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Freiwilligenarbeit Kenia - Ulla

 

Feedback zu meinem Aufenthalt in Kenia - Tsavo Nationalpark

Mein Entschluss, nach Kenia fuer ein Hilfsprojekt zu gehen fiel ziemlich kurzfristig, und von allen kontaktierten Organisationen war Auszeit-Weltweit die einzige, die mir innerhalb weniger Stunden den Aufenthalt vermitteln konnte, sodass ich schon 2 Wochen spaeter im Flugzeug sass.

Der Empfang in Nairobi war sehr herzlich und bestens geplant, ebenso klappte der Transfer in den Tsavo Nationalpark reibungslos. Ich bin schon viel mit dem Rucksack durch fremde Laender gereist, und so war es fuer mich etwas ungewohnt, so umsorgt und betreut zu werden, aber durchaus schoen, gerade weil ich zuvor noch nie in Schwarzafrika gewesen war und man, gerade als allein- reisende Frau, doch manchmal etwas unsicher ist.
Die Unterbringung im Park (genau genommen in einem Sanctuary das an den Park grenzt) war sehr einfach, aber ich habe mich sehr schnell daran gewoehnt ohne heisses Wasser und langes Duschen auszukommen.

Genaugenommen war es genau die Einfachheit, die den Aufenthalt so magisch gemacht hat. Mitten im Nirgendwo zu sein, nur umgeben von urspruenglicher Natur war oft atemberaubend und unheimlich befreiend - Eine wunderbare und so wertvolle Moeglichkeit, einmal den ganzen Alltag komplett hinter sich zu lassen und dazu zurueckzufinden, was einem im Leben eigentlich wichtig ist. Hin und wieder gab es aber auch die Moeglichkeit ins Internet zu gehen, was dann doch auch manchmal ganz gut tat.

Das Essen war sehr einfach, aber durchaus meist schmackhaft, was, wenn man bedenkt dass wir keinen Kuehlschrank (weil keinen Strom) hatten, doch nicht selbstverstaendlich ist.

Die Tierwelt war einfach beeindruckend (im Juni/Juli gibt es immer riesige Elefantenherden), sicherlich viel besser als man es auf jeder Safari erleben koennte.

Durch das angeschlossene Schulprojekt hatten wir auch grosse Naehe zur Dorfbevoelkerung, was mich zutiefst beeindruckt hat. Diese unsagbare Armut und zugleich diese Froehlichkeit und Lebensfreunde zu erleben hat mich sehr betroffen gemacht und die eigene Problemchen in Relation gesetzt. Man erlebt hautnah, was man sonst nur aus dem Fernsehen kennt.

Ich war vier Wochen lang im Lumo Sanctuary, und wenn es nach mir gegangen waere haette ich noch ein paar dran gehaengt und stattdessen weniger Zeit in Nairobi verbracht.

Es war ein rundum magischer Aufenthalt den ich mein Leben lang nicht vergessen werde.


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