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Freiwilligenarbeit Bali - Isabell

Termine

September
  • 20. September, 14-18 Uhr, "Neugierig auf die Welt", Hanau
  • 22. September, 10-16 Uhr, Jugendbildungsmesse, K├Âln
  • 29. September, 10-15 Uhr, Youth Education & Travel Fair, Wien
  • 10. Oktober, 18 Uhr, Infoabend bei uns in K├Âln

Weitere Termine findest du hier!

 
Erfahrungsbericht Bali
Organisation Betreuung und Anreise

Die Organisation und Betreuung von Auszeit Weltweit war vor der Anreise sehr gut, sie hatten stets ein offenes Ohr f├╝r Fragen. Schon am Flughafen in London lerne ich eine nette Engl├Ąnderin kennen, die auch in Ubud Freiwilligenarbeit machte. Nach einer Stunde Versp├Ątung kamen wir am Flughafen in Denpasar an und fanden uns schnell wieder. Jedoch mussten wir feststellen, dass unser Gep├Ąck nicht angekommen war. Nach langem ausf├╝llen von Formularen und nach der Visastelle wartet dann die Fahrer mit ihren Namensschilder am Ausgang. Leider stand auf keinem Schild mein Name, was ich auch nach der langen Versp├Ątung nicht erwartet. Ich teilte mir daraufhin mit der Engl├Ąnderin ihren Fahrer und kam nach ca. 90 min im Office an.

Die Organisation und das Office vor Ort waren w├Ąhrend meines ganzen Aufenthalts hilfsbereit und man konnte mit Problemen und Fragen immer vorbei kommen. Man hat au├čerdem das Gef├╝hl, dass Verbesserungsvorschl├Ąge angenommen und umgesetzt werden. Auch um mein verlorenes Gep├Ąck k├╝mmerten die Mitarbeiter sich und kommunizierten mit der Fluggesellschaft. Nach vier Tagen wurde mir mein Rucksack dann ins Haus gebracht.

Gibt es etwas das man mitnehmen sollte?

Man braucht anders als zu Beginn erwartet kein Moskitonetzt. Es waren genug vorhangen und mein Netzt liegt bis heute unbenutzt im Schrank. Ich kenne auch keinen der unter einem geschlafen hat. Es kann jedoch sein, dass es in anderen Monaten anders ist. M├╝ckenschutzmittel (Soffell) kann man vor Ort viel g├╝nstiger kaufen, dieses bietet zudem einen besseren Schutz. Man sollte unbedingt feste Schuhe mitbringen, dies lohnt sich schon f├╝r die Einf├╝hrungswoche. Vor Ort kann man seine Kleidung g├╝nstig in einer W├Ąscherei waschen lassen, daher ben├Âtigt man nicht all zu viel.

Unterkunft und Projektarbeit

Ich war im Main House untergebracht und in einem Zimmer mit 5 anderen M├Ądchen.

Abbildung 1: Main House

Das Haus ist f├╝r die Verh├Ąltnisse dort gut ausgestattet, lediglich die Matratzen sind sehr durchgelegen. Die M├Ądels in dem Haus kamen aus unterschiedlichen L├Ąndern und man verstand sich wirklich gut. Einziger Nachteil, dass es oft einen Wechsel gab, da viele in das Haus gegen├╝ber zogen. Das Haus wurde au├čerdem sehr oft geputzt, somit war es immer sauber im Haus. Mein Zimmer hatte sogar eine Klimaanlage.
Die erster Woche, die Einf├╝hrungswoche bietet eine gute M├Âglichkeit viele Menschen aus unterschiedlichen L├Ąndern kennenzulernen.

Abbildung 2: die Volont├Ąre in der Einf├╝hrungswoche

Das Programm macht wirklich Spa├č und man lernt beim Sprachunterricht und im Wassertempel viel ├╝ber die Kultur der Balinesen.

Nach der Einf├╝hrungswoche begann dann der Unterricht in einer Schule. Meine Schule war etwa 30min von Ubud entfernt. Der Unterricht ging von 14:00 ÔÇô 16:30 Uhr mit einer halben Stunde Pause in der Mitte. Den Morgen ├╝ber hat man Zeit den Unterricht im Office vorzubereiten. In meiner ersten Woche unterrichtete ich mit einer Chinesin eine Klasse im Alter von etwa 7 (level 2). Das war wirklich sehr angenehm und die Kinder waren dankbar ├╝ber das was man ihnen bei brachte (ABC, Farben, Tiere). In meiner zweiten Wochen unterrichte ich allein ohne Vorwarnung eine andere Klasse im Alter von 11 (Level 5). Diese Kinder konnten sich wirklich schon gut in Englisch unterhalten, sodass ich ihnen haupts├Ąchlich Grammatik und Konversation beibrachte. F├╝r diesen Unterricht musste man dann auch etwas mehr vorbereiten. Leider waren diese Kinder nicht immer sehr motiviert. Dies lag vermutlich daran, dass zu dieser Zeit Ferien waren. Trotz allem machte es mir Spa├č und zum Abschied waren alle sehr traurig und die Kinder bastelten mir kleine Geschenke. Nach zwei Wochen Unterricht begann schon meine letzte Woche in Ubud, die Adventure week. Das Programm der Adventure week h├Ątte wirklich noch abenteuerlicher sein k├Ânnen. Dennoch war das ein guter Abschluss des Aufenthalts und ich empfehle allen eine solche Woche als Abschluss dran zu h├Ąngen.

Was sollte man vor Ort erleben?

Man sollte unbedingt die Reisterassen besuchen, dies kann man gut an einem Morgen vor dem Unterrichten unternehmen. Au├čerdem bietet Bali viele verschiedene Yoga Studios und Spas an, beides sollte man einmal testen. Da das Essen im Haus nicht sehr gut war gingen wir mindestens einmal an Tag essen, die Preise sind wirklich erstaunlich g├╝nstig und das essen sehr lecker, zu unseren lieblings Cafes und Restaurants z├Ąhlten: Cafe Clear, Bridges, Kopi Desa, Alchemy und Cafe Vespa. Jeden Mittwoch ist im Kopi Desa Movie night dort trifft man viele Freiwillige. Abends treffen sich generell die Volont├Ąre oft in den umliegenden Cafes und Bars. Am Morgen gingen wir oft zu dem Pool des Mansion Bali Wood Countryclubs oder erkundeten den Ubud Market.

Abbildung 3: Pool des Mansion Countryclubs

Was hast du am Wochenende gemacht?

Ich hatte das Gl├╝ck gleich zu Beginn zwei nette deutsche M├Ądels kennen gelernt zu haben. So mietet wir uns f├╝r das erste Wochenende ein Haus in Sanur. Am zweiten Wochenende nahmen wir den Freitag frei und fuhren mit dem Speedboot zu Gili Air. Dort machen wir auch ein Tag einen Schnorchel Ausflug, bei dem wir die Schildk├Âten sogar anfassen konnten. An meinem letzten Wochenende fuhren wir in den S├╝den von Bali in den Surferort Padang Padang. Dort erlebten wir eine einzigartige lockere Stimmung und Atmosph├Ąre. Am n├Ąchsten Tag besuchten wir den ber├╝hmten Uluwatu Tempel und fuhren an den Balangan Beach.
Dieser ist ebenso sehr empfehlenswert. Somit waren alle drei Wochenenden optimal gef├╝llt und jedes auf seine Art sch├Ân, ich konnte so die sch├Ânen Seiten der Insel kennenlernen.

Abbildung 4: Besuch des Uluwatu Tempels

Kulturshock

Einen Kulturshock hatte ich nicht. Ich hatte es mir genauso vorgestellt und war vom Haus angenehm ├╝berrascht. Die Einheimischen erleichterten den Aufenthalt mit ihrer Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft. Einige Sachen sind jedoch gew├Âhnungsbed├╝rftig, wie beispielswei├če die M├╝llentsorgung, Strom kauft man per Kilowattstunde im Supermarkt und als Regenschirm werden gro├če Pflanzenbl├Ątter benutzt. Auch die Transportm├Âglichkeiten sind speziell, so f├Ąhrt man oft Roller ohne Helm und Anschnallgurte sind in den Fahrzeugen auch eher selten vorhanden. Ich traute mich zu Beginn der Reise nicht alleine in das Land zu reisen ohne eine Betreuung vor Ort. Nach meinem Aufenthalt kann ich jedoch sagen, dass man wirklich keine Angst haben muss und alle Menschen sehr nett sind.

Abbildung 5: Die Einheimischen bei den Vorbereitungen der Opfergaben

Nachts hatte man allerdings etwas Angst vor den herumlaufenden Hunden. Mich hat es daher sehr beruhigt eine Tollwutimpfung zu haben. Ich w├╝rde allen das Programm empfehlen die offen und neugierig einer neuen Kultur sind und Bali entdecken m├Âchten, man kann nur davon profitieren und ich w├╝rde es jederzeit wieder so machen.



Termine

September
  • 20. September, 14-18 Uhr, "Neugierig auf die Welt", Hanau
  • 22. September, 10-16 Uhr, Jugendbildungsmesse, K├Âln
  • 29. September, 10-15 Uhr, Youth Education & Travel Fair, Wien
  • 10. Oktober, 18 Uhr, Infoabend bei uns in K├Âln

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Meldet euch bis zum 15.10.2018 f├╝r eine Auszeit an und spart 100ÔéČ von der Programmgeb├╝hr! Start ist Sonntag, der 9.9.2018

Gilt f├╝r alle Buchungen, die ab dem 9.9.2018 bei uns eingehen. Rabatt kann pro Teilnehmer f├╝r eine Buchung eingel├Âst werden. Nicht mit anderen Rabatten kombinierbar. Start des Aufenthalts kann in 2018 oder 2019 sein.