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Mai
  • 24. Juni, 16 Uhr, Online-Infoveranstaltung

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Freiwilligenarbeit Madagaskar - Jana

Teaching Project in Mahajanga, Madagaskar

Nachdem ich die Schule beendet hatte war mir klar: Ich will ins Ausland! Doch was machen? Es gibt zahllose Möglichkeiten ins Ausland zu reisen und sinnvolle Tätigkeiten zu verrichten- wie also entscheiden?

Ich habe mich mit zwei meiner Freundinnen zusammengesetzt und überlegt wo man hin könnte und schnell haben wir uns entschieden, zusammen für einige Zeit an einen Ort zu verreisen, der außergewöhnlich und weit weg ist- was ganz neues kennenlernen. Wir wollten alle gerne ein Freiwilligenprojekt machen, um anderen Menschen zu helfen und hatten verschiedene Zielländer zur Auswahl. Letztlich haben wir uns für Madagaskar entschieden, weil es sich dabei um ein exotisches und noch touristisch unberührtes Land handelt und die Projekte durchaus ansprechend waren.

Der Flug und die Busreise sind alles in allem gut verlaufen, auch wenn man sich anfangs über die gewöhnungsbedürftige Busfahrt Gedanken gemacht hat (Gepäck auf dem Dach verstaut und ein ziemlich rasanter Fahrstil der Madagassen). Als wir nach der Busfahrt abends endlich im Center angekommen waren und herzlich von unserem Koordinator, den Mitarbeitern und Freiwilligen begrüßt wurden, mussten wir erst einmal über unsere Unterkunft staunen, wir hatten keine so schöne und luxuriöse Unterkunft erwartet!

Zu unserer Ankunftszeit waren nur zwei Freiwillige im Center, das hat sich aber regelmäßig geändert (es waren immer zwischen 2-8 Freiwillige, die zur selben Zeit da waren wie wir). Zu unserem Glück waren zwei der anderen Freiwilligen über fast genau den gleichen Zeitraum wie wir da und wir wurden sehr gute Freunde, die auch weiterhin Kontakt zueinander halten. Man lernt die anderen sehr gut kennen, wenn man ein paar Wochen zusammen wohnt und auch an den Wochenenden normalerweise immer zusammen unterwegs ist.

Schnell hatte man das Gefühl, wirklich zuhause zu sein, wir konnten uns in unser Zimmer zurückziehen, wenn wir mal Zeit für uns brauchten (wir waren alleine oder zu zweit in einem Zimmer, je nachdem wie viele Freiwillige gerade da waren) oder haben uns mit den anderen zusammengesetzt, geredet oder Spiele gespielt. An den Wochenenden waren wir viel unterwegs, unter anderem an Stränden, in einem Nationalpark, in Grotten, sind Essen gegangen oder haben Kanufahrten gemacht. Vor allem an den Wochenenden haben wir viel von der Natur gesehen und wahnsinnig viele unvergessliche Momente gehabt.

Wir sind drei Monate (von September bis Dezember) in Madagaskar gewesen und haben drei verschiedene Projekte gemacht, das Kindergarten-/Schulprojekt, Renovierungsprojekt und Lemuren Projekt für je vier bzw. drei Wochen gemacht. Ich erzähle etwas von dem Kindergarten-/ Schulprojekt.
In unserer zweiten Woche in Madagaskar fing Projekt an, welches in einem der SOS Kinderdörfer stattfand. Die Wochen waren etwas unorganisiert, da wegen der derzeitigen Ferien kein regulärer Unterricht stattfand und viele Schulen anschließend zur Prävention wegen der Pest geschlossen waren. Wir hatten trotz allem ausreichend zutun und wahnsinnig viel Spaß. Gleich am ersten Tag erkannten wir, wie sehr sich die Kinder und auch die Lehrer gefreut haben, dass wir da waren, wir wurden bis zum letzten Tag freudig von den Kindern empfangen, indem diese auf uns zuliefen und uns (am liebsten alle gleichzeitig) umarmen wollten.

Unter anderem haben wir auch den Lehrern Englisch beigebracht, was im Prinzip noch mehr Spaß gemacht hat, als den Kindern etwas beizubringen, denn die Lehrer konnten besser zuhören, mehrere Fragen stellen und haben sich auch außerhalb des Unterrichts mit unserem Lehrstoff beschäftigt.
Etwas schwierig an dem Projekt war allerdings der erste Unterricht, denn wir wurden vor die Klasse gestellt und sollten „einfach mal machen“. Zwar hatten wir ein Heft mit zu bearbeitenden Themen bekommen, nur wussten wir anfangs nicht wie viel wir für eine Stunde vorbereiten mussten, dafür hat man jedoch schnell ein Gefühl bekommen.
Ein weiteres Problem war ganz zu Anfang, dass in meiner Klasse Kinder im Alter von 6-11 Jahren waren, welche hauptsächlich madagassisch sprachen und so wie ich auch nur bruchstückhaftes Französisch. Nach ein paar Stunden in der Klasse hat man sich aber mit Gestik und Mimik, sowie Bildern gut helfen können.

Im Nachhinein würde ich sagen, mit diesem Projekt haben wir den Menschen dort am meisten geholfen und obwohl so viele Kinder auf mal auch anstrengend werden konnten, hat es mir sehr gefallen und war für mich eine unvergessliche Erfahrung. Generell ins Ausland zu gehen war eine der besten Entscheidungen meines Lebens und würde es jedem empfehlen, der dazu Zeit hat!


Unsere Bewertungen auf Google (4,4 von 5⭐) und facebook (4,8 von 5⭐)


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Wir haben eine tolle Aktion für euch!🎉🎉🎉

Melde dich zwischen dem 15. November 2018 und 15. Mai 2019 für einen Freiwilligenaufenthalt in Südafrika oder Namibia an und spare 100€ von der Programmgebühr.

Gültig für das Programm inkl. 1 Übernachtung in Kapstadt sowie inkl. Orientierungswoche in Kapstadt und für das Programm inkl. 1 Übernachtung in Windhoek sowie inkl. Einführungstage in Windhoek. Der Rabatt wird auf der Rechnung abgezogen.