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Freiwilligenarbeit Bali - Leah

 
Die Organisation und Betreuung durch Auszeit Weltweit war super!

Bei jeder Kleinigkeit, die mir Sorgen bereitet hat, habe ich telefonisch anrufen können und mir wurde sofort geholfen! Dadurch habe ich mich gut vorbereitet und und in sicheren Händen gefühlt!

Vor Ort gibt es so viel zu erleben. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt und für jeden ist etwas dabei. Man sollte auf jeden Fall versuchen so viel wie möglich von der Kultur zu erleben, zum Beispiel verschiedene Temple zu besuchen oder typisch balinesisches Essen zu probieren. Balinesische Tanzkurse, Kochkurse oder Schmuckkurse eignen sich super und man nimmt viel daraus mit nachhause. Vor Ort sollte man auf jeden Fall auch die Natur genießen. Auf einen Vulkan hochzusteigen, schnorcheln zu gehen, durch den paradiesischen Dschungel zu hiken, durch die Wälder auf einem Fluss zu raften und an einem Wasserfall zu schwimmen sind auf jeden Fall Aktivitäten, die man vor Ort erleben sollte!

Jedes Wochenende war ein Abendteuer! Nutzt auf jeden Fall die Wochenenden um so viel wie möglich durch das Land zu reisen. Jedes Wochenende war unterschiedlich, doch an allen Wochenenden sind die schönsten Momente und Erinnerungen entstanden. In Sanur konnte man super schöne Strandtage verbringen, in Kuta habe ich mit Freunden, die ich auf Bali kennengelernt habe, die ganze Nacht durchgetanzt, auf den Gilis wurden beim Sonnenuntergang Cocktails geschlürft, aber auch schöne Schnorcheltrips gemacht, in Munduk haben wir das Wandern für uns entdeckt und durch die schönste Natur von einem Wasserfall zum nächsten gewandert, in Lovina haben wir einen magischen Sonnenaufgang erlebt während Delfine neben unserem Boot aus dem Wasser sprangen, in Ubud haben wir in unserem Lieblings veganem Cafe Alchemy gefrühstückt und nach einem Wellnessprogramm Abends in unserem Lieblingslokal gesessen.

Gibt es etwas, das man mitnehmen sollte? Ein Moskitonetz ist eine gute Anschaffung für erholsamen Schlaf! Die Kinder im Kindergarten und in der Schule lieben es wenn man ihnen Sachen aus anderen Ländern mitbringt, besonders Süßigkeiten! Ansonsten bekommt man zur Not auch vor Ort alles was man sonst noch brauchen könnte. Zu viel sollte man allerdings auch nicht mitnehmen, denn auf Bali kann man echt gut (und vor allem billig!) shoppen ;)

Die Unterkunft war super! Das Wirya House war eine Familie und wurde im Laufe der Zeit dort zur Heimat. Natürlich sind die Unterkünfte anders als man es von zuhause kennt, aber man hat alles was man braucht und man fühlt sich wohl dort. Ich war in einem Achterzimmer mit 7 anderen Mädchen, was zunächst abschreckend klingt, es doch aber wirklich schön war! Immer war jemand da, man hat viele Leute kennen gelernt und alle waren super nett. Da war es nicht einmal schlimm sich zu acht ein Badezimmer zu teilen (wenn wir haben ausgegangen sind, wurde das Stylen zur Gemeinschaftsaktivität :p).

Auch die Projektarbeit hat mir gut gefallen! Die Kinder sprechen so gut wie kein Englisch und trotzdem ist man in der Lage sich (mit Händen und Füßen) zu verständigen. Ich habe im Kindergarten gearbeitet und die Kinder dort sind mir echt ans Herz gewachsen. Jeden morgen wurden wir Volunteers mit grinsenden Gesichtern empfangen und hatten zusammen eine Menge Spaß.
Auf Nusa Penida wurde ein Traum wahr als ich beim Turtle Project mit anpacken durfte und hautnah an den schönsten Tieren des Meeres gearbeitet habe. Gänsehaut pur! Die Arbeit an sich war total anstrengend und jeden Tag waren wir von Kopf bis Fuß eingesaut, aber sie macht Spaß und ich habe sie gerne gemacht. Alle haben leidenschaftlich mit angepackt und man hatte wirklich das Gefühl, dass man hilft und etwas Gutes tut.

Einen Kulturschock hatte ich auf jeden Fall! Mir war schon im Vorfeld klar, dass Bali kein Stück mit Deutschland zu vergleichen ist. Es zu wissen und es dann aber selbst zu erleben sind zwei völlig verschiedene Dinge. Auch wenn die ersten Tage schwierig sein können, gewöhnt man sich schnell und lebt sich gut ein. In nur zwei Monaten wurde Bali für mich zur zweiten Heimat und das obwohl mir der Anfang schwer fiel. Darüber sollte man sich also keine Gedanken machen ;)

Ein paar Worte zum Schluss:
Es gibt das Zitat „You will never be completely at home again, because parts of your heart will always be elsewhere. That’s the price you pay for the richness of knowing and loving people in more than one place.“ und ich kann es nur bestätigen. Man lernt so schnell so liebe Leute kennen und verbringt eine so besondere Zeit dort, dass es einen im schönstmöglichen Weg doch irgendwie verändert. Durch die Reise nach Bali habe ich Menschen kennen gelernt die binnen weniger Tage zu meiner Familie wurde. Ich habe Dinge erlebt, bei denen ich immer noch nicht glauben kann, dass sie wirklich real waren. Meine Reise war ein einziger Traum und ich kann jedem nur empfehlen: tut es. Wenn ihr könnt, reist. Es ist die beste Medizin, die schönste Beschäftigung, die wertvollste Erfahrung und ihr werdet es ganz bestimmt niemals bereuen.



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