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Freiwilligenarbeit Bali - Susanne und Nadja

 
4 Wochen als Volunteers auf Bali

Wir (2 Freundinnen aus Bayern) hatten nach einer langen Reise unser Ziel, Bali, erreicht. Am Flughafen wurden wir von den Mitarbeitern der Organisation in Empfang genommen. Auf der Fahrt nach Penestanan Kaja (so heißt der kleine Ort bei Ubud, wo alle Volunteers untergebracht sind) kann man einen ersten Eindruck von Bali gewinnen. Viele Autos und Roller auf den Straßen, grüne Reisfeld-Landschaft und viele Flower-Offerings am Straßenrand.

Untergebracht waren wir im „Wirya House“, einem von vielen Volunteer-Häusern in der Hauptstraße von Penestanan Kaja. Man lebt dort nicht abgeschieden in einem Hotel, sondern direkt auf dem Anwesen einer balinesischen Großfamilie, die bei allen Anliegen und Problemen behilflich ist. Im Haus leben sehr viele Volunteers und durch die offene Gestaltung der Häuser kommt man mit vielen ins Gespräch und es entstehen schnell neue Freundschaften. Zur Kantine mussten wir immer, wie auch die meisten Bewohner der anderen Volunteer-Häuser, ein Stück laufen. Aber spätestens nach 3 Tagen hat man sich daran gewöhnt. Die Organisation bemüht sich um ein abwechslungsreiches Angebot in der Kantine. Wem es doch einmal zu viel Reis sein sollte, der kann aber auch mal in einem der 3-4 kleinen Restaurants in Penestanan Kaja essen gehen. Wir empfehlen: Café Vespa und das Warung Ting-Ting.

In der ersten Woche hatten wir zusammen mit den anderen neuen Volunteers die Introduction-Week. In dieser Woche besucht man wichtige Sehenswürdigkeiten in Ubud und der Umgebung und lernt zudem eine Menge über die balinesische Kultur. Außerdem hat man nachmittags oft freie Zeit zur Verfügung um selbst aktiv zu werden. Beispielsweise kann man für einen kleinen Aufpreis den Pool im Hotel „The Mansion“ mitbenutzen oder gemütlich durch die kleinen Gassen Ubuds schlendern.

Für unser Teaching-Projekt wurden wir für 2 Wochen zum Englisch-Unterricht in einem Kindergarten, der ca. 30 Minuten von unserer Unterkunft entfernt war, eingeteilt. Anfangs war es etwas schwierig sich mit den Kindern und den Erzieherinnen dort auf Englisch zu verständigen, aber viele Lieder und Spiele, sowie der Coordinator haben geholfen, dass diese Sprachbarriere nach wenigen Tagen nicht mehr bestand. Vorbereiten auf den Unterricht kann man sich täglich im Ricefieldhouse in Penestanan Kaja, wo die Organisation sehr viel Unterrichtsmaterial zur Verfügung stellt.

In unserer letzten Woche haben wir an der Adventure-Week teilgenommen. Diese war das Highlight unseres Aufenthaltes auf Bali und zugleich ein super Abschluss. Am besten haben uns das Rafting mitten durch den Dschungel sowie die zwar sehr anstrengende aber später mit einem atemberaubenden Sonnenaufgang belohnte Besteigung des Vulkans Mount Batur gefallen.

An den Wochenenden sollte man auf jeden Fall die freie Zeit nutzen, um andere Ecken Balis/Indonesiens zu erkunden. Wir waren beispielsweiße auf Nusa Dua und auf Gili Trawangan.

Dinge, die man unbedingt machen sollte:

• Gemütlich durch die Reisfelder wandern
• Entspannen am Balangan Beach bei Uluwatu auf Nusa Dua
• Besuch der Tempelanlage des Uluwatu Tempels
• Poolnachmittag am Pool des Hotels „The Mansion“
• Besuch einer Kaffeeplantage
• Wochenendtrip zu den Gili Inseln
• Shopping-Tag in Ubud
• Sonnenuntergang beim Tanah Lot Tempel (am besten von der linken Klippe aus)

Letztendlich können wir behaupten, dass wir einen unvergesslichen Sommer auf Bali erlebt haben, zu dem sowohl die Schönheit der Insel, die positive Lebenseinstellung der Balinesen als auch das Kennenlernen vieler neuer Leute beigetragen haben. Trotz der komplett unterschiedlichen Lebensweise auf Bali hatten wir nie das Gefühl eines „Kukturschocks“. Vielmehr haben wir uns nach den 4 Wochen in Penestanan Kaja wie „dahoam“ gefühlt und der Abschied fiel uns sehr schwer.



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