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Freiwilligenarbeit Kambodscha

 

Ich war insgesamt 4 Monate in Asien unterwegs und habe an 2 verschiedenen Projekten teilgenommen.

Im August startete meine Reise nach Asien und als erstes Ziel war Bali, Indonesien. Dort war ich für 8 Wochen Lehrerin an einer Grundschule und ich habe Englisch unterrichtet. Danach ging meiner Reise nach Kambodscha. In Kambodscha habe ich für 8 Wochen als Volontärin in einem Waisenheim gearbeitet und davon möchte ich hier berichten.

Nachdem ich einen Übernachtflug von Bali über Kula Lumpur nach Siem Reap (Kambodscha) hinter mir hatte, bin ich morgens um 8 Uhr in einem überfluteten Land angekommen. Zuerst war ich geschockt, aber damit war zu rechnen, da ich schließlich Mitte Oktober in Kambodscha angekommen war. Zu dieser Jahreszeit herrscht in dem Land noch Regenzeit. Nachdem ich vom Flughafen mit 2 weiteren Volontärinnen abgeholt wurde, ging die Reise weiter zu unserem Homestay. Wir führen mit dem Auto Richtung Norden des Landes. Wir waren ca. 2 Stunden unterwegs. Während dieser Fahrt konnten wir schon sehr viel von dem Land sehen. Wie gesagt nach ca. 2 Stunden kamen wir dann endlich in unserem Homestay an und wurden von dem Direktor der Organisation erwartet. Nach einer kurzen Einweisung von unseren Zimmern, Sanitär- und Aufenthaltsbereich stand uns der ganze Abend zur freien Verfügung.

Die Unterkunft war recht spartanisch eingerichtet. Wir haben uns mit den Volontären die Zimmer in der ersten Etage vom Homestay geteilt. Alles sehr hellhörig. Die Sanitäranlage lag hinter dem Haus und es gab auch nur kaltes Wasser. Was am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig war. In der ersten Woche habe ich an einer Kulturwoche teilgenommen, die ich jedem nur empfehlen kann. Die Koordinatoren gaben sich viel Mühe und haben die Volontäre mit der Kultur und dem Buddhismus vertraut gemacht. Auch Sprachunterricht stand auf dem Programm. Aber Khmer (so heißt die Landessprache) ist schwierig zu lernen.

Höhepunkt in der Kulturwoche war die Übernachtung im Tempel bei den Mönchen. Solch eine Gelegenheit bekommt man im Leben ja nie wieder und somit empfand ich es nicht als schlimm eine Nacht auf dem Boden zu schlafen. Geschützt natürlich mit einem Moskitonetz. Es ist sehr bewundernswert, welches disziplinierte Leben die Mönche auf sich nehmen.

Ein weiterer wichtiger Punkt in der Einführungswoche war die Besichtigung der Projekte. Meine Wahl viel sofort auf die Arbeit im Waisenheim. Die Arbeit im Waisenheim hat sehr viel Spaß gemacht und ich bin mir sicher, wir konnten einen guten Beitrag dort leisten und helfen. Neben Konstruktionsarbeiten, wie z.B. einen Weg betonieren, Anstreicharbeiten oder das Restaurieren von Tischen, haben wir mit den Kindern auch über Hygieneerziehung gesprochen. Ein besonders wichtiger Bestandteil unserer täglichen Arbeit war das Unterrichten der englischen Sprache. Dies war jedoch nicht die einfachste Aufgabe, da das Gefälle der Sprachkenntnisse bei den Waisen sehr variierte.

An den Wochenenden ging es für uns immer nach Siem Reap gefahren. Von dort wurden die Wochenendaktivitäten gestartet. Da ich 8 Wochen in Kambodscha unterwegs war, konnte ich viel vom Land und den Leuten kennenlernen. Besonders beeindruckt haben mich die Tempel von Angkor. Ich bin von dem Land Kambodscha sehr begeistert und obwohl es ein armes Land ist, sind die Menschen sehr nett und offen. Sehr gerne denke ich an meine Zeit in Kambodscha zurück und besonders habe ich die Kinder vom Waisenheim in mein Herz geschlossen.

Es war eine beeindruckende und prägende Zeit, die ich nicht missen möchte.


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