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Freiwilligenarbeit Kenia - Hannah

 

Ich habe mich ziemlich kurzfristig für meine beiden Projekte, Wildlife Conservation im Tsavo-Nationalpark und Arbeit in einem Kinderheim, angemeldet. Trotzdem hat die Organisation super geklappt, danke dafür!

In Kenia angekommen wurde ich sofort total freundlich von den Betreuern vor Ort begrüßt, sodass gar kein richtiges Heimweh aufgekommen ist. Die Betreuer haben mir bei allem, was ich in Kenia unternommen habe, geholfen und mit mir zusammen organisiert. Das hat auch Dinge, die nicht im Programm inbegriffen waren, beinhaltet (z.B. einen Ausflug nach Mombasa).

Erstmal war ich natürlich ziemlich überwältigt von Kenia. Alles oder zumindest vieles ist ganz anders als in Deutschland! Die Lebensumstände, die Lebensweise, die Mentalität!

Nach anfänglicher Skepsis demgegenüber habe ich das "afrikanische Leben" dann aber sehr schnell zu schätzen gelernt. Die Menschen sind einfach super, total freundlich, offen und fröhlich!

Im Tsavo-Projekt waren wir eigentlich gar nicht in Tsavo, sondern einem Tierschutzgebiet etwas außerhalb des Parks. Das bietet eigentlich sogar mehr Möglichkeiten, da wir engeren Kontakt zu der einheimischen Bevölkerung hatten und die selben Tiere wie in Tsavo innerhalb unseres Schutzgebietes hatten. Untergebracht sind die Freiwilligen mit den Rangern der Lumo Conservancy. Die Räume werden je nach Belegung mit einem weiteren Volunteer geteilt. Strom gibt es nur im Büro, wo man Laptops, Kameras, Handys, etc. aufladen kann. Patrick, der Projektleiter, hat eine eigene Köchin, die für die Freiwilligen kocht. Das Essen ist gut und definitiv ausreichend!

Die Arbeit war sehr abwechslungsreich. Auf dem Programm standen Aktivitäten wie Fallen suchen und entfernen, Straßen reparieren, auf Patrouille gehen, Tierspuren analysieren oder Papier aus Elefantenmist herstellen. Ganz neu ist die Zusammenarbeit mit den örtlichen Gemeinden, bei der wir die Einwohner über die sie umgebende Natur unterrichten, aber auch aktiv werden und z.B. Chili oder Obstbäume gemeinsam pflanzen.

Neben all diesen Aktivitäten bleibt aber auch noch Zeit für die ein oder andere Safari, zum Teil auch nachts, was wirklich tolle Erlebnisse sind! Das Tsavo-Projekt hat mir richtig gut gefallen! Die Unterbringung ist zwar einfach, aber man sieht viele Tiere, man tritt in Kontakt mit den Einheimischen und den Rangern. Ich hatte eine sehr schöne Zeit in Tsavo!

Dann bin ich weiter in ein Waisenhaus gefahren. Das lag bei einem Vorort Nairobis, allerdings etwas abgelegen auf einem Hügel. Auch dort wurde ich wieder freundlich begrüßt. Untergebracht war ich in einem eigenen Zimmer, das auf dem selben Flur wie die Zimmer der Kinder lag. Strom und fließendes Wasser sind vorhanden

Es war relativ schwierig viel mit den Kindern zu unternehmen, da sie von 5.00 Uhr bis ca. 17.30 Uhr in der Schule waren. Danach habe ich dann bei den Hausaufgaben geholfen und sie bei ihren Schularbeiten unterstützt. Während des Tages habe ich geholfen die Wäsche der jüngeren Kinder zu waschen, zu kochen oder zu putzen. An den Wochenenden habe ich viel mit den Kindern gespielt, besonders natürlich Fußball, wo selbst die Mädchen mitspielen! Unter der Woche bin ich viel mit in die Schule gegangen. Dort ist es möglich zu unterrichten und die Lehrer in ihrem Unterricht zu unterstützen, indem man z.B. Hausaufgaben kontrolliert.

Generell ist die Arbeit in diesem Kinderheim besonders für Lehrer oder Menschen mit Freude am Unterrichten geeignet. Ich hatte auch dort eine super Zeit. Das Schöne war, dass ich durch die Arbeit viel mit Menschen zu tun hatte. Ich habe die afrikanische Art zu leben sehr intensiv wahrgenommen und wirklich schätzen und lieben gelernt.

Ich hatte insgesamt tolle 6 Wochen in Kenia! Besonders schön war die Zeit, die ich mit den Kindern verbringen konnte. Und natürlich die Safaris in Tsavo! ;) Ich habe so viel gesehen, sowohl Schönes als auch Hässliches, und ich denke, dass ich viel gelernt und mitgenommen habe.
Falls ihr anderen überlegt, ob ihr wirklich gehen wollt kann ich nur sagen: Macht es! Geht nach Kenia!

Ich war mir anfangs auch nicht sicher, ob ich das tatsächlich möchte, und jetzt bin ich heilfroh, dass ich diese Entscheidung getroffen habe. Ihr werdet wunderbare Menschen kennenlernen und eine ganz neue Art zu leben erfahren.

Kenia ist faszinierend, ich kann es euch nur empfehlen!


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