Werde Pionier> >>>Werde Pionier! <<<
Vorbereitungsseminare For ALL European citizens!
Katalog anfordern
Telefon: 0221 67780490
Mail: info@auszeit-weltweit.de


Freiwilligenarbeit Kenia - Lisa

 

Ich war für 4 Wochen in Kibera in Kenia, an einer Schule für HIV/AIDS Weisen, was bedeutet, dass alle der Kinder in gewissem Maßen von AIDS betroffen sind. Manche Kinder haben noch 1 Elternteil, andere gar keins mehr und 5 Kinder sind selber HIV positiv.

Meine Erfahrungen waren super und ich würde es jederzeit wieder machen. Die Gastfamilie war super nett, man fühlte sich super aufgenommen und Willkommen und lebte wirklich mit der Familie zusammen. Alle in der Familie waren interessiert, oft waren Verwandte und Bekannte da, die auch sehr interessiert, hilfsbereit und freundlich waren. Das Haus war gut ausgestattet mit Badezimmer, Internet etc. und das Essen war auch gut, abwechslungsreich und nicht immer traditionell. Insgesamt waren wir 3 Freiwillige bei der Familie und zwischendurch auch mal der ein oder andere für ein paar Tage, was super war, da man so auch was von anderen Schulen, Ländern, Projekten gelernt hat. Die Lage von dem Zuhause ist auch ganz gut, man ist nah an den Slums, aber halt sicher. Zum Einkaufszentrum sind es 30-40 Minuten zu Fuß oder ein paar Minuten mit dem Matatu. Für wenig Geld kann man leicht mit dem Matatu (Kleinbusse, die teilweise erschreckend fahren ;) ) nach Nairobi fahren, dauert je nach Verkehr 30 Minuten oder länger.

Von Nairobi aus kann man dann auch mit Matatus billig weiter zu anderen Gegenden reisen. Die Arbeit mit den Kindern war super, die Kinder sind total fasziniert von einem, die meisten wollen lernen und meistens sind sie auch gut gelaunt und man hat das Gefühl, dass sie glücklich sind obwohl sie unter schlechten Bedingungen leben. Das Unterrichten ist manchmal echt anstrengend und am Anfang gewöhnungsbedürftig, aber die Klassen sind schön klein und die Kinder helfen sich auch gegenseitig, falls es dann doch mal Probleme mit der Sprache gibt, denn nicht alle Kinder sprechen dort gleich gut Englisch. Meist arbeitet man eng am Buch, was das einfachste ist. In den Pausen kann man dann gut mit den Kindern spielen, einfach mit ihnen rumsitzen und reden bzw. einfach sehen wie fasziniert und interessiert sie an einem sind, weil die Haut anders aussieht, sich unsere Haare anders anfühlen, man bei uns Adern und Muttermale sieht... Die anderen Lehrer an der Schule helfen einem bei Fragen gerne weiter. Ich fand es super, dass man wirklich das Gefühl hatte zu helfen, weil in Kigulu leider nur 2 Lehrer sind für 7 Klassen, wodurch die Kinder sich das meiste selber beibringen. Was mich sehr geschockt hat war, dass die Kinder dort von den Lehrern noch geschlagen werden.

Grace und Patrick, die Betreuer vor Ort sind sehr nett, hilfsbereit und leicht zu erreichen. Man kann sie anrufen wenn man Fragen hat, am Anfang besorgen sie einem eine Prepaidkarte fürs Handy, zeigen einem die Umgebung, fahren mit einem zur Bank um Geld umzutauschen und wenn man möchte organisieren sie einem einen Trip nach Masai Mara (einem großen Nationalpark, 3-4 Stunden mit dem Auto), wo man eine super Safari erleben kann, nochmal andere Touristen, Freiwillige… trifft. Der Trip geht von Freitag bis Sonntag und lohnt sich auf jeden Fall. Die Bevölkerung in Kenia ist tagsüber sehr nett und hilfsbereit. auch in den Slums kann man alleine rumlaufen, solange man weiß wo man hin muss und nicht rumirrt. Nachts wird jedoch davon abgerate herumzuziehen, ich habe es selber nicht ausprobiert, habe nur von einem anderen Freiwilligen, der nach einem Ausflug mit einheimischen spät wiedergekommen ist erfahren, dass zu der Zeit dann die Leute einfach in den Straßen rumhängen, nach Geld fragen und man ihr Verhalten nicht wirklich einschätzen kann. In Nairobi selber sind recht viele Leute unterwegs und Anfangs fühlt man sich vielleicht ein wenig unsicher, aber man kann die Leute dort immer fragen, wir wussten zum Beispiel nicht wo die Matatu Station ist von der aus das Matatu zu den 14 Falls fährt, wir haben unseren Fahrer gefragt und er hat uns einfach kurz dort hingeführt. Man kann von Nairobi aus auch mal den ein oder anderen Tagesausflug am Wochenende mache, es gibt dafür Organisationen und manches kann man auch alleine unternehmen.

Die deutsche Organisation Auszeit-Weltweit war vor der Abreise sehr gut. Wenn man Fragen hatte konnte man sofort mailen und hat echt schell Antworten und Informationen bekommen. Sie haben sich nach der Ankunft erkundigt ob alles gut ist. Die Organisation an sich war einfach, ich habe mich für ein Land entschieden, meine Bewerbung geschrieben, extrem schnell eine Antwort bekommen, und ab dann nur noch sagen wann ich an- und abreise. Anschließend habe ich dann ein Informationspacket mit nützlichen Informationen zum Visum, Bankkarten... bekommen.

Insgesamt bin ich super zufrieden mit der Organisation und meiner ganzen Reise. Ich habe super viele neue Erfahrungen gesammelt, neue Leute getroffen und Eindrücke in eine komplett andere Kultur bekommen, die man als reiner Tourist so niemals bekommen würde, weil man niemals so viel Kontakt zu den Menschen hätte, wie man zu den Kindern bekommt.



Sei mehr als ein Tourist, hinterlasse Spuren!
Triff uns