Werde Pionier> >>>Werde Pionier! <<<
Vorbereitungsseminare For ALL European citizens!
Katalog anfordern
Telefon: 0221 67780490
Mail: info@auszeit-weltweit.de


Freiwilligenarbeit Bali - Isabell

 
Erfahrungsbericht Bali
Organisation Betreuung und Anreise

Die Organisation und Betreuung von Auszeit Weltweit war vor der Anreise sehr gut, sie hatten stets ein offenes Ohr für Fragen. Schon am Flughafen in London lerne ich eine nette Engländerin kennen, die auch in Ubud Freiwilligenarbeit machte. Nach einer Stunde Verspätung kamen wir am Flughafen in Denpasar an und fanden uns schnell wieder. Jedoch mussten wir feststellen, dass unser Gepäck nicht angekommen war. Nach langem ausfüllen von Formularen und nach der Visastelle wartet dann die Fahrer mit ihren Namensschilder am Ausgang. Leider stand auf keinem Schild mein Name, was ich auch nach der langen Verspätung nicht erwartet. Ich teilte mir daraufhin mit der Engländerin ihren Fahrer und kam nach ca. 90 min im Office an.

Die Organisation und das Office vor Ort waren während meines ganzen Aufenthalts hilfsbereit und man konnte mit Problemen und Fragen immer vorbei kommen. Man hat außerdem das Gefühl, dass Verbesserungsvorschläge angenommen und umgesetzt werden. Auch um mein verlorenes Gepäck kümmerten die Mitarbeiter sich und kommunizierten mit der Fluggesellschaft. Nach vier Tagen wurde mir mein Rucksack dann ins Haus gebracht.

Gibt es etwas das man mitnehmen sollte?

Man braucht anders als zu Beginn erwartet kein Moskitonetzt. Es waren genug vorhangen und mein Netzt liegt bis heute unbenutzt im Schrank. Ich kenne auch keinen der unter einem geschlafen hat. Es kann jedoch sein, dass es in anderen Monaten anders ist. Mückenschutzmittel (Soffell) kann man vor Ort viel günstiger kaufen, dieses bietet zudem einen besseren Schutz. Man sollte unbedingt feste Schuhe mitbringen, dies lohnt sich schon für die Einführungswoche. Vor Ort kann man seine Kleidung günstig in einer Wäscherei waschen lassen, daher benötigt man nicht all zu viel.

Unterkunft und Projektarbeit

Ich war im Main House untergebracht und in einem Zimmer mit 5 anderen Mädchen.

Abbildung 1: Main House

Das Haus ist für die Verhältnisse dort gut ausgestattet, lediglich die Matratzen sind sehr durchgelegen. Die Mädels in dem Haus kamen aus unterschiedlichen Ländern und man verstand sich wirklich gut. Einziger Nachteil, dass es oft einen Wechsel gab, da viele in das Haus gegenüber zogen. Das Haus wurde außerdem sehr oft geputzt, somit war es immer sauber im Haus. Mein Zimmer hatte sogar eine Klimaanlage.
Die erster Woche, die Einführungswoche bietet eine gute Möglichkeit viele Menschen aus unterschiedlichen Ländern kennenzulernen.

Abbildung 2: die Volontäre in der Einführungswoche

Das Programm macht wirklich Spaß und man lernt beim Sprachunterricht und im Wassertempel viel über die Kultur der Balinesen.

Nach der Einführungswoche begann dann der Unterricht in einer Schule. Meine Schule war etwa 30min von Ubud entfernt. Der Unterricht ging von 14:00 – 16:30 Uhr mit einer halben Stunde Pause in der Mitte. Den Morgen über hat man Zeit den Unterricht im Office vorzubereiten. In meiner ersten Woche unterrichtete ich mit einer Chinesin eine Klasse im Alter von etwa 7 (level 2). Das war wirklich sehr angenehm und die Kinder waren dankbar über das was man ihnen bei brachte (ABC, Farben, Tiere). In meiner zweiten Wochen unterrichte ich allein ohne Vorwarnung eine andere Klasse im Alter von 11 (Level 5). Diese Kinder konnten sich wirklich schon gut in Englisch unterhalten, sodass ich ihnen hauptsächlich Grammatik und Konversation beibrachte. Für diesen Unterricht musste man dann auch etwas mehr vorbereiten. Leider waren diese Kinder nicht immer sehr motiviert. Dies lag vermutlich daran, dass zu dieser Zeit Ferien waren. Trotz allem machte es mir Spaß und zum Abschied waren alle sehr traurig und die Kinder bastelten mir kleine Geschenke. Nach zwei Wochen Unterricht begann schon meine letzte Woche in Ubud, die Adventure week. Das Programm der Adventure week hätte wirklich noch abenteuerlicher sein können. Dennoch war das ein guter Abschluss des Aufenthalts und ich empfehle allen eine solche Woche als Abschluss dran zu hängen.

Was sollte man vor Ort erleben?

Man sollte unbedingt die Reisterassen besuchen, dies kann man gut an einem Morgen vor dem Unterrichten unternehmen. Außerdem bietet Bali viele verschiedene Yoga Studios und Spas an, beides sollte man einmal testen. Da das Essen im Haus nicht sehr gut war gingen wir mindestens einmal an Tag essen, die Preise sind wirklich erstaunlich günstig und das essen sehr lecker, zu unseren lieblings Cafes und Restaurants zählten: Cafe Clear, Bridges, Kopi Desa, Alchemy und Cafe Vespa. Jeden Mittwoch ist im Kopi Desa Movie night dort trifft man viele Freiwillige. Abends treffen sich generell die Volontäre oft in den umliegenden Cafes und Bars. Am Morgen gingen wir oft zu dem Pool des Mansion Bali Wood Countryclubs oder erkundeten den Ubud Market.

Abbildung 3: Pool des Mansion Countryclubs

Was hast du am Wochenende gemacht?

Ich hatte das Glück gleich zu Beginn zwei nette deutsche Mädels kennen gelernt zu haben. So mietet wir uns für das erste Wochenende ein Haus in Sanur. Am zweiten Wochenende nahmen wir den Freitag frei und fuhren mit dem Speedboot zu Gili Air. Dort machen wir auch ein Tag einen Schnorchel Ausflug, bei dem wir die Schildköten sogar anfassen konnten. An meinem letzten Wochenende fuhren wir in den Süden von Bali in den Surferort Padang Padang. Dort erlebten wir eine einzigartige lockere Stimmung und Atmosphäre. Am nächsten Tag besuchten wir den berühmten Uluwatu Tempel und fuhren an den Balangan Beach.
Dieser ist ebenso sehr empfehlenswert. Somit waren alle drei Wochenenden optimal gefüllt und jedes auf seine Art schön, ich konnte so die schönen Seiten der Insel kennenlernen.

Abbildung 4: Besuch des Uluwatu Tempels

Kulturshock

Einen Kulturshock hatte ich nicht. Ich hatte es mir genauso vorgestellt und war vom Haus angenehm überrascht. Die Einheimischen erleichterten den Aufenthalt mit ihrer Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft. Einige Sachen sind jedoch gewöhnungsbedürftig, wie beispielsweiße die Müllentsorgung, Strom kauft man per Kilowattstunde im Supermarkt und als Regenschirm werden große Pflanzenblätter benutzt. Auch die Transportmöglichkeiten sind speziell, so fährt man oft Roller ohne Helm und Anschnallgurte sind in den Fahrzeugen auch eher selten vorhanden. Ich traute mich zu Beginn der Reise nicht alleine in das Land zu reisen ohne eine Betreuung vor Ort. Nach meinem Aufenthalt kann ich jedoch sagen, dass man wirklich keine Angst haben muss und alle Menschen sehr nett sind.

Abbildung 5: Die Einheimischen bei den Vorbereitungen der Opfergaben

Nachts hatte man allerdings etwas Angst vor den herumlaufenden Hunden. Mich hat es daher sehr beruhigt eine Tollwutimpfung zu haben. Ich würde allen das Programm empfehlen die offen und neugierig einer neuen Kultur sind und Bali entdecken möchten, man kann nur davon profitieren und ich würde es jederzeit wieder so machen.



Sei mehr als ein Tourist, hinterlasse Spuren!
Triff uns