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Freiwilligenarbeit Indonesien/Bali - Antonia

 
3 Wochen auf Bali

Mein Name ist Antonia, ich bin 26 Jahre alt und Lehrerin.
Im Herbst war ich 2 Wochen auf Bali im teaching project in Ubud. Hier ein kurzer Bericht mit einigen Hinweisen für die nächsten Freiwilligen.

Zeitplanung:

Zwei Wochen sind eine kurze Zeit. Da ich allerdings schon ein Mal auf Bali war, konnte ich mich gut eingewöhnen und fühlte mich schnell wohl. Dennoch würde ich empfehlen mindestens drei Wochen einzuplanen, da mir letztlich nur eine Woche im Projekt blieb und die erste Woche mit der Einführungsveranstaltungen gefüllt war. Ich hatte mich gerade an den Schulalltag gewöhnt und die Schüler sich an mich und schon musste ich wieder abreisen.

Anreise:

Die Anreise verlief völlig problemlos. Ab ins Flugzeug und dann wurde man am Flughafen von Mitarbeitern der Organisation abgeholt. Bei der Passkontrolle und beim Kauf des Visums kann es zu langen Wartezeiten kommen, was einen aber nicht beunruhigen muss. Die Mitarbeiter warten auf jeden Fall.

Unterbringung:

Die lokale Organisation hat einige Häuser in Penestanan, einem Ortsteil von Ubud, in denen die Freiwilligen untergebracht werden können.
In einem Zimmer wohnen immer mehrere Freiwillige, die sich ein Bad teilen. Bis auf die Bambus- Doppelstock-Betten gibt es keine weitere Einrichtung. Wenige Räume hatten ein Regal und so sollte man möglichst kein Problem damit haben einige Zeit aus dem Rucksack zu leben. Es ist gut ein eigenes Moskitonetz dabei zu haben (möglichst mit Klebeband, um eine Befestigung an der Decke zu ermöglichen, sofern man im oberen Bett untergebracht ist). Die Bambus-Betten sind etwas wackelig, aber stabil=). Das Bett ist ausgestattet mit einem Kissen und dicken wolligen Decken. Es ist sinnvoll ein eigenes Bettlaken mitzunehmen, um sich damit zudecken zu können, denn die Decken vor Ort waren doch sehr warm und nicht jedes Zimmer hatte eine Klimaanlagen. Die Zimmer waren sauber und wurden auch gereinigt.

Die meiste Zeit verbringt man aber sowieso mit den anderen Freiwilligen auf der Terrasse, wo auch die Mahlzeiten eingenommen werden.

Verpflegung:

Zur Verpflegung gibt es nicht viel zu sagen. Das Frühstück fiel meist etwas knapp aus. Aber das lässt sich leicht ändern, wenn man an einem der vielen Obststände noch etwas einkauft. Mittags und abends gibt es immer Reis und Gemüse in allen denkbaren Variationen (mit oder ohne Fleisch).

Einführungswoche:

In der ersten Woche an den Einführungsveranstaltungen teilzunehmen ist großartig. Man lernt die Wege nach Ubud und die Stadt selbst kennen und kommt bei Kochkursen, Sprachunterricht und Reisfeldwanderungen mit den anderen Teilnehmern ins Gespräch.

Wochenende:

Zeit um etwas zu unternehmen! Es sind immer Freiwillige da, die Ausflüge fürs Wochenende planen und diejenigen, die schon länger vor Ort sind helfen gern.

Schule und Unterrichtsvorbereitung:

Der Englischunterricht findet am Nachmittag statt. Es gilt von 13.30 bis 16.30 Uhr (die Zeiten
schwanken) den Unterricht zu gestalten. Man wird mit dem Taxi zu seiner Schule gefahren und dort auch abgeholt. Es ist meist ein Koordinator in der Nähe, sodass alle Fragen auch gleich vor Ort geklärt werden können. Green Lion stellt den Freiwilligen im Office mehrere Unterrichtsmaterialien zur Verfügung, die mehr oder weniger gut genutzt werden können. Auch gibt es für die meisten Klassen Aufzeichnungen von den Vorgängern, welcher Unterrichtsstoff schon behandelt wurde. Es ist wirklich gut organisiert und die Mitarbeiter geben sich viel Mühe, dass man sich schnell in den Schulalltag eingewöhnt.

Wer den Kindern eine Freude machen möchte, ist gut beraten Sticker aus Deutschland mitzubringen :) .
Ich durfte eine fünfte Klasse unterrichten zusammen mit einer weiteren Freiwilligen aus Deutschland. Der erste Tag war sehr anstrengend, trotz dass wir „nur“ einige Kennenlern-Spiele geplant hatten. Es war teilweise schwierig den Kindern zu erklären wie das Spiel funktioniert, da ihr Englisch einfach nicht ausgereicht hat. Da helfen aber auch die Koordinatoren gern und übersetzen wichtige Anleitungen ins Indonesische.

Ansonsten geht es etwas aufgeweckter zu als in einer durchschnittlichen, deutschen Schule, wo jeder Schüler an seinem Platz sitzt und im Idealfall zuhört was der Lehrer oder die Mitschüler zu sagen haben. Aber auch daran gewöhnt man sich.
Die balinesischen Kinder helfen sich gern gegenseitig, sind sehr lernfreudig und freuen sich auf den Unterricht. Und schon deshalb lohnt es sich an diesem Projekt teilzunehmen! Es macht wirklich viel Spaß mit den Kindern zu arbeiten.
Kleiderordnung: Man wird von der Organisation darauf hingewiesen schulter- und kniebedeckte Kleidung in der Schule zu tragen. Das gilt natürlich nicht für den eigenen Alltag. Es ist auch nicht in allen Schulen Pflicht, aber es empfiehlt sich trotzdem wenigstens Schultern oder die Knie zu bedecken.



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