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Freiwilligenarbeit Bali - Melissa

 
Hallo ihr lieben Interessierten!

Meine Zeit auf Bali war so ziemlich das aufregendste und coolste Erlebnis, das ich mit meinen 17 Jahren bisher gemacht habe und zurück in Deutschland werde ich immer wieder mit der Frage „Wie war‘s denn? Erzähl doch mal von Bali!“ überfordert. Denn wie kann man so viele neuen Ereignisse zusammenfassen und jemandem erklären, der selbst noch nicht dort war?! Man muss es echt selbst einmal erlebt haben! –Dass so was mal aus meinem Mund kommen würde, hätte ich wahrscheinlich auch nicht gedacht, da ich mich persönlich nie so wirklich als ein Weltenbummler bezeichnet hätte. Und trotzdem war das wahrscheinlich das eindrücklichste Erlebnis, dass ich je hatte.

Sonnenuntergang auf den Gili-Inseln
Besuch des Wassertempels während der Orientationweek

Auf die Frage, was mir das gebracht hat, kann ich mittlerweile ganz eindeutig antworten: Auch wenn ich hierbei nicht gerade meine große Berufskarriere starten oder das große Geld verdienen konnte, hat mich mein Trip in einer unglaublichen Weise gestärkt und einen komplett anderen und offenen Blickwinkel auf die Welt gegeben.

Man wird sicherlich am Anfang mit einer völlig neuen Kultur, Sprache, Essen, Umfeld, Klima etc. konfrontiert, aber zu sehen, wie man selbst diese Hürden nimmt und dabei so viele nette Leute kennenlernt und profitiert (sei es mein Englisch, dass sich deutlich verbessert hat oder mein selbstständiges Denken) macht einen schon ein wenig stolz. 
Ich selber würde jeder Zeit wieder nach Bali, besonders nach Ubud, gehen wollen.

In 8 Wochen hat man sich an die unendlich freundlichen und offenen Einwohner, das beste Cafe der Welt „Kopi Desa“, den kunterbunten Markt, die strahlende Sonne und die einfachen, aber so wie sie sind, perfekten Umstände wirklich gewöhnt und es wird eher wieder schwer von dort weg zu gehen. Besonders die einheimische Familie, die direkt neben unserem Haus gelebt und für uns gekocht und geputzt hat, ist mir ans Herz gewachsen und es war so toll die Chance zu bekommen, bei der Hochzeit meines „Gastbruders“ dabei sein zu dürfen.

Die Hochzeit meines Gastbruders

Mein Glück war es in einem sehr kleinen Freiwilligenhaus für 12 Leute untergebracht zu sein, in dem wir größtenteils nur zu viert gewohnt haben. Man hatte also wirklich die Chance, sich gut kennenzulernen und am Ende waren wir wie eine kleine Familie. Auch jetzt, 2 Monate nach meinem Trip, habe ich noch Kontakt zu meinen Freunden aus der USA und mit ein paar Deutschen habe ich mich hier in Deutschland direkt wiedergetroffen.

Meine „Familie“, die Mädels mit denen ich zusammen gewohnt habe

Zur Organisation vor Ort ist zu sagen, dass alle Koordinatoren sich super bemüht haben und immer für einen da waren. Man konnte sich immer und mit jedem Anliegen an die Leute im Office wenden und wenn es mal ein Problem gab hat sich einer der Mitarbeiter direkt darum gekümmert und man hatte so auch mit den Leuten vom Office ein super gutes und freundschaftliches Verhältnis! Und auch die Orientationweek war gut organisiert und die Koordinatoren haben sich tolle Sachen einfallen lassen, uns die Kultur näherzubringen.

Meine „Gastfamilie“

Das Schulprojekt, das ich 5 Wochen lang unterstützt habe, war zwar sehr anstrengend, da es einfach schwierig ist, Kindern, die keine englischen Sätze sondern lediglich ein paar Worte verstehen, auf Englisch (da wir natürlich kein Bahasa beherrschen) die englische Sprache beizubringen. Aber es hat auch unglaublich viel Spaß gemacht, zu sehen, wie es die Kinder gefreut hat, mit uns Spiele zu spielen, zu malen oder einfach nur zu reden! Und selbst kleine Schritte, wie z.B., das erfolgreiche Zählen von 1-100, das wochenlang geübt wurde und endlich geklappt hat, macht einen wirklich glücklich und stolz!

Pause vom Unterrichten
Alena und ich mit unserer Klasse am letzten Schultag

Das Schildkrötenprojekt auf Nusa Penida war zwar auch echt interessant und es hat Spaß gemacht mit solchen Tieren in Kontakt zu kommen, jedoch waren meine 2 Wochen, die ich auf dieser Insel verbracht habe, für mich ausreichend. Dort ist das Leben, wie aber auch angekündigt war, eben noch ein ganzes Stück einfacher und man musste sich darauf einstellen mit Käfern und Geckos zu duschen oder auch mal eine Ratte im Zimmer zu entdecken... Ich glaube, das ist dann nicht jedermanns Sache, aber es ist natürlich schwierig, solche Dinge bei so einem Klima und bei deren Wohnmöglichkeiten zu vermeiden. Es war trotzdem eine tolle Zeit auch auf Nusa Penida und ich bereue in keinem Fall meine Entscheidung einen Teil meiner Zeit dort zu verbringen!



Beim Schildkrötenfüttern auf Nusa Penida

An den Wochenenden haben wir auf eigene Faust und in verschiedenen Grüppchen Teile Balis entdecken können, sei es die Delfine in Lovina, im Norden Balis, zu besuchen, den Vulkan Mount Batur zu besteigen, in Kuta das Surfen auszuprobieren und dort auch in einem bekannten Club zu feiern, auf die Gili-Inseln zu fahren und dort in einer Schaukel über dem Meer den Sonnenuntergang anzusehen oder in Sanur oder Seminyak am Strand zu relaxen. Auch der nahegelegene Pool des Mansion Hotels ist sehr zu empfehlen!

Ein wunderschöner Platz zum relaxen: Der Pool des Mansion Hotels

Alles in allem würde ich so eine Reise auf jeden Fall jedem empfehlen, um sich selbst zu orientieren und ganz neue Dinge zu erleben, die einen wirklich grundlegend positiv verändern und nur nach vorne bringen können, besonders wenn man noch recht jung ist. Ich nehme so viel davon mit, wie z. B. Freunde in den verschiedensten Ländern der Welt, meine Englischkenntnisse, die sich wirklich stark verbessert haben, meine vielen Bilder und das wichtigste, meine Erfahrungen und Erinnerungen...

... und ich habe jedes Mal ein Schmunzeln im Gesicht, wenn ich an meine Zeit in Bali zurück denke!


Sei mehr als ein Tourist, hinterlasse Spuren!
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