tuul gepicknickt, Pferde-Wettkämpfe gesehen und die Ruinen des Manzushir Klosters besucht. Mit der Schule war ich am Tsetsee Gun wandern und hab einen Tag außerhalb der Stadt mit den Schülern beim Volleyball und Fußball spielen verbracht.

Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass die sechs Wochen in der Mongolei viel zu schnell vorbei gegangen sind und ich nicht unbedingt die staubigen Straßen, dafür umso mehr die Leute und unfassbare Landschaft außerhalb von Ulaanbaatar vermissen werde. Die Mongolei ist ein sehr kontrastreiches Land und immer eine Reise wert. Es war eine unglaubliche Erfahrung mit vielen Highlights und jeder Menge schöner Erinnerungen an einen farbenfrohen und ereignisreichen Herbst in Ulaanbaatar.



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