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Freiwilligenarbeit Bali - Kim

 
Organisation und Betreuung

Die Organisation hat einen tollen Job geleistet! Bereits vor meinem Aufenthalt wurden alle Fragen die ich hatte, und es waren echt viele, schnell und supernett per Mail beantwortet. Außerdem fand ich das Info Paket bereits sehr informativ und echt lieb gestaltet z.B. mit dem kleinen SprachfĂŒhrer. Super fand ich auch, dass sich die Ansprechpartner per Mail erkundigt haben ob man gut angekommen ist und ob man eine schöne Zeit hat. Alles in allem bin ich sehr froh diese Organisation gewĂ€hlt zu haben!

Unterkunft und Projektarbeit

Ich war in dem main-house auf Bali und hab mich dort mehr als wohl gefĂŒhlt. In dem Haus hatten 12 MĂ€dchen Platz und wir haben uns alle gut verstanden, oft zusammen gegessen und Spaß gehabt. Die Betreuung durch die „Coordinators“ war auch klasse und sehr herzlich. Uns wurde immer geholfen wenn Fragen auftauchten und besonders lieb fand ich, dass unsere „Hausmama“ einen Samstag sogar frĂŒher aufgestanden ist um uns FrĂŒhstĂŒck zu machen bevor wir uns auf den Weg zu den Gilis gemacht haben.

Die Projektarbeit hat sehr viel Spaß gemacht. Eine Freundin und Ich hatten eine 5. Klasse, die bereits gut Englisch konnte und die wirklich lernen wollten. Es hat Spaß gemacht zu sehen wie viel Spaß die Kinder beim Lernen hatten und besonders gerĂŒhrt war man auch bei den sĂŒĂŸen Abschiedsgeschenken.

„Kulturschock“?!

Auf jeden Fall! Aber gar nicht im negativen Sinne. Bereits die Fahrt vom Flughafen nach Ubud war .. abenteuerlich! So viele Autos und noch mehr Roller, alle durcheinander, alle fahren auf der anderen Seite, keiner trĂ€gt einen Helm
 Auch unser Haus war erstmal gewöhnungsbedĂŒrftig, da gefĂŒhlte 100 HĂ€hne jede Nacht und jeden Morgen krĂ€hen! Außerdem hatten die Badezimmer keine Decken und das Wohnzimmer nur 2,3 StĂŒhle und das wars. Das essen war lecker, allerdings konnte ich nach 4 Wochen wirklich keinen Reis mehr sehen! :D Ich persönlich finde aber dass man sich an all das schnell gewöhnt hat und dass man es auch irgendwann
 ja, fast schon lieben gelernt hat.

Besonders toll fand ich die Menschen auf Bali. Alle waren so nett und so herzlich! Man wurde immer angelĂ€chelt und es wurde gefragt wie es einem geht. Man hat sich ĂŒberall willkommen gefĂŒhlt. Was fĂŒr viele Deutsche bestimmt ebenfalls komisch war anfĂ€nglich war der starke Einfluss von Religion auf Bali. Ich finde es bewundernswert mit welcher Hingabe die Menschen dort glauben und wie viel Aufwand sie in das „floweroffering“ stecken. Alles in allem war es anfangs zwar oft ungewohnt, aber seit ich hier bin vermisse ich die HĂ€hne morgens schon fast. Also am besten den Kulturschock genießen. :)

Dein Zielland und deine schönsten Erlebnisse dort

Bali ist großartig. Am Ende fand ich kann man Bali in 2 HĂ€lften teilen. Die eine Seite ist die touristische, die unglaublich schönen Spa’s, die Reisfelder, Palmen, die schönen StrĂ€nde z.B. auf den Gilis
 eben genau das was man sich so vorstellt wenn man an Bali denkt. Wenn man aber lĂ€nger da ist, sieht man auch die andere Seite. Man lernt etwas ĂŒber die Kultur, man fĂ€ngt an ein paar Wörter zu verstehen, man sieht auch die Seite von Bali mit all den Rollern auf der Straße und den Straßenhunden, mit Ă€rmeren, alten Leuten, mit denen man ewig verhandeln muss. Man gewöhnt sich dran in Autos zu fahren, mit denen man hier nicht mal fahren dĂŒrfte. Man gewöhnt sich an den Anblick von alten Frauen die echt schwere Sachen auf ihren Köpfen tragen oder die Menschen die richtig harte Arbeit auf den Reisfeldern zu tun haben. Und zwischen den beiden Seiten ist fĂŒr mich immer diese unglaubliche Herzlichkeit von den Leuten da, die so viel glauben und zumindest auf mich alle sehr glĂŒcklich gewirkt haben.

Diese beiden Seiten und die Menschen auf Bali haben bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen und ich wĂŒnsche mir, dass ein paar von den GrundsĂ€tzen oder PrioritĂ€ten nach denen die Menschen dort leben auch in Deutschland grĂ¶ĂŸer geschrieben werden wĂŒrden.  Schönste Erlebnisse sind schwer rauszusuchen, weil irgendwie alles insgesamt ein tolles Erlebnis war. Ich mochte die Wochenendtrips gerne, durch die man verschiedene Teile der Insel erkunden konnte. Und was ich auch besonders toll fand, dass man so tolle Freundschaften knĂŒpfen konnte. Ich hatte zwar damit gerechnet, dass man sich gut versteht, aber letztendlich hatte ich bei manchen sogar das GefĂŒhl ich wĂŒrde sie ewig kennen und jetzt hier zuhause fehlen sie mir sogar. Aber unser nĂ€chster Trip gemeinsam steht schon: Im Dezember geht’s fĂŒr ein paar Tage nach London. :)

... und alles, was du sonst noch gerne an andere weitergeben möchtest :)
Ich glaub ich hab so ziemlich alles gesagt. Ein dickes „Danke“ an euer Team und fĂŒr die tolle Zeit!


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