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Freiwilligenarbeit Bali - Isabel

 

Meine Anreise nach Bali schien Ewigkeiten zu dauern und schlichtweg nicht mehr aufzuhören, doch schlussendlich bin ich nach unzĂ€hligen Stunden im Flugzeug und ohne weitere Komplikationen in Denpasar gelandet. (...) Gemeinsam mit 3 anderen Volunteers ging es dann nach Ubud. Die Fahrt dauerte ungefĂ€hr 1,5 h. Als ich ankam, waren schon rund 8 andere MĂ€dchen im Freiwilligenhaus und wir aßen zusammen zu Abend. Insgesamt waren wir dann zu zwölft im Haus, alles MĂ€dchen, mit zwei 6er-Zimmern. Pro Zimmer gab es je 3 Stockbetten. Das Zimmer war sauber und grĂ¶ĂŸer als erwartet. Wir hatten genĂŒgend Platz fĂŒr unsere Koffer. Das Badezimmer war jedoch eher unpraktisch eingerichtet: wenn man es betrat, stand man schon in der Dusche, das Waschbecken war winzig und es gab keine AbstellflĂ€chen. Es war aber auf keinen Fall unhygienisch, das muss gesagt werden.

Die EinfĂŒhrungswoche fand ich spitze: Man konnte so die anderen Volunteers, die Koordinatoren und die Stadt Ubud kennenlernen und langsam in die balinesische Kultur eintauchen. Alles war super organisiert.
Wenn man sich mal abkĂŒhlen will, kann man das nur fĂŒnf Minuten entfernt gelegte Hotel „The Mansion“ besuchen, um sich dort am Pool zu entspannen. Absolut empfehlenswert!

An den Wochenenden hat man frei und man kann entweder die Insel Bali erkunden oder im Haus bleiben. Am besten ist es sich mit ein paar anderen Volunteers zusammenzuschließen und sich gemeinsam auf Entdeckungsreise zu begeben. Besonders empfehlenswert sind die Gili-Inseln (Traumstrand!), die man auf keinen Fall verpassen sollte. Was das Planen angeht, sollte man einfach spontan sein.
Doch nun zum Teaching: Ich hatte beschlossen, in einer Volksschule zu unterrichten und nicht in einem Kindergarten. (Man muss beachten, dass beide jeweils andere Unterrichtszeiten haben.) Unterrichten tut man immer zu zweit mit einem Partner, den man jedoch nicht unbedingt schon im Voraus kennt, sondern zufĂ€llig zugeteilt bekommt. Auch die Schule, in der man unterrichtet, wird einem zugeteilt. Man wird jeden Tag zur Schule gefahren und dort wieder abgeholt. Der Transport lĂ€uft super, kann aber nach balinesischer Zeit manchmal etwas verspĂ€tet sein;). Es ist auch eine GlĂŒckssache, ob die Schule weit entfernt ist oder nahe liegt.

Meine Schule lag etwa 20 Minuten von Penestanan (dem Dorf, in dem alle Volunteers wohnen) entfernt. Der Unterricht dauert dann von ca. 14 Uhr bis so gegen 17 Uhr. Die SchĂŒler waren sehr herzlich und haben uns sofort akzeptiert. Meine Klasse bestand aus 13 SchĂŒlern. Einen Tag jedoch fielen drei Volunteers aus und wir mussten zu dritt die ganze Schule unterrichten, da hieß es „Improvisation!“ Was ich unbedingt weitergeben möchte, ist, dass man sich nicht zu viel fĂŒr den Unterricht vornehmen sollte. Das Englisch-Niveau ist im Allgemeinen eher sehr nieder und man braucht sich deshalb nicht Sorgen machen, dass man ein riesiges Programm aufstellen muss. Ich hatte eine 5. Klasse Volksschule, meine SchĂŒler waren also um die 10 Jahre alt und meine Partnerin und ich mussten praktisch von Null anfangen. Sie konnten nicht mal einfache Fragen wie „WhatÂŽs your name?“ beantworten. Ich glaube am Wichtigsten ist es mit den SchĂŒlern eine Basis in Englisch aufzubauen, sodass sie vorerst zumindest Smalltalk reden können (Das ist nur meine Meinung
). Meine SchĂŒler waren sehr brav und haben wĂ€hrend des Unterrichts immer aufgepasst, jedoch lernen sie nur sehr langsam und wir mussten jeden Tag den Unterrichtsstoff der vorherigen Tage wiederholen, da sie den leider schon wieder vergessen hatten. Aber: Nicht verzweifeln! Man sieht auf jeden Fall einen Lernfortschritt.

Was ich sonst noch UNBEDINGT weiterempfehle ist die Adventure-Week, die man noch zusÀtzlich buchen kann. Ich war anfangs nicht daran interessiert, da aber alle MÀdchen aus meinem Haus sie gebucht hatten, beschloss ich, sie auch zu machen. Und Leute, das lohnt sich! Ich habe in dieser einen Woche teilweise wirklich die schönsten Momente meines Bali-Trips erlebt. Die Nachtwanderung auf den Vulkan Mt. Batur und das Rafting sind Erlebnisse, die man NIE vergessen wird. Also, unbedingt machen!!! Alles in allem habe ich keinen Kulturschock erlebt, obwohl ich noch nie zuvor in Asien war.

Ich hatte zwar vor meiner Abreise so meine Bedenken, da man komplett auf sich allein gestellt ist, aber ich muss sagen, dass ich mich richtig gut aufgehoben gefĂŒhlt habe. Die Koordinatoren sind ĂŒberaus menschlich und freundlich und helfen einem bei jedem Problem. Sie versuchen wirklich ihr Bestes zu geben und nehmen gerne Kritik an, um sich eben zu bessern. Wenn irgendetwas fehlt oder kaputt ist, wird sofort nach einer Lösung gesucht. Außerdem sind alle lokalen Personen, also die Gastfamilie, Nachbarn etc. immer hilfsbereit, man muss einfach fragen.

Abschließend kann ich wirklich nur sagen, dass Bali eine der besten Erfahrungen meines Lebens war. Ich habe unheimlich viel gelernt und neues erfahren. Ich habe neue Menschen und auch mich selbst besser kennengelernt.

Zum Schluss kann ich nur sagen: „DANKE, DANKE, DANKE
“

Ich danke als Allererstes dem ganzen Auszeit-weltweit-Team, das mich so toll auf die Reise vorbereitet hat. Ein riesengroßes Dankeschön geht vor allem an Mariana Kriebel, die jede einzelne meiner Fragen wochenlang beantwortet hat und immer ein Ansprechpartner im Hintergrund fĂŒr mich war. Ein großes Dankeschön geht auch an die Organisation vor Ort, die eine großartige Organisation ist, und die liebevolle Betreuung vor Ort, danke an all die Koordinatoren, v.a. Tirta & Ayu. Ich danke auch noch ganz herzlichst meiner Gastfamilie, meinen SchĂŒlern und den MĂ€dels, mit denen ich zusammenwohnen durfte.



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