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Unsere Kambodscha-Reportage auf
 

Freiwilligenarbeit Madagaskar - Kim-Isabelle

Lemurenprojekt Mahajanga, Madagaskar

Vor dem Studium noch mal eine Weile ins Ausland zu gehen war für mich eine entschiedene Sache. Nur wohin wollte ich gehen? Exotisch und möglichst untouristisch sollte es sein. Am besten auf einem Kontinent, den ich noch nie besucht hatte, also Asien, Afrika, Ozeanien oder Südamerika. Damit ist die Auswahl an Freiwilligenprojekten immer noch riesig. Da ich zum einen ein Umwelt- bzw. Tierprojekt suchte und zum anderen als Vegetarier bei der Länderwahl doch ein paar Einschränkungen hatte, konnte ich mich endlich für Madagaskar entscheiden. Das Land wo der Pfeffer wächst, wo es noch die Pest gibt und der Großteil der Bevölkerung von weniger als 30€ im Monat lebt. Aber auch das Land, das eine einzigartige Fusion aus Afrika und Asien ist, in dem es die meisten endemischen Tier- und Pflanzenarten gibt und welches sowohl Regenwald, als auch Savannenlandschaft, Trockenwälder, Wüsten und Traumstrände vorweist.

Madagaskar ist sicherlich eines der exotischsten Reiseländer. Vor der Reise trifft man schon auf einige Hürden, vor allem die medizinische Vorsorge, der Flug und das Visum bedürfen einiges an Organisation (zum Glück war mir Auszeit Weltweit immer ein hilfreicher Ansprechpartner). Doch im August ging es dann endlich los. 7 Wochen wollte ich in Mahajanga, gelegen im Nordwesten der Insel, in einem Lemurenprojekt mithelfen. Nachdem aufgrund von Flugausfällen und verlorengegangenen Koffern die Anreise noch abenteuerlicher wurde, als sie sowieso schon war, kam ich endlich im Freiwilligencenter an. Das Haus dort war wirklich toll und im Vergleich zum Lebensstandard der meisten Madagassen lebten wir im absoluten Luxus. Auch an die kalte Dusche, den vielen Reis (wobei unser Reiskonsum zum Ende des Projektes immer weiter reduziert wurde) und das heiße Klima gewöhnte ich mich schnell.

Die Einführungswoche hat viel Spaß gemacht und war eine gute Mischung aus Kultur, Natur und einfach Urlaub. Gerade der Sprachunterricht und die Begegnungen mit der Lokalbevölkerung hat uns geholfen, die Situation der Menschen besser zu verstehen und ein einfaches „Salama“ („Hallo“) zaubert den Madagassen immer ein Lächeln aufs Gesicht.

Das Lemurenprojekt fand in einem Ecopark statt. Dort werden Lemuren, die illegal aus der Natur entfernt wurden und als Haustiere gehalten bzw. auch leider misshandelt wurden, nach Möglichkeit rehabilitiert. Zudem wird Besuchern die Wichtigkeit des Natur- und Tierschutzes in Madagaskars vermittelt. Zu den Aufgaben der Freiwilligen gehörte vor allem das Vorbereiten des Futters, also Obst und Gemüse, und das Mithelfen bei der Fütterung der Lemuren. Die Tiere sind nicht nur putzig, sie haben auch alle einen eigenen Charakter und machten daher die Fütterung jeden Tag interessant.

Ich habe mich in Mahajanga sehr wohl und auch sicher gefühlt, da es dort nur geringe Kriminalität auf den Straßen gibt. Viele Dinge kommen einem in Madagaskar erst einmal befremdlich vor, vor allem was den Transport angeht, das Essen (also die Vorliebe für Reis, selbst zum Frühstück), die sogenannten Fadys (traditionell bedingte, meist ortsgebundene Verbote), dass immer jemand irgendwo sehr laut Musik hört oder einfach auch die allgegenwärtige Armut. Man gewöhnt sich jedoch schnell daran, wobei hier vor allem auch die Freundlichkeit und das entspannte Gemüt der Madagassen sowie die gute Betreuung durch den Local Coordinator vor Ort geholfen haben. Allgemein sind mir die Angestellten des Freiwilligencenters sehr ans Herz gewachsen, da die Atmosphäre dort willkommen und familiär war. Auch das Zusammenleben mit anderen Freiwilligen aus Deutschland, Mauritius, China, Schweden und England war eine tolle Erfahrung.

An den Wochenenden hatten wir die Möglichkeit zahlreiche Naturschauplätze und Traumstrände zu besuchen. Unter anderem haben wir einen Tag im Ankarafantsika Nationalpark verbracht, sind barfuß (Schuhe waren dort fady) in dunklen Höhlen oder an Lianen herumgeklettert, oder haben eine Bootstour auf das Meer gemacht, um die Wale zu sehen. Natürlich haben wir auch viel Zeit an den weißen Sandstränden verbracht und uns im Meer abgekühlt.

Meine Zeit in Madagaskar war wirklich ganz besonders und wird mir für immer in Erinnerung bleiben. Nicht nur die Natur, für die ich eigentlich dorthin gereist bin, sondern vor allem die Menschen dort haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen und Lust auf mehr gemacht. Eines Tages werde ich auf jeden Fall dorthin zurückreisen, um den Rest dieser traumhaften Insel zu erkunden!


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