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Freiwilligenarbeit Bali - Laura

Termine

Juli
  • 19. Juli, 16 Uhr, Online-Infoabend
August
  • 15. August, 18 Uhr, Infoabend in K├Âln
  • 23. August, 16 Uhr, Online-Infoabend
September
  • 20. September, 14-18 Uhr, "Neugierig auf die Welt", Hanau
  • 22. September, 10-16 Uhr, Jugendbildungsmesse, K├Âln
  • 29. September, 10-15 Uhr, Youth Education & Travel Fair, Wien

Details und weitere Termine findest du hier!

 
8 Wochen lang war Bali mein zu Hause. R├╝ckblickend kann ich jetzt sagen, dass ich dort wohl die lehrreichste, abenteuerlichste und spannendste Zeit hatte.

Das Abenteuer begann schon auf dem Weg vom Flughafen zum Freiwilligenhaus in Ubud. Die Entfernung ist lediglich 37 Kilometer, dennoch braucht man eine Ewigkeit daf├╝r. Wieso? Das habe ich am eigenen Leib zu sp├╝ren bekommen. Die Stra├čen waren ├╝berf├╝llt, ├╝berall fuhren Autos und Scooter ohne jegliche R├╝cksicht auf Ampeln oder Verkehrsregeln. Somit war dann nicht nur der Linksverkehr abenteuerlich, sondern auch die einzigartige Fahrweise der Balinesen. Immer schnell, immer dr├Ąngelnd, aber dennoch sicher und vorsichtig.

Die erste Woche, Introduction Week, war super interessant. Wir haben verschiedene Dinge ├╝ber Land, Leute und Kultur erfahren und Ubud und Umgebung erkundet.

Wir haben einen Spaziergang durch den ber├╝hmten Monkey Forest gemacht, bei dem man aufpassen musste, dass die kleinen Affen einem nicht die Kamera oder die Trinkflasche klauen. An zwei Tagen hatten wir "Bahasa Class", um die Sprache der Balinesen zu erlernen. Nat├╝rlich durfte bei der kulturellen Erkundung auch das Flower Offering und Batik Painting nicht fehlen, was sehr viel Spa├č gemacht hat und sehr interessant war.

Zum Abschluss der Einf├╝hrungswoche sind wir dann zu einem heiligen Tempel gefahren und haben unsere K├Ârper in dem heiligen Wasser gesegnet. Das war ein sehr sch├Ânes Ritual, weil wir das Ritual mit den Einheimischen zusammen vollzogen haben und wir akzeptiert wurden, obwohl wir andere Kulturen und Religionen haben.

Generell sind die Balinesen ganz anders als wir Europ├Ąer. Diese Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft hat mich von Anfang an so beeindruckt. An jeder Ecke ist ein Taxifahrer, wenn man einen braucht, jeder Balinese gr├╝├čt einen, l├Ąchelt einen immer an und hilft einem bei Fragen gerne weiter. Auch die Integration der religi├Âsen Rituale hat mich sehr beeindruckt. Jedes Haus hat einen eigenen Tempel, in dem jeden Tag das Flower Offering niedergelegt wird, um die G├Âtter zu ehren und die b├Âsen D├Ąmonen fernzuhalten. Somit sieht man an jeder Ecke betende Balinesen oder aber Leute, die mit anderen Opferungen, wie zum Beispiel Obst, in ihrer wundersch├Ânen traditionellen Kleidung zu einem der gr├Â├čeren Tempel gehen und dort eine Zeremonie vollziehen.

Als dann das Unterrichten begann, begann auch der Ernst des Volunteerings. Unterrichtet wurde immer Mittags, sodass wir am Morgen unsere Stunden vorbereiten konnten. Der erste Tag war so ├╝berw├Ąltigend. Die Kinder waren so gl├╝cklich und froh, dass wir gekommen sind um Ihnen Englisch beizubringen. So viel Energie, Dankbarkeit, Motivation und Freude habe ich selten bei Kindern einer zweiten Klasse gesp├╝rt. Wir hatten sehr viel Spa├č, haben zusammen gelacht, in den Pausen zusammen gespielt, aber auch den Unterricht durchgezogen und spielerisch die neue Sprache beigebracht. Somit fiel der Abschied dann auch schwer. Das Wissen, dass andere Volunt├Ąre kommen und den Kindern eine andere Sprache beibringt, macht den Abschied ein bisschen leichter.

Mein pers├Ânliches Highlight war dann allerdings das Schildkr├Âtenprojekt auf Nusa Penida. Dort haben wir sowohl mit Babyschildkr├Âten, als auch mit gr├Â├čeren Schildkr├Âten gearbeitet. Zu unseren Aufgaben geh├Ârten die Tanks putzen, die Schildkr├Âten putzen, f├╝ttern, Seegras und Krebse vom Strand sammeln und auch den Strand sauber machen. Wenn man sieht, wie die Leute mit ihrer Umwelt dort umgehen, ist es echt erschreckend. Deswegen ist es umso motivierender, wenn sehr viele Freiwillige aus verschiedenen L├Ąndern zusammen kommen um etwas dagegen zu tun und die Tiere besser zu sch├╝tzen.

An den Wochenenden ist nat├╝rlich genug Zeit um verschiedene Sachen zu unternehmen. Von Ubud aus erreicht man verschiedene St├Ądte innerhalb von 30 Minuten "depends on the traffic", wie die Einheimischen so sch├Ân sagen. In Lovina zum Beispiel kann man wundersch├Âne Wasserf├Ąlle besichtigen, den einzigen Buddhismus-Tempel im hinduistischen Bali oder aber die Delfine beim Sonnenaufgang im Meer beobachten. Nusa Dua, im S├╝den der Insel, ist super geeignet f├╝r Wassersport und einfach einem relaxten Tag am Strand. Auch die Gili Islands und Lombok sind mit dem Fastboat sehr schnell zu erreichen und ein tolles Wochenendziel, wenn man tauchen, am Strand liegen oder einfach nur ein bisschen rumkommen m├Âchte :-)

Zum Ende des Volunteerings bieten sich die Adventure Week oder Beach Week sehr gut an. In der Adventure Week macht man viele spa├čige und abenteuerliche Sachen, wie zum Beispiel Rafting, eine Fahrradtour oder aber nachts einen Vulkan besteigen, um dort den wundersch├Ânen Sonnenaufgang zu sehen. Eine traditionelle balinesische Massage darf nat├╝rlich auch nicht fehlen :-)
Die Beach Week ist super zum entspannen und relaxen, als Ausklang des Volunteerings. Man macht dort eine Fahrradtour durch Sanur und man geht im Meer schnorcheln. Ansonsten ist die Zeit zum shoppen, am Meer oder Pool entspannen :-)

Was ich aus Bali mitnehme? Die Gelassenheit und Lebensweise der Balinesen, einfach in den Tag hineinzuleben und nicht immer alles strikt planen. Auch der Glaube an Karma hat sich in meine Gedanken etabliert und bleibt hoffentlich auch dort verankert.

Ich kann jedem nur sehr ans Herz legen diese kleine Insel in Indonesien zu besuchen, in eine andere Kultur uns Lebensweise einzutauchen und Bali einfach nur f├╝r sich sprechen zu lassen, dann wisst ihr was ich meine :-)



Termine

Juli
  • 19. Juli, 16 Uhr, Online-Infoabend
August
  • 15. August, 18 Uhr, Infoabend in K├Âln
  • 23. August, 16 Uhr, Online-Infoabend
September
  • 20. September, 14-18 Uhr, "Neugierig auf die Welt", Hanau
  • 22. September, 10-16 Uhr, Jugendbildungsmesse, K├Âln
  • 29. September, 10-15 Uhr, Youth Education & Travel Fair, Wien

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