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Freiwilligenarbeit Bali - Maria

 

Nach einer 24 stĂŒndigen Reise bin ich endlich um ca 17 Uhr Nachmittags am Flughafen Denpasar angekommen. Der Transfer war hier und ich habe gleich 2 MĂ€dchen kennengelernt, die auch auf die selben Projekte fahren und mit denen ich dann auch meine Introduction Week hatte.

Im Haus angekommen, haben mich die anderen Volunteers die auch neu oder schon lĂ€nger dort wohnen sehr herzlich begrĂŒĂŸt. Wir MĂ€dchen schliefen in einem 8er Zimmer was zum GlĂŒck relativ groß war, allerdings gibt es keine KĂ€sten, also lebt man aus dem Koffer. Das Bad teilten wir uns zwar auch mit den Jungs aus dem Haus (wir waren insgesamt 12 Leute im Haus) aber es war alles sehr hygienisch und kein Problem.

Die Introduction week ist total super: Man lernt alle anderen neuen Volunteers kennen, die meisten reisen auch alleine also hat man vieles gemeinsam und versteht sich eigentlich mit allen auf Anhieb sehr gut. Man erlebt viel in dieser Woche und lernt das richtige Bali kennen: Flower offering, Monkey Forest, Holy Water Temple etc.. Ist alles wunderschön und interessant zu sehen.. und sehr heiß! Aber daran gewöhnt man sich sehr schnell.

Ich muss sagen ich bin eine Person, welche sehr schnell Heimweh bekommt und fĂŒr mich waren 6 Wochen in Bali im voraus schon eine sehr sehr lange Zeit. Und ich muss wirklich sagen, weil ich mich dort so gut eingelebt habe und so viele Freunde gefunden habe, dass ich so gut wie nie Heimweh hatte.

Ich machte das Projekt “Teaching” fĂŒr 3 Wochen und das war super. Ich hatte tĂ€glich 7-10 Kinder (Ă€ndert sich, daher manche einfach nicht kommen oder Ceremony haben), welche ĂŒberaus motiviert waren zu lernen und es hat total viel Spaß mit ihnen gemacht. NatĂŒrlich bin ich keine ausgebildete Englisch Lehrerin und daher habe ich mir nicht zu hohe Ziele gesteckt, aber im Endeffekt kann man den Kindern leider nicht aufbauend viel lernen, da immer welche fehlen und dann wieder kommen und man stĂ€ndig am wiederholen ist. Aber nach 3 Wochen sind mir die Kinder sehr ans Herz gewachsen sodass ich sie gar nicht verlassen wollte.

Danach habe ich eine Woche Teaching gegen “Adventure Week” getauscht, daher ich noch mehr von Bali sehen wollte bevor es bald wieder nach Hause geht. Das Ă€ndern oder tauschen von Projekten ist ĂŒberhaupt kein Problem. Man muss eventuell etwas mehr zahlen, aber es ist angenehm wenn einem zB das Projekt nicht gefĂ€llt, dass man immer Projekt Ă€ndern kann. Adventure week war sehr cool und zum GlĂŒck nicht allzu anstrengend (AUßER die Nachtbesteigung von einem Vulkan das war das anstrengendste was ich je tat, aber der Sonnenaufgang war es zu 100% wert).

In meiner letzten Woche machet ich die Yoga Woche wo jeden Tag von 6-8 Uhr FrĂŒh und 4-6 Uhr nachmittags Yoga in verschiedenen Locations stattfand. Yoga war sehr gut und das angenehme war, dass man den ganzen restlichen Tag frei hat um auch mal nur zu entspannen oder auf den Ubud Markt fĂ€hrt um zu shoppen.

Das Kantinen Essen ist fĂŒr europĂ€ische VerhĂ€ltnisse gut, Sie bemĂŒhen sich sehr dass es uns schmeckt und es gibt immer viel Auswahl. 1 mal die Woche (Donnerstags) gibt es immer das „Special dinner“ – das ist super! Da gibt es mehr Auswahl an essen, welches auch besser ist, mit Musik und danach geht man meistens mit den anderen etwas trinken. Was ich von Anfang an nicht wusste, ist dass man nicht direkt in Ubud wohnt. Alle HĂ€user und die Kantine -sozusagen das „Leben“ befindet sich 10min Autofahrt von Ubud und ist im Ort „Penestanan Kaja“. Aber der ist super- es gibt zwei nette Cafes, kleine Shops fĂŒr das nötigste und in 15min Fußweg einen rießen Supermarkt- also nach 6 Wochen fĂŒhlt man sich sehr wohl!

An den Wochenenden hat man frei, wo ich mich gleich mit meinen Freunden zusammen tat um jedes Wochenende etwas neues von Bali zu erkunden. Kuta (WestkĂŒste) ist super zum Party machen, hat auch einen wunderschönen Strand. Der SĂŒden (Tanah loth, Uluwatu und padang padang) sind unglaubliche Destinationen auch fĂŒr SonnenuntergĂ€nge. Das absolute Highlight war die Insel „Gili Trawangan“. Es gibt noch die Nachbarinseln Gili Meno und Gili Air aber Gili T ist fĂŒr Jugendliche ansprechender weil da am Abend auch mehr los ist. Andere Wochenenden blieben wir auch gerne im Haus und machten uns ein gemĂŒtliches Wochenende in Penestanan Kaja und Ubud (auch weil mal das Geld knapp wurde hihi). Es ist aber europĂ€isch verglichen alles in Bali spottbilig. Man reist mit Taxi und wenn man es sich mit den anderen Teilt kommt man vielleicht auf 3 Euro fĂŒr eine 2h Taxi Fahrt. Jedoch haben wir so viel unternommen, dass das Geld dann schon mal schnell verfliegt- aber das war es alles wert!

Bali ist bis jetzt meine schönste und aufregendste Destination gewesen. Die lokalen Leute als auch das Land selber sind wunderschön und man fĂŒhlt sich auf Anhieb akzeptiert und geliebt. Man hĂ€tte auch nie Angst von den Balinesen angefallen oder bestohlen zu werden. Ich bin wahnsinnig dankbar fĂŒr all die tollen Leute die ich kennenlernen durfte, die Kinder die mir so sehr ans Herz gewachsen sind und die aufregende Zeit die ich hatte beim herumreisen.

Ich wĂŒrde so eine Reise jederzeit wiederholen! â˜ș


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