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Freiwilligenarbeit Kambodscha - Roland

 
Es sollte eine weitere und ganz neue Erfahrung in meinem Leben werden...

Hallo! - Suasdey!

... deswegen entschied ich mich auch mal Volunteer zu sein und meine Lebenserfahrungen dabei mit einbringen. In vielen Jahren bereiste ich einige Länder in Lateinamerika, Afrika und Asien. Ein Jahr zuvor war ich das erste Mal in Kambodscha und erfuhr vieles von der Khmer-Kultur, der Freundlichkeit und der Lernwilligkeit der Menschen. Das faszinierte mich so sehr, dass ich neugierig wurde auf mehr.

Auf der Suche nach einem Hilfsprojekt, fand ich das bei Auszeit-Weltweit. Das Team beantwortete immer meine Fragen, voran Alexandra die auch eine sehr gute Ansprechpartnerin während der ganzen Zeit war. Herzlichen Dank an Euch alle von Auszeit-Weltweit!

Gebucht hatte ich für 4 Wochen (Januar-Februar 2015). Während dieser Zeit spürte ich, dass nur eine längere Zeit etwas mehr an Nützlichem bringt. Vor allem für die Kinder in der School ist es viel besser, wenn Freiwillige längere Zeit dort verbringen.

Wir wohnten in der Freiwilligenunterkunft mit der Familie Nuth, dem Koordinator. In 7 Zimmern mit eigenen Eingang und Dusche mit WC, können jeweils 2 bis 4 Freiwilligen wohnen. Neben der Küche befindet sich der Bereich zum gemeinsamen Essen. In der Zeit der Essenszubereitung hatte ich oft die Gelegenheit mit viel Freude Babysitter sein zu dürfen. Das Essen war immer sehr lecker und reichlich. Es wurde auch darauf geachtet, dass die Vegetarier incl. ich, nicht zu kurz kamen. Sie können sehr gut kochen.

Jeden Morgen und Nachmittag fuhren wir 15 Minuten mit dem Fahrrad zur Schule.
Links und rechts des Weges winkten und riefen die Kinder mit einer großen Freude „Hello“ oder „Hello Teacher“. Ich ließ nie lange auf die Antwort warten, um die Freundlichkeit zu erwidern.

Angekommen in der School. Die Herzlichkeit der Kinder kam schon mit der Begrüßung im Chor. Diese Herzlichkeit und das Vertrauen wurde mit jedem Tag mehr. Ich versuchte auch mit Humor und Spass den Kindern beizubringen, wie schön und sauber es ist, wenn man die Schuhe in Reihe vor dem Klassenraum stellt und dass der Müll in die entsprechenden Müllkörbe gehört. Jeden Morgen und Nachmittag stellte ich mich vor jeder Klasse zur Begrüßung, bedankte mich bei den Kindern über die Ordnung und Sauberkeit, dass ich mich darüber freue und ich deswegen euch Kinder sehr mag.

Da ich schon einiges von Kambodscha wusste, entschied ich mich vor Ort, statt der Kulturwoche, gleich mit Arbeiten zu beginnen. Es machte von Tag zu Tag mehr Spaß Dinge in der School zu verändern für das Bessere. Bei der oftmaligen Zusammenarbeit mit jungen Volunteers aus aller Welt, die in der Mehrheit waren, gab es viel Spaß. Und das bei tagtäglichen Temperaturen von 33 bis 36°C.

Das Wochenende kann man Entspannen, Ausflüge mit dem Fahrrad machen, mit dem Taxi nach Siem Reap fahren, oder einen gemeinsamen Ausflug organisieren, so z.B. zur Grabstätte Pol Pots, Ta Moks Klippe mit spektakulären Ausblick auf die nördliche Ebene, Ta Moks Haus und den Tom Nop Thmey See zum Baden. Oder man ging zum Markt, ob bloß zum Bummeln, aber meistens zum Kaufen tropischer Früchte. Mit ein paar Sätzen in Khmer kam man in Kontakt. Dabei spürte man die Freundlichkeit der Einheimischen.
Ich gab mit Freude und Spaß einen Teil meiner Zeit, Energie, Fertigkeiten und Gefühlen. So entschied ich für mich den Aufenthalt in Samraong um weitere 2 Wochen auf insgesamt 6 Wochen zu verlängern. So hatte ich mehr Zeit etwas mehr für die Greenway School zu tun.

Mich störte nur, dass man jeden Tag dem giftigen Rauch ausgesetzt ist, der von überall her wehte, vor allem abends. Vor fast jedem Grundstück wurde einfach der herumliegende Plastikmüll verbrannt, selbst in der School. Darüber sprach ich mit Mr. Nuth Ya. Ich wünsche mir vom ganzen Herzen, dass Mr. Nuth Ya es inzwischen erreichen konnte, dass eine Firma den Müll von der Greenway School abholt und somit der Plastik-Müll nicht mehr verbrannt wird. Nur weil das alle schon immer so machen. Einer muss nun mal beginnen etwas zu verändern. Auch regten Volunteers mit Recycling an. Es leidet nicht nur die Natur, sondern auch die Gesundheit der Kinder und die der Freiwilligen.

Eines Tages war auch meine Zeit in einem wunderbaren Projekt zu Ende. Es war nicht leicht Abschied von all den Kindern zu nehmen.

Noch viel schwerer war es, als die fröhlichen Kinder mich umringten: „Teacher Roland, you no go home. ....... You Come back again.“

Ich konnte den Kindern nichts versprechen. Wenn sich die Gelegenheit und Zeit ergeben sollte, dann werde ich wieder nach Samroang gehen, denn diese Kinder sind mir ans Herz gewachsen. Als Dankeschön kaufte ich Pflanzen für die Schule und gab den Kindern den Auftrag diese zu pflegen.

Für mich war es eine erfreuliche und angenehme Zeit. Ich habe wieder neuen persönlichen Nutzen geerntet und steigerte mein persönliches Wachstum weiter. Oft denke ich an die schöne Zeit zurück.

Auf Wiedersehen – djųmriab-lia

Roland



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